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Microsoft Surface Book Test: Unboxing und erste Eindrücke

Microsoft Surface Book aufgeklappt

Update 19. November 2015 (Bernd)

Nicole präsentiert euch unser Unboxing des Microsoft Surface Book und ihre ersten Eindrücke vom ersten Notebook aus Redmond (siehe oben). Im Lieferumfang befinden sich das 2in1-Gerät aus robustem Magnesium, ein Eingabestift mit 1024 verschiedenen Druckpunkten und das obligatorische Netzteil, welches über einen zusätzlichen USB-Port verfügt.

Surface Book (3)

Nicole hat sich das Modell mit Intel Core i7, 8GB Arbeitsspeicher und 256GB SSD-Festplatte und Nvidia-Grafikkarte besorgt, um das Gerät auch zum Videoschnitt benutzen zu können. Besonders das 13,3″ Display mit seiner Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln konnte in den ersten Stunden überzeugen, ebenso wie die Tastatur. Neben dem Video haben wir natürlich auch massig Fotos für euch:

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Update 26. Oktober 2015 (Bernd)

Randnotiz: Bei den Kollegen von TNW macht man sich heute Gedanken über ein bisher wenig beachtetes Feature des Microsoft Surface Book. Offenbar hat Microsoft bestätigt, dass sich die Base des Geräts zu einem späteren Zeitpunkt komplett austauschen lässt. Wer also zu Beginn auf die kleinste Modell-Variante mit Core i5 und integrierter Intel HD Grafik gesetzt hat, könnte später – theoretisch – sein Gerät durch einen Austausch des Basismoduls „upgraden“.

Diese Information befeuert natürlich Spekulationen darüber, dass Microsoft diese Möglichkeit in naher Zukunft sogar fest eingeplant haben könnte. Ein im Laufe der Zeit anspruchsvoller gewordener Gamer oder Grafik-Profi wäre dann nicht gezwungen, ein komplett neues Surface Book anzuschaffen, sondern könnte sich – selbstverständlich günstiger – „einfach“ eine neue Basis mit den performance-relevanten Hardware-Komponenten zulegen.

Offiziell wird diese Möglichkeit der separaten Anschaffung von Microsoft noch nicht geboten, aber allein die Idee klingt interessant. Bei TNW gehen die Gedankenspiele sogar so weit, dass Microsoft den kompletten Port von Base auf Display-Einheit für Drittanbieter freigeben könnte und diese sich dann auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet oder fokussiert auf eine bestimmte Zielgruppe hardwaretechnisch austoben dürften. Das alles ist natürlich noch reine Spekulation, aber alles andere als grundsätzlich abwegig.

Quelle: thenextweb.com

Update 22. Oktober 2015:

Seit gestern sind die ersten Reviews zum Microsoft Surface Book zu lesen und die großen US-Blogs äußern sich größtenteils sehr positiv über das Gerät aus Redmond. Wir haben uns die Tests angeschaut und bieten euch in einem Pressespiegel einen Überblick über die Reaktionen von The Verge, Engadget und Co.:

The Verge

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Bei The Verge stößt man sich ein wenig an dem Scharnier, welches es verhindert, dass das Display wirklich plan auf der Tastatur aufliegen kann und somit Schmutz, Haare etc. ins Gerät geraten kann, wenn man es in der Tasche mit sich herumschleppt. 8,3 Punkte vergibt The Verge für das Surface Book und lobt besonders die Tastatur, das praktische 3:2-Format des Displays und die starke Akkulaufzeit, hadert aber eben mit dem Formfaktor, was an dem Scharnier liegt und daran, dass es insgesamt etwas zu sperrig geraten ist.

[mg_blockquote cite=“Tom Warren, The Verge“]If Microsoft had just made a laptop, I suspect I’d be calling it the best Windows laptop out there, but it didn’t. While it’s great Microsoft is pushing the idea of a tablet and a laptop hybrid constantly, I’m still hunting for the perfect mix of hardware that really shows this is the future.[/mg_blockquote]

Engadget

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Auch unsere Freunde von Engadget sind sichtlich angetan von dem, was Microsoft da zustande gebracht hat  und vergeben dafür eine Wertung von 87 Punkten. Wie die meisten US-Blogs auch, findet man am Laptop-Modus mehr Spaß als am Tablet-Modus. Lob gibt es auch hier für die Tastatur und die Akkulaufzeit im Notebook-Modus (beim Tablet ist sie deutlich kürzer), aber das etwas klobige Design, was ebenso wie das mitunter ein wenig wacklige Display dem Scharnier geschuldet ist, wird kritisiert.

[mg_blockquote cite=“Dana Wollman, Engadget“]Microsoft’s first laptop raises the bar for other notebooks, with fast performance, best-in-class battery life and a design that manages to be both premium and unforgettable.[/mg_blockquote]

Ars Technica

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Bei Ars Technica ist man über einen Fehler gestolpert, der im Testverlauf mehrfach auftrat: Obwohl Display und Tastatur verbunden waren, wurde das Gerät nur als Tablet erkannt. Das wirkt sich zum Einen negativ auf den Akku aus, da nur der Tablet-Akku zum Einsatz kommt, außerdem reagieren die Tasten und das Trackpad nicht. Man hofft nun bei Ars Technica, dass Microsoft das mit einem Software-Update behoben bekommt. Darüber hinaus erfreut man sich auch an der tollen Performance, dem Formfaktor und der gelungenen Tastatur, hadert aber mit Microsoft, was die hohen Preise für das Surface Book angeht.

[mg_blockquote cite=“Peter Bright, Ars Technica“]The detachable screen takes it to another level. This would be good if it were just a laptop; as a hybrid it’s even better. Nonetheless, it’s never going to be a mass-market machine, which is a shame, because it’s a truly a fine piece of hardware.[/mg_blockquote]

Slashgear

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Bei Slashgear ist man der Meinung, dass Microsoft mit dem Surface Book ein Device gelungen ist, welches nur für ein Nischen-Publikum gedacht ist. Wer sich damit angesprochen fühlt, darf durchaus (tief) in die Tasche greifen, alle anderen sollten sich darüber freuen, dass Microsoft hier sehr innovative Ideen auf den Weg bringt, die zu noch gelungeneren Geräten führen.

[mg_blockquote cite=“Chris Davies, Slashgear“]Microsoft deserved its ovation. Superlative build quality and truly innovative hardware single the Surface Book out as something legitimately special. The docking mechanism is an engineering triumph, certainly the cleanest way to handle a removable screen[/mg_blockquote]

Wired

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7/10 – das ist die Wertung bei Wired und die Abzüge gibt es im Wesentlichen dafür, dass das Surface Book als Convertible eben immer nur ein Kompromiss zwischen Tablet und Notebook ist und sich dadurch einige Schwächen offenbaren. Am Notebook selbst hat man nur wenig zu kritisieren, die Detach-Schwierigkeiten, die Ars Technica bereits bemängelte, stellte man auch bei Wired fest. Verarbeitung, Akku und Performance kommen auch hier wieder sehr gut weg, dennoch sieht man noch Luft nach oben.

[mg_blockquote cite=“David Pierce, Wired“]It’s a laptop. A great laptop. Finally, a Windows computer without stickers and logos everywhere. The keyboard and trackpad are excellent—and if you don’t like them pen and touch work just great. Screen is gorgeous, and there’s plenty of power behind it.[/mg_blockquote]

TechCrunch

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Alex von TechCrunch fällt ein wenig aus dem üblichen Schema der Surface Book-Tester, denn er macht sowohl den Akku als nicht besonders leistungsstark aus und hadert auch mit dem Trackpad, welches manchmal nicht ordentlich auf seine (verschwitzen) Finger reagiert. Von kleineren Schwächen abgesehen ist man aber auch bei TechCrunch im Wesentlichen vom Gerät angetan.

[mg_blockquote cite=“Alex Wilhelm, TechCrunch“]The Surface Book is designed for the person who wants to get the most out of Windows 10’s touch-focused features inside a package that can be both mobile and desktop-focused.[/mg_blockquote]

Gizmodo

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Okay, auch bei Gizmodo tut man sich schwer mit dem Trackpad und findet auch die Preisgestaltung Microsofts überzogen. Andererseits sieht man das Surface Book aber auch als Premium-Notebook, welches aus mehreren Gründen durchaus einen Premium-Preis rechtfertigt. Vor allem das Design hat es Tester Mario Aguilar angetan.

[mg_blockquote cite=“Mario Aguilar, Gizmodo“]Again, that’s a lot of money for a computer that’s not going to perform at the very top of the line. You’ll be paying in part for design. Did you ever think you would say that about a Microsoft gadget? Wow, Microsoft designed this thing. I love it.[/mg_blockquote]

Thurrott

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Zum Schluss lassen wir noch Microsoft-Experte Paul Thurrott zu Wort kommen. Er erklärt in seinem Review, dass sowohl der „Gap“ zwischen Clipboard und Tastatur als auch die geringe Akkulaufzeit im Tablet-Teil dem gleichen Umstand geschuldet sind: Um das Surface Book als Notebook stabiler zu machen und zu verhindern, dass es hintenüber kippt, wenn man es aufklappt. Daher musste man das Scharnier so bauen und deswegen hat man darauf verzichtet, größere Akkus im Clipboard zu verbauen. Er ist der Meinung, dass gerade der Mechanismus um das Scharnier länger getestet werden muss, um es abschließend bewerten zu können, sein vorläufiges Fazit klingt aber durchaus so, als wäre er sehr schnell mit dem Surface Book warm geworden:

[mg_blockquote cite=“Paul Thurrott“]For now, Surface Book is hard to recommend given the newness and the unproven hinge design, and the expensive pricing. The screen is absolutely perfect, as is the typing experience, and the battery life looks amazing. But I will need more time—and much more real-world use—before I can be sure. For now, I am cautiously optimistic, and excited to travel more with Surface Book and use it around my home.[/mg_blockquote]

 

Unter dem Strich können wir zusammenfassen, dass das Feedback der Test zum Großteil ein positives ist und dass sowohl die Verarbeitungsqualität, das Display, die Tastatur und auch die Akkulaufzeit fast jeden überzeugt hat. Abzüge gibt es beim Preis, der vielen dann doch etwas zu hoch angesetzt erscheint. Luft nach oben sieht man noch beim abnehmbaren Panel, wo es manches mal Schwierigkeiten mit der Erkennung im Notebook-Modus gibt nach dem erneuten Anstecken des Displays. Generell wäre ihnen wohl ein so hochklassig verarbeitetes Gerät als reines Notebook lieber gewesen als ein Convertible. Dennoch ist man sich weitestgehend einig: Die Notebook-Premiere Microsofts kann als gelungen bewertet werden und lässt auf weitere starke Devices in der Zukunft hoffen.

Update 12. Oktober 2015

Bereits nach einer Woche

Surface Book mit Core i7 vergriffen

Jetzt koennen wir uns natuerlich darueber unterhalten, wieviele Surface Book Microsoft hat herstellen lassen und vor allen Dingen wieviele Skylakes Intel an die Redmonder geliefert hat, aber offenbar waren es wohl nicht genug. Innerhalb von nur einer Woche hat Microsoft die Ladung an moeglichen Vorbestellungen komplett abverkaufen koennen und zeigt nun in seinem Online-Store die Cire i7-Varianten als nicht mehr verfuegbar an.

Sensationeller Erfolg? Kuenstliche Verknappung oder wunderbares Marketinginstrument (schliesslich berichten wir ja nun drueber)? Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Skylake Verfuegbarkeit hier so ein wenig mit reinspielt. Hier in Taiwan machen so einige Geruechte die Runde, dass verschiedene Versionen der 6. Intel Core i-Generationen recht schwer verfuegbar sind und die OEMs da doch gerne ein wenig mehr Output aus den Intel Fabs haetten. Genau das koennte Microsoft hier auch getroffen haben.

Tatsache ist aber auch,dass das Surface Book ordentlich Momentum aufgebaut hat und bei den Medien, aber auch den Usern richtig gut ankommt. Wie gut, dass werden dann die naechsten Quartalszahlen von Microsoft belegen.

Update 8. Oktober 2015

Welche NVIDIA GPU wurde verbaut?

Na? Habt ihr auch was vermisst in den technischen Details des Surface Book? Richtig, die genauen Spezifikationen der verbauten NVIDIA GPU fehlen und irgendwie huellen sich auch alle Quellen in Schweigen. Selbst das offizielle NVIDIA-Blog eiert um das Thema rum und die auf dem Microsoft Event zur Verfuegung stehenden Books hatten die GPU nicht verbaut.

Welche GPU wird da also reingepackt und warum moechten weder NVIDIA, noch Microsoft dass hiervon die Daten veroeffentlicht werden? Nun, es sieht im Moment ganz schwer danach aus, dass es sich um eine Sonderanfertigung von NVIDIA handelt, bzw. hat uns dies ein kleines Voegelchen gefluestert.

NVIDIA GPU Surface Book

Wer sich den rechteckigen DIE anschaut, kann schon einmal die Varianten ab 950M ausschliessen, denn die sind quadratisch. Alles was darunter liegt, weist zwar von der Bauweise eine entsprechende Aehnlichkeit auf, jedoch koennen 940M/930M/920M nicht mit GDDR5 RAM ausgeliefert werden und somit duerfte sich wohl unser Hinweis bestaetigen. NVIDIA hat hier, wahrscheinlich sogar eine Art GTX 955M, fuer Microsoft entwickelt bzw. hergestellt. Diese ist bezueglich Taktrate und Bauweise optimal auf das Surface Book abgestimmt und duerfte kaum in Plattformen der Konkurrenz auftauchen.

Gewichtsverteilung, Display Wackler und Haptik

In den Kommentaren wurden „Display Wackler“  angesprochen, die in einigen Videos entdeckt wurden. Das Display wackelt in der Tat leicht, aber der Mechanismus um die Tableteinheit „einzudocken“ ist bombenfest. Ich habe mich dazu ausfuehrlich mit einem der Entwickler unterhalten und einige „Stresstests“ durchgefuehrt. Ich da, insbesondere von den vorletzten beiden Sony Vaio Z-Serien, weitaus staerkere Wackler gewohnt. In meinen Augen ist dies nicht stoerend.

Was aber haette stoerend sein koennen, das waere eine verschobene Gewichtsverteilung und Kopflastigkeit. Microsoft hat eine 50/50 Verteilung hinbekommen, die selbst bei maximal ausgeklappten Display und einem Antippen des Screens, das Book nicht nach hinten kippen laesst. Passt also!

Einen finalen persoenlichen Eindruck muss ich noch loswerden. Warum heisst es eigentlich Book? Nun, es fuehlt sich so an wenn ihr es zukloppt und sozusagen mit dem „Buchruecken“ in eure Hand packt und tragen wollt. Das ist mir echt erst nach einiger Zeit aufgefallen und ich war verdammt ueberrascht. Ebenfalls wurde am oberen Displayrand bzw. unterhalt des Trackpads Magneten eingebaut, die das Book sicher verschliessen.

Es gibt da also noch einige Kleinigkeiten zu entdecken, die mir aufzeigen wieviel Hirnschmalz die Entwickler in die Hardware gepackt haben.

Original Artikel vom 6. Oktober 2015

Superdünn, superschnell, großartig verarbeitet, nur 7,7 mm dünn und absolut hochauflösend – mit dem Surface Book hat Microsoft ein ordentliches Bömbchen platzen lassen bei seinem Windows-Event in New York. Mit einem 13,5 Zoll großen PixelSense-Display, welches 6 Millionen Pixel darstellt (267 ppi) und dem dünnsten jemals auf einem Notebook eingesetzten Gorilla Glass hat man hier schon allein in Sachen Display-Technologie ein mächtiges Notebook abgeliefert.

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Es ist übrigens das erste Notebook von Microsoft überhaupt und als Debüt nun alles andere als schlecht geraten. Unter der äußerst schlanken Haube gibt es das Neuste und Beste, was Intel zu bieten hat – Core i7-Prozessoren der 6. Generation, außerdem eine dedizierte dNvidia GeForce GPU (im Tastatur-Teil) und bis zu 16 GB Arbeitsspeicher sowie bis zu 1 TB Speicherplatz.

Die technischen Daten im Überblick:

OS Windows 10 Pro, Office 30-Tage Trial
Display 13.5” PixelSense™ Display mit einer Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln (267 ppi)
Prozessor  Intel Core i5 oder Core i7 der 6. Generation „Skylake“
int. Speicher 128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB
RAM 8 oder 16 GB RAM
Grafik i5: Intel HD Grafik (non-GPU) • i5/i7: NVIDIA GeForce Grafik (GPU)
Cam hinten 8 MP Kamera mit Autofokus, 1080p Video-Recording
Cam vorne 5 MP Kamera
Audio Je ein Mikrofon vorn und hinten, Front-Lautsprecher mit Dolby Audio
Konnektivität 802.11ac WLAN, IEEE 802.11a/b/g/n kompatibel, Bluetooth 4.0
Sensoren Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer
Akku bis zu 12 Stunden Videowiedergabe (nur im Notebook-Modus)
Abmessungen Laptop: 232.1 x 312.3 x 13-22.8 mm, Clipboard: 220.2 x 312.3 x 7.7 mm
Gewicht 728 Gramm (Display), 1515 Gramm gesamt, 1579 mit NVIDIA-Grafik
Anschlüsse 2 x USB 3.0, SD-Kartenleser, Mini DisplayPort, Surface Connect, Kopfhöreranschluss
Lieferumfang Surface Book, Surface Pen, Netzteil, Quick Start-Guide, Sicherheits- und Garantie-Dokumente

Microsoft Surface Book 10

Die Tastatur ist – so ließ man uns bei der Präsentation wissen – absolut leise und robust, die Tasten sind hintergrundbeleuchtet und dazu kommt noch ein 5-Point-Trackpad aus Glas. Zwei USB 3-0-Anschlüsse sind an Bord und ein sehr origineller und stabil wirkender Rahmen. Aus dem könnt ihr das Display problemlos befreien, sprich: Hier erhaltet ihr ein bärenstarkes 2-in-1, welches zudem per Stylus bedient werden kann, der gegenüber dem Pen aus dem letzten Jahr ebenfalls nochmal deutlich optimiert wurde und nun eckig daher kommt!

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Der Tablet-Teil wiegt lediglich 728 Gramm, was äußerst leicht ist für so einen 13,5 Zoll-Bomber, außerdem ist es mit 7,7 mm mal richtig dünn. Preislich wird der Spaß bei knapp 1.500 Dollar losgehen, zumindest in den USA und Kanada kann ab morgen, dem 7. Oktober vorbestellt werden, ab dem 26. Oktober dann können sie dort gekauft werden.. Weitere Märkte – u.a. eben auch Deutschland – werden später genannt.

Hands on-Bilder und Video

Bevor wir euch gleich das Video zum Surface Book präsentieren (Update: Gerade frisch im Artikel eingebunden), können wir euch hier jetzt schon mal erste Bilder zu dem neuen Über-Notebook aus Redmond präsentieren. Clip und unsere ersten Eindrücke reichen wir dann gleich selbstverständlich nach.

 Erste Eindrücke zum Surface Book

Ich war direkt mal begeistert, als ich die Präsentation gesehen habe, aber was die uns auf der Bühne erzählen, wenn sie uns mit gut durchdachten Marketing-Phrasen einlullen, ist ja immer nochmal was anderes als das, was dann tatsächlich Phase ist, wenn man das Gerät in Händen hält. Sascha ist in New York und konnte sich das Gerät bereits anschauen und sich einen ersten Eindruck verschaffen. Sein vorläufiges Resümee:

[mg_blockquote cite=“Sascha Pallenberg“]Das ist das geilste Notebook, welches ich je in die Finger bekommen habe.[/mg_blockquote]

Glaubt mal: Palle hat schon ein paar Notebooks in der Hand gehalten und da muss ihn dieses feine Gerät von Microsoft schon ziemlich beeindruckt haben, wenn er sich dermaßen begeistert äußert. Das 7,7 mm dünne Gehäuse ist aus Aluminium gearbeitet und herausragend verarbeitet, betätigt ihr den entsprechenden Knopf, könnt ihr das Clipboard getaufte Display-Teil butterweich von der Tastatur entfernen, welches ansonsten felsenfest am Keyboard hält.

Apropos Tastatur: Die sind hintergrundbeleuchtet, haben einen äußerst angenehmes Feedback und ein 5-Point-Trackpad aus Glas, bei dem man sich vermutlich ein wenig Inspiration aus Cupertino geholt hat. Logisch, dass ihr mit dem optimierten Surface Pen arbeiten könnt auf dem beeindruckenden Display, welches mit 3000 x 2000 Pixeln auflöst und somit höchsten Ansprüchen genügen dürfte.

Wer die volle Power des Core i5- bzw. Core i7-Devices nutzen möchte, muss allerdings das Display ans Keyboard angedockt haben: Nur dann kommt ihr in den Genuss der dedizierten NVIDIA-Grafikkarte (ansonsten Intel Grafik) und auch nur dann ist die Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden zu erreichen. Klingt für mich legitim, da man tendenziell fürs produktive Arbeiten eh das Notebook dem Tablet vorzieht. Selbst anspruchsvolles Gaming ist mit dem Notebook machbar, so dass unser vorläufiges Fazit ein durch die Bank positives ist. Ab 1.499 Dollar ist das Teil wie gesagt in den USA ab Ende Oktober verfügbar, wer die Optionen ausreizt, nähert sich der 3.000 Dollar-Marke – das Modell mit Core i7, 16 GB RAM und 512 GB Speicherplatz beispielsweise reißt ein Loch von 2.699 Dollar in die Haushaltskasse. Gutes Geld für äußerst gute Ware, sag ich mal!

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Über den Autor

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

90 Kommentare

  • Sagte der Panos nicht „The fastest Laptop… in it’s class“? Da die CPU ja in der Display Unit untergebracht ist, kann ich mir auch kaum vorstellen, dass die gegen diese dicken Gaming Laptops ankommt…

    • Ich gehe davon aus, dass es sich bei der CPU um die 2-Kern Ultrabook-Variante handelt, schließlich muss die Abwärme ja irgendwo hin, bei der geringen Dicke. Trotzdem ein sehr, sehr geiles Gerät!

    • Es heißt das beste in dieser Klasse, damit ist wahrscheinlich gemeint, das beste bei Notebooks die man auch als tablet verwenden kann, oder so. Da sind gaming Notebooks natürlich besser und sogar noch günstiger.

      • Falsch. Die Preise sind zwar noch nicht bekannt, aber ich rechne eher mit 1800€+. Wenn man sich die Preise vom Surface 3 in US-Dollar mit den Europreisen vergleicht, kommt man auf etwa 20% Aufschlag. Liegt auch dadran dass 1499$ before tax sind und auch in USA noch Steuern draufkommen.

  • Hm. Die Specs sind wirklich beeindruckend. Ich hab nur bedenken wegen dem Konzept.

    Die GPU ist in der Tastatur. Ein Teil des Akkus auch. Im Display ist die CPU im Display und ebenfalls Akku.

    Was ist wenn ich das Display als Tablet nutzen will? Auf wieviel Leistung muss ich dann verzichten? Wird dann sogar gedrosselt um mit dem Akku im Display länger durchzuhalten?

    Ist denn also nur mit voller Leistung mit Dock nutzbar? Warum dann nicht gleich nur ein klassisches Laptop. Dann hätte man es ohne luftspalt im geschlossenen Zustand im Bereich des Scharniers machen können.

    Ist es stabil genug im Alltag im Koffer, Rucksack mit der mangelnden auflagefläche wegen den Spaltes?

    Sowohl Display als auch das tastaturdock haben Lüftungsschlitze. Beide Lüfter? Wenn ja, wie laut?

    Da ist in meinen Augen das Konzept des Surface Pro wesentlich besser. Da muss ich mit oder ohne Tastatur keine Kompromisse eingehen. Bei dem Surface Book schon.

    Da ist es mir auch egal ob die Leistung im tabletmodus ausreichend ist.

    Lieber diese Technik in ein klassischen Laptop. Dann hätte man es sicherlich noch leichter und kompakter bauen können.

    So ist es in meinen Augen mit ziemlich vielen Kompromissen behaftet. Nur um gezwungener Maßen möglichst viele Einsatzgebiete abzudecken. Aber keines wirklich gut, bzw. durchdacht.

    Dafür wäre mir der Preis zu heftig.

    Schade, das Display, die Leistung, ein evtl. endlich brauchbares touchpad…

    Und 12 Std. Videoplayback… Klingt auch schon wieder unter Windows nach sehr viel weniger im Alltag.

    • Naja das Ding ist ohne Tastatur so ausgestattet wie ein Surface Pro 4(in der Basisversion quasi genauso), evtl. etwas weniger Akku. Mit dem Tastaturdock mehr Grafikleistung und Akku. Ich sehe nicht wo man da gegenüber dem Surface Pro 4 einen Kompromiss eingeht. Hier gibt es keine Option auf Nvidia Grafik und mehr Akkulaufzeit. In dem größeren Gehäuse des Surface Book sollte auch genug Akku Platz finden.

      • Der Kompromiss ist, dass wenn ich ohne Tastaturdach unterwegs bin offensichtlich mit erheblich weniger Leistung (zumindest Grafik) und/oder Laufzeiteinbußen habe.
        Das habe ich eben bei dem Surface Pro 4 nicht.
        Dafür ist es ja auch erheblich teurer. Vielleicht täusche ich mich ja und man muß es erst einmal sehen wie es sich im Alltag schlägt. Vielleicht sind meine Bedenken ja auch unbegründet.
        Aber was vor allem bei den Röntgenaufnahmen zu sehen ist lässt mich was die Akkuleistung angeht im Tabletmode nicht gerade froh stimmen. Die 2 Zellen sind maximal ein drittel der gesamten Akkukapazität wenn man die Aufnahmen des Tastaturdocks mit einbezieht.

        • Ob es überhaupt sinnvoll ist nur mit einem 13,5 Zoll Tablet unterwegs zu sein? Passt das Type Cover da ebenfalls? Man wird wohl abwarten müssen. Für mich ist ohnehin das Pro 4 interessanter, ich brauche die Leistung vom Book nicht. Dann lieber die Flexibilität vom Pro 4. Bin gespannt wie sich der Core M3 im Gegensatz zum alten i3 schlägt. Und ob der Lüfter beim i5 nun leiser geworden ist.

        • Es ist kein Fail, weil es kein Tablet ist. Und es wurde auch nie Tablet genannt. Aber es ist und bleibt ein guter Laptop mit Zusatzfunktionen.
          Wenn Sie ein Tablet wollen, müssen Sie ein Surface Pro 4 nehmen.

  • Also prinzipiell gefällt mir, das M$ endlich fahrt aufnimmt. Apple und Google benötigen dringend einen dritten Mitspieler.

    Das Notebook sieht auch ziemlich genial aus…ABER

    Abgesehen davon, dass M$ mal nebenbei mehr awesome und amazing raushaut als Apple es je getan hat und mit den 2 bullshit bingo präsentatoren 2 typen auf die bühne stellt die irgendwas zwischen aufgegeilt zugekokst und oder durchgeknallt sind…..aber .lassen wir das.

    die präsentation ist sowieso seltsam gewesen….seht her dieses tablett ist so geil es ersetzt eure laptops…….und nun zu unserem neuesten und geilsten produkt…..einen LAPTOP!!!…HÄH?!

    oder die große ankündigung des g chips oder wie das ding heisst wegen des stifts….und dann kam nichts, keine erklärung nichts was das ding kann….

    was mich stutzig macht ist der offene winkel wenn das ding geschlossen ist….was ist wenn in meiner aktentasche druck draufkommt…kann mir nicht vorstellen, daß es nicht besser wäre wenn das ding ganz schließen würde.

    und warum schiessen sie nicht den vogel komplett ab indem sie das surface pro 4 auf die tastatur setzen und sagen……für den der es will unser neuester laptop…….und bingo hätten sie mein geld

    so muss ich mich fragen was sie vor haben

    • auf der rechten Seite am Tastatur“dock“ ist ein Anschluss für das Netzteil, sieht ähnlich aus wie beim Macbook.
      Außerdem ist auf der rechten Seite ein Minidisplayport.

  • Was für eine Nvidia Karte ist denn eingebaut? Ich muss demnächst Notebook/PC, Drucker und neues Smartphone holen und die werden jetzt von MS sein, mal von 2in1 abgesehen ist scheint es genau das zu sein, was ich mir unter Macbook Pro vorgestellt habe, i7 mit nvidia.

    • Wegen der „GDDR5“ wahrscheinlich etwas in Richtung GTX970M (die schneller ist als die Desktop GTX680, nur so als Vergleich)

      • Glaube nicht das die eine solche Karte verbaut haben dann kommen die nie auf 12 h Akku Zeit denke mal an eine GT820 oder GT840 wenn überhaupt.

        • Die 12h wird man nur mit der Intel Grafik erreichen, aber zum normalen arbeiten reicht die aus. Wenn man dann zocken will verringert sich die Akkuzeit, von daher kein Problem.

      • Also eine GTX970M never ever! Bei der geringen Gehäusehöhe ist die Thermik damit nicht zu kontrollieren. Ich denke maximal geht da ein 950er … aber es würde mich wirklich nicht wundern wenn da „nur“ eine 920er drinnen steckt. Immerhin wirbt MS nicht mit dem Chip sondern nur mit „Nvidia Grafik“. Wer sich solch ein Teil kauft, der spielt damit auch eine Spiele, der möchte ein ruhiges Notebook das nicht abhebt wenn die Grafikkarte mal gefordert wird. Für Videoschnitt, Office, Multimedia und kleine Games aus dem MS-Shop wäre die 920er ja ausreichend. Die Nvidia bringt auch ihren eigenen Speicher mit …

        • Bist dir da so sicher? Bei 9mm Gehäusedicke im Tasaturteil vorne wo die graka verbaut ist sollte eigentlich was möglich sein, zumal da vorne ja NUR die grafikkarte vorhanden ist, der rest ist ja im tablet.
          970 vielleicht nicht aber 920 wäre kompletter Schwachsinn, so schnell ist ja fast der integrierte iris chip des i7.
          Zumal Gears of War 2 ja laut Aussage ziemlich gut lief… Und es selten blöd von MS wäre, zu lügen.

          • Nun, derzeit befinden wir uns ja alle auf dem Level gehober Spekulationen … also nö, „sicher“ bin ich mir nicht 🙂

            Die 920m wäre in der Gamesperformance ca. doppelt so schnell wie die stärkste integrierte Lösung von Apple (glaube eine Pro6100, oder? Das würde zu der Aussage „doppelt so schnell wie ein MacBook“ eben gut passen. Aber mit was vergleicht denn MS und in welchem Zusammenhang (OpenGL, DirectX, Games, Videoschnitt, Office, Web, …). Eigentlich hat MS gar nichts zur Performance gesagt, denn ohne Vergleich kann das alles und nicht bedeuten.

            Verstehen wir uns nicht falsch, eine 970m in diesem Gerät … das wäre fantastisch, ich würde es kaufen! Aber sie 970m wird doch seht warm und verlangt übrigens auch ein entsprechendes Netzteil. Mein 180w Notebook-Netzteil ist riesig, das würde kein Kunde akzeptieren der solch ein Book kauft. Selbst eine 960m (die auch aktuelle Games klasse darstellen kann) würde ein entsprechendes Netzteil voraussetzen.

            Zählt man das alles zusammen, addiert die Fakten um das Gehäuse und die Zielgruppe bleibt etwas zwischen 920 und 950 übrig.

            Übrigens such ich auch seit Jahren DAS perfekte Notebook zum zocken und arbeiten (portabel versteht sich). 🙂

          • Ich weiß nicht wie es dir geht, ich habe mich gerade ins Dell XPS15 verliebt 🙂 da steckt eine GTX960m drinnen, die dank des DDR5 Speichert richtig Dampf macht und das Display … hammer!

          • Joa ist auch geil… aber zum einen ist es halt NUR ein laptop und zum anderen kostet es ähnlich viel.

            Am Ende des Tages wird es wahrscheinlich bei mir das Surface Pro 4, weil es am flexibelsten ist. Zum zocken habe ich ja eh nen Tower mit fettem Monitor und 5.1 Sound^^

          • Mit den Surface1-3 bin ich nicht „warm“ geworden. Die flexible Tastatur macht sich schlecht auf dem Sofa, aber was Flexibilität angeht sind die nicht zu toppen. Nur schreibe ich doch recht viel und brauche eine richtige Tastatur und ein festen Aufbau der sich auch im Zug, auf dem Sofa und im Auto bedienen lässt (mal vom Flugzeug ganz zu schweigen).

            Die Variante des XP15 die mich wirklich interessiert liegt jenseits der 2000er Marke, das ist schon wirklich krass viel. Allerdings tippe ich hier auch auf einem Erazer Medion aus dem Jahr 2012 mit einer GTX670m und einer wirklich alten Version des i7. Es hatte sich damals gelohnt so viel Geld in die Hand zu nehmen (ca. 1.500 Euro), dass Ding tut auch heute noch seinen Dienst und ist ausreichend schnell für das ein oder andere Spiel. Nur ist das Teil alles andere als „Mobil“ 🙂

            Ist doch eigentlich gut, dass es verschiedene Nutzertypen gibt, so hat jedes Notebook, jeder PC und jede Konsole seine Daseinsberechtigung, wäre ja schlimm wenn es nur noch den angebissenen Apfel gebe.

          • Glaub Ich dir auf Anhieb 🙂
            Und kann dir nur zustimmen, find das Book auch klasse, allerdings brauche Ich das Tablet mehr zum „Handschreiben“ (.pdfs in der Uni ausfüllen^^) und daher wirds wohl das Pro 4 wegen der längeren „Tablet only“ Laufzeit und der Anschlüsse direkt am Tablet.
            Irgendwie schade, dass am Surface Book kein USB Anschluss ist und das Ding als Tablet nur 3 Stunden maximal durchhält, das würde mir die Sache doch ein wenig mehr versüßen.

            Und ja… die Zielgruppe von Apple. Möchtegern DJs und doppelte Frappuchino schlürfende Jutebeutelträger im Starbucks 😛
            Hab den Hype von Anfang an nicht verstanden – allerdings beschäftige Ich mich auch mit Hardware, was ja die wenigsten aktiv machen^^

            (Hoffe ich trete damit keinem zu Nahe, aber den konnt ich mir nicht verkneifen :D)

          • Geht mir genauso ich such jetzt seit 2 Jahren nach der perfekten Lösung zwischen Arbeit(mit etwas Power), vielleicht mal bisschen Zocken(Sim City) und Mobil sein. XPS 13 hat mich bis zuletzt interessiert und schau wa ma ;D was für eine GPU von Nvidia eingebaut ist. Bei 970 würde ich es so fort kaufen aber ich befürchte auch, dass es wohl eher 950m sein wird. Selbst dann ist es für ein Mobiles Gerät gar nicht schlecht, wenn es dazu noch lange akkulaufzeitien von ca. 5-6h einhält.

      • Hab bei Gizmodo was von 1GB GDDR5 gelesen. Denke also eher was in Richtung 940m-950m. Aber es soll auch eine noch nicht von Nvidia vorgestellte Neuentwicklung sein. Da 940m und 950m noch auf der Maxwell v1 Architektur basieren tippe ich mal auf einen Nachfolger der Klasse mit v2 Architektur drin.

  • Ich kann die Begeisterung nicht ganz nachvollziehen.

    Angenommen ich fahre voll auf Windows 10 und Touch und sowieso ab, warum sollte man sich das Ding dann kaufen?

    Sowohl Surface als auch Surface Pro sind die besseren Tablets. Die sind leichter, laufen deutlich länger, sind billiger und auch eine ganze Ecke handlicher. Den will ich sehen, der 13,5″ mal eben mit einer Hand wuchtet und auf dem Bildschirm wischt.

    Als Notebook gibt es ebenfalls sehr viel leichtere, billigere und kompaktere Alternativen (vom Dockingmechanismus ganz zu schweigen). Entweder das XPS13 oder mal bei Lenovo Yoga oder Thinkpad schauen.

    Wer also soll das Ding kaufen? Ernsthaft. Der Unterschied zum Surface 4 Pro ist, wenn man die Leistung mal außen vor lässt, die angedockte Tastatur. Dazu war ein neues Gerät notwendig?

    Hätte man nicht einfach das Surface 4 Pro als Basis nehmen können und dazu eine solide und feste Tastatur? Das wäre billiger, kompakter und am Ende hätte man trotzdem ein Tablet mit ordentlicher Laufzeit. Denn mal Butter bei die Fische, wer braucht denn ein sauschnelles Tablet mit 3 Stunden Laufzeit?

    Ein mehr als seltsames Produkt.

    • Jeder der einen ordentlichen Laptop will und nicht soein Schlabberteil. Und jeder der dabei auch noch Stifteingabe haben möchte. Das fehlt dem Yoga und XPS und wie sie alle heißen. Zum Teil ganz netter convertibles aber ohne Stift nützt das alles nichts. Außerdem sind die alle gemessen an der Ausstattung garnicht so viel günstiger.
      Das Surface Pro wird sehr viel schwerer sein als die tablet Komponente vom Book. Da kann man nicht einfach mal den Kickstand weglassen und eine normale Tastatur hinhängen, das hält nicht.
      Microsoft bewirbt das Book übrigens mit 12 Stunden Laufzeit, also werden es am Schluss wahrscheinlich so 8 Stunden Laufzeit. Nur mal so.

      • Ja, Microsoft bewirbt das Book, also das ganze Teil mit dieser Laufzeit. Wie im Video zu hören, hält das Tablet aber nur 3 Stunden durch und davon bleiben wahrscheinlich nur 2 übrig.

        Im übrigen kaufen die, die einen ordentlichen Laptop wollen, auch genau so ein Teil. Ein Laptop.

        • Nein. Erstes ist das natürlich eine Machbarkeitsstudie, dass MS auch cool kann.
          Das Ding konkurriert natürlich mit den yogas etc. hat aber nochmal ordentlich power unter der Haube und eben ein detachable. Kann mir einige Szenarien überlegen wo nur das Tablet sinn macht.

  • Für mich wird es darauf ankommen, was der Lüfter macht. Ich besitze noch das Surface Pro 3 und ein MBP und greife oft genervt zum MBP, wenn ich im Bett mal kurz die neuen Videos von mobilegeeks ansehen will.

    Warum? Weil das Surface mit seinem flachen Lüfter nach einer Minute losbrüllt, das meine Freundin mich fragt ob vor der Haustür ein Hubschrauber landet. Den Lüster des MBP habe ich hingegen erst 2 mal vernommen… jeweils beim Systemupgrade auf Yosemite und elCapitan. Dann angenehm, nicht hysterisch.

    Wenn das neue Pro 4 und vor allem das Book hier leiser zu werke gehen wäre das klasse. (das ein Surface Pro 3 nicht ansatzweise an die Akkulaufzeit des MBP heran kommt, ist mir hin und wieder auch ein Dorn im Auge. Vielleicht geht da ja auch noch was bei den neuen Geräten. Zumindest das M Modell sollte kühl und leise bleiben 🙂

    • Kann es sein das bei deinem Surface Pro 3 etwas nicht stimmt? Ich habe auch eins und bei mir läuft der Lüfter eigentlich nie bzw. wenn er läuft hört man das eigentlich gar nicht… Und das obwohl das Teil von 7 bis 18 Uhr oder Länger durchläuft.

      Und zu hause wird es als Tablet auf der Couch verwendet um youtube-Videos und sonstigen Kram anschauen.. Selbst da läuft der Lüfter nie.

      • Ich hab ähnliche Probleme mit dem Lüfter, selbst beim Surfen und geöffneter Pdf in Annotator springt der Lüfter in den Vorlesungen manchmal ohne Vorwarnung an und läuft so ca 10 Minuten auf hochtouren.
        Auch bei Onedrivesynchronisierung springt er an und dreht auf.

          • In meinem Fall core i5 Version (sicherlich aus einer der ersten produktionschargen)

            Ich habe mal gehört das i3 ist etwas braver, beim i7 sollen die Probleme der Wärmeabfuhr enorm sein.

            Ich denke es ist auch noch ein wenig Auslegungssache wann man etwas als „zu laut“ empfindet. Ich bin extrem empfindlich/pingelig, da Microsoft bei der Präsentation von „annähernd lautlos“ gesprochen hat.

            Amet, stream dir mal was auf Netflix oder ähnliches ohne die APP, sondern mit dem Browser (Silverlight Plugin), dann weisst du innerhalb von 5 Min auch was wir meinen.

            Nutze ich hingegen z.B. die Netflix App aus dem Store, bleibt es recht kühl.

  • das neue surface book macht auf die enfternung einen super eindruck. Speicher: 128GB / 256GB / 512GB. wie teuer wird das book mit 512GB? Oder kann man – im gegensatz zu apple oder wie beim surface pro 3 – eine externe speicherkarte als zusatzlaufwerk einsetzen?

    • Naja, nicht wirklich. Thunderbolt oder USB3.1 hat man ebenso wie mit ExpressCard herausgeführte PCIe Anbindung ausgelassen – geht nicht einmal mit der Dockingeinheit.

      Bei 512GB und i7 liegst Du bei gut 2600-2900€. Das teuerste i7 surface Pro ist ja auch nicht günstig und Konkurrenzprodukte aus dem Tabletlager mit der höchsten SSD-Ausführung liegen auch gut bei 1900-2500€.

      Klar, lahmer Zusatzspeicher über SDcard oder USB ist trotzdem möglich.

  • Fuer mich leider absolut uninteressant als Notebook-Ersatz. Durch die Dockingstation wird es mit dem Treibersupport unter Linux mau aussehen (mindestens Dualboot ist fuer mich Pflicht) und der Preis ist mir zu hoch, wenn auch der Qualitaet entsprechend. Die Kuehlung muss sich auch erst noch beweisen und zeigen, dass das Surface Book wirklich so leistungsstark ist, wie Microsoft behauptet.

    Was mir aber vor allem negativ aufstoesst ist das Fehlen eines Typ-C USB 3.1 Anschlusses. Gerade mit Skylake habe ich fest mit Typ C oder Thunderbolt gerechnet. Mir kommt kein neues Notebook mehr ohne einen solchen Anschluss ins Haus. Nicht Ende 2015, wo der Standard schon lang genug fest stand.

    Ansonsten ein schoenes Device, welches sich mit den Macbooks um die ueberteuerte Preiskrone streiten kann.

  • Damit sind dann wohl die „Apple ist überteuertes zeug“ Argumente hinfällig.
    Sieht schon nicht schlecht aus und die Leistung wird bestimmt auch passen, aber wenn ich mir überlege, dass ich für den vermutlichen preis des günstigsten Modells schon das mittlere mbp retina und noch ein ipad mini bekomme… Klar das OS ist Geschmackssache aber persönlich bevorzuge ich dann lieber nen laptop und ein Tablet.

      • Yep, wie beim iMac. Die Unterschichtenkäufer, also ich meine die Einstiegsserienkäufer, können sich mit Games auf Smartphone-App-Niveau begnügen. Apple mutet denen nicht höhere Bedürfnisse zu.
        Der Rest nimmt Thunderbolt + eGPU oder Mac Pro. Aber nur um darauf dann mit Windows zu zocken 🙂

        • Wie viele games bekommt man den auf die unterschichtenkäufer Version vom surface book mit seinen 128gb installiert? Oder bleibt es dann dort auch bei games auf Smartphone Niveau weil nicht genug Platz für mehr als zwei spiele da ist?

      • Auf 13″ brauche ich persönlich aber keine dedizierte GPU so lange alles was ich damit mache flüssig läuft.
        Dazu ist nicht mal klar, welche GPU verbaut ist.
        Und zum zocken habe ich mir auch keinen mac geholt, dazu gibts wesentlich bessere Geräte.
        Dafür hält mein Akku im office und Internet betrieb mal locker 10 Stunden durch und ich höre keine Lüfter.

        • Du vielleicht nicht, aber es gibt Leute die bräuchten es, unter anderem Pro-User. die 13″ Pro-Serie ist schon eh überflüssig, die nicht Retina Varianten mit HD-Ready Auflösung sind mehr als von gestern. Die mit Retina bringt auch keinem was, solange keine dedizierte GPU dabei ist. Für Privat/Office User ist mehr nice 2 have als Pflicht. Diese könnten auch das Macbook oder Macbook Air kaufen. Pro, sollte wieder endlich mal für Pro-User sein. Denn für Office und Mobilität reicht Air und das Macbook wohl aus. Zum zocken würde ich eh nur Windows oder Konsole holen, da ist man mit einem Mac völlig falsch unterwegs.

          Und wenn man Surface Book tatsächlich etwa Nvidia gt(x) 955m haben sollte, dann spricht es unter anderem genau diese User. Die Frage ist nur ob sie günstiger als das teuerste macbook pro Retina mit dedizierte GPU sind oder nicht. Und natürlich die Akkulaufzeit.

  • ich frage mich gerade, warum Euer Sponsor Microsoft Euch nicht mit weiteren Details hinsichtlich der GPU versorgt.

    Die in den Pressekits angegebenen 1GB RAM für die GPU würden diese bei herkömmlicher Anbindung angesichts der Auflösung völlig nutzlos erscheinen lassen und ich glaube Games mit 640×480 auf einem dann hochskalierten großen Display möchte keiner sehen.

    Da das Gerät kaum mit Windows 7 oder 8 beworben wird, kann man sich wohl getrost auf DirectX12-only und Windows10-only auf Treiberebene verlassen. Eine XBox One und auch die damalige XBox 360 verfügten nicht über sehr viel dediziertes Videoram.

    Könnte man also annehmen, dass Microsoft hier noch mehr in der Zauberschatulle hat sich damit dann auch mal mit Alleinstellungsmerkmalen absetzen kann? 1GB, gleich ob eine GTX970 oder von mir aus auch eine GTZ1010 Engine, wäre ohne innovative Integration totaler Blödsinn.

    Gibt es eigentlich schon erste DIY Projekte, um den kombinierten Docking/Lade-Anschluss in Thunderbolt+Ladepins zu trennen? Dann könnte man darüber nämlich eine GTX970(ohne M) im stationären Betrieb nutzen.

  • Wie ist das, wenn man das Gerät an einem Monitor nutzen möchte? Wäre es möglich nur das Unterteil über einen angeschlossenen Monitor zu nutzen. Oder läuft das Gerät auch zugeklappt am Monitor? Wäre ja blöd wenn man nur ein aufgeklapptes Gerät anschließen kann, das steht ja quasi dann im Blickfeld auf den Monitor.

    • Kommt darauf an, ob das im Dock eingesteckte Gerät sich auch im geschlossenen Zustand einschalten läßt. Bei einigen Gerät geht das sehr gut, so dass man ein zugeklapptes Book hat, welches sofort das Bild an den angeschlossenen Monitor weitergibt.
      Soll ja einige Notebookhersteller geben, bei denen man immer erst den Deckel aufklappen muss, weil der Einschaltknopf darunterliegt. Schon 2002 oder so gab es Dockings mit aussenliegenden Einschaltknopf, aber manche kapieren es nie.
      Aber Microsoft bietet notfalls wieder so ein mind. 200€Dock mit zwei DisplayPorts an, also solltees zugeklappt gut funktionieren.

    • das unterteil besteht aus tastatur, touchpad, akku, gpu und div. anschlüssen. es fehlt cpu, flashspeicher, audio anschluss. der tablet teil hat den audio anschluss und die connector für die tastatur und innen die cpu und akku und flashspeicher, wifi und bluetooth. du kannst das tablet alleine 3 h benutzen. zum laden muss es an die tastatur. was passiert, wenn ich dateien zb. vom usb stick geöffnet habe und dann das tablet von der tastatur trenne weiß ich nicht. ich weiß auch nicht, was passiert, wenn ich weitere peripherie über usb benutze wie zb. audio interface, dongles für programme. all das kann ich nur als laptop benutzen, da der tablet teil keine solchen anschlüsse besitzt. das ist schade. wahrscheinlich wäre dann das surface besser geeignet. diese hybridlösungen finde ich nicht wirklich sinnvoll.

  • Auf „The Verge“ ist ein interessanter Bericht und Interview mit dem Microsoft Verantwortlichen für Devices. Er erklärt das das Surface Book andere Hersteller animieren soll so etwas zu bauen… beim Surface Pro funktioniert das ja schon ganz gut :-)http://www.theverge.com/2015/10/8/9478353/microsoft-panos-panay-interview-surface-book-design

  • Ich bin mir nicht sicher ob der Aufpreis für einen i7 Prozessor sich wirklich lohnt. Der i7 taktet mit 2,6/3,4GHz und der i5 mit 2,4/3 GHz.

    • Yep, vor allem weil beides Dual-Core sind und nicht die HQ Quadcore-Variante beim i7. Ich glaube i5 + GPU, wenn die mehr wie nur CUDA bietet, wäre dann die vernünftigere Lösung.

  • Gut, wird es dieses Jahr halt keine „Cire i7-Varianten“ mehr geben…aufgeklappt sieht das Teil wie ein MacBook (Air) aus.
    Da ich maximal 3 Stunden Tablet-Mode für sehr gering halte, bleiben noch viele Fragen offen. Sprich wird das Tablet dann in der Tastaturdock von dieser mit Strom versorgt oder der Tablet-Akku geladen? Und was passiert an der Steckdose? Wird erst der Tablet-Akku geladen und dass das Tastaturdock? So kenne ich es jedenfalls schon von anderen Herstellern mit Weitsicht.
    Einen Touchscreen an einem Notebook empfinde ich als sehr..langweilig, wenn man ein großes Touchpad hat, genau wie an einem 27″ Monitor, welcher weit hinter der Tastatur auf einem Schreibtisch steht.

    Ich glaube die Kombi MacBook Pro mit Thunderbolt eGPU (Nvidia GTX960 oder 970) wird es dann doch vor Weihnachten 2015 zu mir schaffen, statt eines Nvidia CUDA Chips für ein Tablet im Frühjahr 2016.
    Windows läuft ja auf beiden, anspruchsvolle Spiele wohl nicht.

    • Wenn du auf dem Surface PDFs (handschriftlich) kommentieren und markieren willst, kann ich dir Drawboard wärmsten empfehlen.

      Solltest du auf der Suche nach einem Spiel für Zwischendurch sein, das perfekt mit Touch funktionieren und ein wenig komplexer als Doodle Jump sein soll, kann ich dir Plague Inc. ans Herz legen. Das gibt es für so ziemlich jede Plattform und man hat das Gefühl, es wäre geradezu für das Surface entwickelt worden. Es ist leicht zu verstehen, aber schwer zu meistern. 😉

  • Hoffentlich wird das mit dem Oberteil erkennen keine anhaltende Kinderkrankheit, wäre schade bei so einem tollen aber auch teuren Gerät.

  • Ich hätte mir ein 14 Zoll Surface Pro gewünscht, das im Tablet-Modus 8-12 Stunden schafft (je nach Prozessor), quasi ein elektrischer Schreibblock im Din-A4 Format. Der muss dann auch nicht als Notebook-Ersatz dienen. Ein Core M würde mir für das vorgesehene Aufgabenfeld (PDFs kommentieren und markieren, sowie One Note) auch völlig ausreichen.

    • 8-12 Stunden bei 14 Zoll ist halt echt nicht wenig mit nem vollwertigen Windows. Der Akku wäre dann sicher riesig und das Gewicht dementsprechend.

      • Das Surface Pro 3, das ähnliche Laufzeiten, wie das Vierer haben soll, schafft im „WLan-Surf-Akkutest“ von Notebookcheck schon gute 8,5 Stunden mit einem Core i5/i7.

        Nun gäbe es für eine 14 Zoll Variante zwei Möglichkeiten:
        Größeres Gerät oder schmalerer Rahmen (wie beim XPS 13/15)

        Erster Fall: Größeres Gehäuse -> Erheblich mehr Platz für den Akku
        Zweiter Fall: Akku-Kapazität bleibt annähernd gleich, aber, da ich sowieso nur eine Core-M Version bräuchte, würde die Laufleistung bei gleichen Wattstunden wohl trotzdem deutlich ansteigen – sicherlich in den zweistelligen Bereich.

        Ich habe mein Surface Pro 3 noch nie leer bekommen, insofern kann ich gar nicht sagen, in wieweit die Werte hinkommen. Aber die Tests bei Notebookcheck sind schon sehr gut in meinen Augen – mit die besten, wenn es um Notebooks geht.

        • es müssen ja noch Verbesserungen fürs Surface Book 2 bleiben 😉

          Das Problem ist, dass sie das Clipboard nicht schwerer machen können, weil es im Laptop-Modus hinten überkippt. Und Core-M scheidet für ein Pro-Gerät halt kategorisch aus.

          Entsprechend wird der abnehmbare Bildschirm ja auch als Clipboard und nicht als Tablet bezeichnet. Einen USB type-C hätten sich meiner Meinung nach im Clipboard allerdings schon unterbringen müssen.

  • Lustig, dass Seiten wie Gizmodo bemängeln, dass man das Design mit bezahlt. Als wanna-be-Apple-house-blog hab ich die längst aus meinen Bookmarks gelöscht.

    • Ich dachte, dass Gizmodo und Apple sich nicht ganz Gruen waren… ist aber egal, vermutlich haben die wohl was positives ueber Apple geschrieben und das hat dich aufgeregt 🙂 .

      On topic: Nee, hier bezahlt man lediglich einen geringen Aufpreis auf Materialkosten. Das ist dann schon alles. 🙂

  • Was kosten die RAM-Erweiterungen eigentlich? Und wieviel muss man fuer einen GPU-Upgrade in Kauf nehmen? Was kostet eine Ersatzbatterie? Alles Fragen, die bis vor ganz kurzem jeden beschaeftigt haben 🙂 .

  • Bitte dreht doch ein so teures und edles Gerät nicht auf einem Steintisch, die Kratzer, die dadurch im Magnesium entstehen tun mir in meiner Geek-Seele arg weh! Aber ansonsten gutes Video von Nicole 🙂

  • So recht seh ich den Einsatzzweck von dem Dingen nicht, vor allem für den Preis.

    Großer Fehler bei Windows 10 den ich auch beim Surface hab:
    Ist man im Tabletmodus verschwindet die Option die Tastatur einzublenden und manche Textfelder werden nicht erkannt => Keine Möglichkeit dort etwas einzutragen.

    • Das Einblenden des Buttons der Display Tastatur kann man in den Einstellungen aktivieren. Ich habe bei meinem Surface Pro 3 sowohl im Tablet- als auch im Desktopmodus in der Leiste unten Rechts das Tastatursymbol. Aus dem Kopf weiß ich aber nicht wo sich das befindet.

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