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Samsung Galaxy S7 im Test: Flaggschiff der Spitzenklasse

Samsungs neues Flaggschiff ist da, das Samsung Galaxy S7. Das Smartphone mit 5,1 Zoll großem Display, Android 6.0.1 Marshmallow und je nach Region mit einem Exynos 8890 bzw. einem Qualcomm Snapdragon 820 wurde kürzlich beim Mobile World Congress in Spanien vorgestellt.

Samsung hat dem Galaxy S7 dieses Mal wieder einen microSD-Slot verpasst, außerdem ist es gegen Wasser und Staub geschützt und kommt mit einer erneut verbesserten Kamera. Beim Design ist sich Samsung treu geblieben, aber bevor wir über die Feinheiten reden, blicken wir zunächst auf die Spezifikationen des Galaxy S7.

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Samsung Galaxy S7 Technische Daten

Die technischen Daten des Samsung Galaxy S7 können sich sehen lassen: Hochauflösendes 1440p-Display (natürlich Super AMOLED), bärenstarke 4 GB RAM und in der europäischen Version der nagelneue Exynos 8890 aus eigener Fertigung.

Samsung packt in das Galaxy S7 all das rein, was technisch möglich ist im Jahr 2016. Das beinhaltet natürlich auch das neueste Android 6.0.1 Marshmallow inklusive TouchWiz-Oberfläche. Hier habt ihr einen Überblick über die wichtigsten Specs:

Display 5.1-inch QHD Super AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln (577ppi)
Prozessor Exynos 8890 Octa-Core-SoC (2.3GHz Quad + 1.6GHz Quad) bzw. Qualcomm Snapdragon 820 Quad-Core-SoC (2.15GHz Dual + 1.6GHz Dual), jeweils im 14nm-Verfahren gefertigt und 64 Bit-tauglich
Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Interner Speicher 32/64 GB, erweiterbar per microSD-Karte um bis zu 200 GB
Kamera hinten 12 MP 1/2.5-inch-Sensor mit Smart OIS, f/1.7-Blende, einer Pixelgröße von 1,4 Mikrometer, Dual-Pixel-Autofokus
Kamera vorne 5 MP, ebenfalls mit f/1.7-Blende
OS Android 6.0.1 Marshmallow
Akku 3000 mAh, nicht auswechselbar, Fast Charging und Wireless Charging
Konnektivität WiFi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), MIMO, Bluetooth® v 4.2 LE, ANT+, USB 2.0, NFC, Location
Netzwerk LTE Cat.9(450/50Mbps) (variiert je nach Region)
IP Code zertifiziert nach IP68
Maße 142,4 x 69,6 x 7,9 mm
Gewicht 152 Gramm

Samsung Galaxy S7 Design und Verarbeitung

Display des Galaxy S7

Schon im Vorfeld sahen wir dank zahlreicher Leaks, was uns beim Samsung Galaxy S7 erwarten würde und jetzt wissen wir auch, dass diese Leaks zumeist richtig lagen: Das Gerät bedient sich einer Designsprache, die wir von Samsung bereits kennen und für die wir die letztjährigen Flaggschiffe auch durchaus schätzen. Soll heißen, Samsung hat durchaus Kleinigkeiten geändert, ist sich im Wesentlichen jedoch treu geblieben.

Schauen wir auf die Rückseite, stellen wir fest, dass die Kamera nur noch minimal hervorsteht, also fast plan mit dem Gerät abschließt. Kritiker werden anführen, dass das keine Kunst ist, wenn man das Smartphone mit 7,9 mm etwa einen Millimeter dicker baut als den Vorgänger, aber dabei dürft ihr den deutlich größeren Akku natürlich auch nicht vergessen.

An der Verarbeitungsqualität gibt es erneut so gar nichts zu mäkeln – im Gegenteil: Auch wenn das Design altbekannt daher kommt größtenteils, fühlt sich das Galaxy S7 komplett anders in der Hand an als sein Vorgänger. Durch die sanft abgerundete Rückseite könnt ihr das Gerät nicht nur einfacher vom Tisch aufheben, es sieht auch edler aus. Vorne bestätigt das 2.5D-Glas diesen Eindruck.

Apropos Glas: Auf der Rückseite kommt auch wieder Glas zum Einsatz, was für meinen Geschmack auch wieder klasse und edel aussieht – aber nur solange, wie ihr keine Fingerabdrücke auf der Rückseite findet. Leider lädt das Material dazu ein, so dass ihr euch damit abfinden müsst, mit dem Galaxy S7 einen Fingerabdruck-Magneten mit euch herumzutragen.

Samsung Galaxy S7 9

Das Galaxy S7 ist ein echter Handschmeichler, bekommt durch den Metallrahmen nicht nur Stabilität, sondern auch einen luxuriöseren Anstrich, der es auf den ersten Blick schon hochwertig erscheinen lässt. Allerdings ist es auch ein klein wenig rutschig, so dass diejenigen unter euch, die so ein Smartphone schon mal fallen lassen, angesichts einer Gorilla Glass 4-Vorder- und Rückseite besser schon mal über ein passendes Case nachdenken sollten.

Alles in allem haben wir hier ein echtes Flaggschiff-Smartphone in Händen, welches nochmal ein klein wenig besser aussieht und sich deutlich besser anfühlt als sein Vorgänger. Samsung muss sich mit dem Galaxy S7 hinter keinem anderen Smartphone verstecken.

Samsung Galaxy S7 1

Samsung Galaxy S7 Hardware

Die guten Neuigkeiten zum Thema Speicherkarte dürften sich herumgesprochen haben: Nachdem viele Samsung-Fans nicht sonderlich erbaut davon waren, dass die Koreaner den microSD-Slot zuletzt nicht mehr berücksichtigt haben, feiert dieser sein umjubeltes Comeback im Samsung Galaxy S7. Wie erwartet, handelt es sich dabei um einen Hybrid-Slot, der sich an der Oberseite befindet und sowohl mit einer SIM-Karte (Nano-SIM) und einer microSD-Karte bestückt werden kann. Ihr könnt damit den fest verbauten Flash-Speicher, bei dem ihr die Wahl zwischen 32 und 64 GB habt, um maximal 200 GB erweitern. In verschiedenen Regionen (nicht bei uns) könnt ihr den Slot auch für eine zweite SIM-Karte nutzen.

Das Adoptable-Storage-Feature, welches Google unter Android 6.0 Marshmallow eingeführt hat, wird vom Samsung Galaxy S7 nicht unterstützt. Es fehlt euch also die Möglichkeit, diesen erweiterten Speicher wie einen nativen zu nutzen. Dazu muss man wissen, dass diese Funktion auch seine Nachteile hat: Legt ihr die Karte ein, muss sie komplett leer sein (was schlimmstenfalls zum Verlust vorher gespeicherter Daten führen könnte), außerdem kann diese Karte anschließend nicht mehr für andere Geräte genutzt werden.

Auf den Emerging Markets, auf denen wir vielfach auf Smartphones mit 8 GB oder sogar nur 4 GB große interne Speicher treffen, ist Adoptable Storage ein echtes Killer-Feature, im Falle Galaxy S7 bei 32 oder gar 64 GB Speicher ist es wohl eher zu vernachlässigen. Samsung geht nach eigener Aussage eh davon aus, dass die Speicherkarte vor allem dazu genutzt wird, Medien wie Filme und Fotos dort zu deponieren.

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An der Unterseite des Samsung Galaxy S7 haben wir es mit einer Anordnung zu tun, wie wir sie beispielsweise schon vom Galaxy S6 edge+ kennen. Das bedeutet, dass wir dort sowohl den Kopfhöreranschluss als auch den Speaker vorfinden und dazwischen einen Micro-USB-Port, über den das Gerät geladen werden kann. Hier kommt noch kein USB Typ-C-Anschluss zum Einsatz, was mit der Gear VR zusammenhängt: Mit einem USB-Typ-C-Anschluss wäre die VR-Brille nicht mehr nutzbar gewesen.

Außerdem ein Grund für den klassischen Port: Auf diese Weise ist es einfacher, das Galaxy S7 wasserdicht zu bekommen. Ja, richtig gehört – auch hier wurden die Gerüchte bestätigt: Das Galaxy S7 ist IP68-zertifiziert und somit geschützt vor eindringendem Wasser sowie Staub. Genauer gesagt dürft ihr das Gerät bis zu einer halben Stunde in bis zu 1,5 m Wassertiefe versenken, ohne dass es Schaden davon trägt.

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Schauen wir kurz auf die Konnektivität des Samsung Galaxy S7: 11ac Dual-Band-WLAN mit MU-MIMO, Bluetooth 4.2, GPS, NFC und Cat 9 LTE lassen kaum Wünsche offen. Der Fingerabdrucksensor (im Home-Button integriert) und der Herzfrequenz-Sensor sind wieder mit von der Partie.

Auf einen IR-Blaster müsst ihr jedoch verzichten, das bedeutet, dass ihr das Galaxy S7 nicht mehr als Fernbedienung nutzen könnt. Für ein Unternehmen wie Samsung, welches auch im Smart Home-Bereich eine große Nummer ist, eine etwas ungewöhnliche Entscheidung und durchaus schade. 

Samsung Galaxy S7 Kamera

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„Nur“ noch 12 Megapixel hieß es schon früh in den Gerüchten zum Galaxy S7. Bedeutet das nun einen Rückschritt gegenüber der herausragenden Kamera der letztjährigen Flaggschiffe? Wir können euch versichern, dass die Auflösung allein sicher nicht über die Güte der Kamera entscheidet.

Der 12 Megapixel-Sensor im neuen Aushängeschild der Samsung’schen Smartphone-Flotte will besonders unter Low-Light-Bedingungen noch mehr Qualität vorweisen als der Vorgänger. Damit das gelingt, wurde mit einer f/1.7-Blende und einer auf 1,4 Mikrometer angewachsenen Pixelgröße hat Samsung die bestmöglichen Bedingungen dafür geschaffen.

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Eine f/1.7-Blende befindet sich übrigens auch auf der Vorderseite des Samsung Galaxy S7 und auch hier gilt, sich nicht durch eine vermeintlich niedrige Auflösung von 5 Megapixeln abschrecken zu lassen. Die Fotos geraten auch mit der Front-Cam recht gut, wobei wir das Gefühl haben, dass per Default ein leichter Beautify-Effekt auf die Selfies gelegt wird. Einen eigenen Beautify-Modus namens Spotlight gibt es natürlich auch und wer mag, kann einen über das Display realisierten Software-Blitz zuschalten für gelungenere oder zumindest besser ausgeleuchtete Selfies.

Ebenfalls mit an Bord befindet sich bei der Hauptkamera ein sogenannter Dual-Pixel-Autofokus. So etwas kennen wir bereits aus DSLR-Kameras von Canon: Durch diese Technologie soll Rauschen reduziert werden, zudem wirken die Farben lebendiger und nicht zuletzt wird der Fokus schneller gefunden.

Dank Dual-Pixel-Technologie zählen nun alle Pixel (vorher nur knapp 5 Prozent  durch über den Sensor verteilte Pixel) und ermöglichen somit das ungewöhnlich schnelle Fokussieren. Am ehesten kann man das vielleicht einfach mit dem menschlichen Augenpaar vergleichen, bei dem wir ebenfalls beim Einschätzen von Entfernungen davon profitieren, zwei Augen statt eins nutzen zu können.

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Was uns beim Testen des Dual-Pixel-Aufofokus aufgefallen ist: Die Geschwindigkeit beim Fokussieren wird nur erreicht, wenn sich ein Objekt von außen auf die Bildmitte zubewegt! Ist das der Fall, reagiert der Autofokus in der Tat rasend schnell, spielt sich das Geschehen jedoch eher an den Bildrändern ab, müsst ihr gegebenenfalls nochmal per Hand neu fokussieren.

Gerade bei Objekten, die sich schnell bewegen, hat eine Smartphone-Kamera bzw. der Autofokus stets zu kämpfen. Beliebte Fotomotive bei den schnell beweglichen Objekten sind üblicherweise Kinder und Haustiere  – also haben wir mit der Cam des Galaxy S7 testweise mal Kater Samuel abgelichtet. Hier zeigt sich, dass die Fotos bei gutem Licht fast immer sehr scharf geraten, die Qualität bei Low-Light-Konditionen aber auch öfters deutlich abfällt.

Die Kamera des Samsung Galaxy S7 tut sich bei Low-Light-Aufnahmen ein wenig schwer, zumindest solange man im Auto-Modus unterwegs ist. Der Pro-Modus jedoch weiß absolut zu begeistern! Nach dem Galaxy S6 edge+ im letzten Jahr hat Samsung hier gar nicht mehr so viel verbessern müssen: Schon im Vorjahresmodell hattet ihr volle Kontrolle über Parameter wie die ISO-Werte (bis runter auf ISO 50) oder Verschlusszeiten (bis zu 10 Sekunden).

Auch die Nacht-Aufnahmen profitieren von diesen Pro-Einstellungen, allerdings muss man da dann auch wirklich schon die entsprechenden Skills mitbringen, wenn ihr beispielsweise nachts im Club bei schlechter Beleuchtung oder Strobo-Blitzen richtig gute Ergebnisse erzielen wollt. Im Auto-Modus werden solche Bilder auch eher durchwachsen.

Dennoch: Wo der Auto-Modus bei den Low-Light-Aufnahmen lediglich durchschnittliche Fotos hervorbringt, gelingen im Pro-Mode Bilder, bei denen von der richtigen Tiefenschärfe bis zur Darstellung von Farbtönen und Schatten alles passt.

Solltet ihr das Gefühl haben, dass euch Fotos auf dem Samsung Galaxy S7 etwas grünstichig angezeigt werden, dann liegt das nicht etwa daran, dass die Farben beim Fotografieren nicht exakt getroffen werden. Der Schuldige in diesem Fall ist demzufolge nicht der Kamera-Sensor, sondern das Display. Das stellt ihr spätestens dann fest, wenn ihr die Bilder auf einem anderen Gerät betrachtet. Das an sich tolle Display-Feature, die Helligkeit automatisch zu regulieren, hat hier diesen folgenschweren Effekt, der manche Bilder etwas grünlich erscheinen lässt, vor allem bei Low-Light-Fotos. Eine Sache, bei der wir aber davon überzeugt sind, dass Samsung sie mithilfe eines der nächsten Software-Updates aus der Welt schaffen kann.

Die Kamera-App präsentiert sich vom Aufbau weitestgehend unverändert, wer beispielsweise vom Galaxy S6 edge+ auf die S7-Reihe wechselt, wird sich direkt zurechtfinden. Von Zeitraffer und Zeitlupe über die Effekte, die ihr in Echtzeit auf die Bilder legen könnt bis zum bereits erwähnten überragenden Pro-Modus ist alles mit an Bord, was man schon beim Vorgänger schätzte, zudem hat Samsung noch ein bisschen was draufgepackt:

So sind die Motion-Funktionen neu dabei. Ihr könnt – ähnlich wie die Live-Fotos bei Apple – bei einem Motion-Foto ein paar Sekunden vor dem eigentlichen Fotografieren festhalten in Video-Form. Beim Motion-Panorama ist das ganz ähnlich, wo ihr nicht nur ein Panorama-Foto erstellt, sondern auch gleichzeitig einen Video-Schwenk abspeichert.

Samsung Galaxy S7 edge Motion Panorama

Nehmen wir die alten plus die neuen Software-Spielereien, berücksichtigen die herausragende Kamera, die im Pro-Modus auch bei widrigen Lichtverhältnissen für sensationelle Fotos sorgt und die wieder mit einem starken optischen Bildstabilisator und neuem Dual-Pixel-Autofokus punktet, können wir nur zu einem Schluss kommen: Samsung hat das Kunststück hinbekommen, auf eine bärenstarke Performance der letztjährigen Kamera nochmal ordentlich einen drauf zu setzen, so dass auch beim Galaxy S7 die Kamera eines der absoluten Highlights des Gerät darstellt.

Kameravergleich: Galaxy S7 vs S6 edge+

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Samsung Galaxy S6 edge+ links – Galaxy S7 rechts

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Samsung Galaxy S6 edge+ links – Galaxy S7 rechts

Samsung Galaxy S7 Display

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2560 x 1440 Pixeln lautet wenig überraschend die Auflösung beim 5,1 Zoll großen Display. Samsung verbaut im S7 erneut ein Super AMOLED-Display, was wieder einmal mit besonders knackigen Farben und tiefen Schwarztönen einhergeht. Samsung hat nochmal nachgebessert gegenüber den Modellen des letzten Jahres und das Resultat nach dem bereits guten Panel der Vorgänger ist ein exzellentes Display, welches deutlich heller ist als der Vorgänger.

Icons auf dem Samsung Galaxy S7 Home Screen

Gerade in dieser Disziplin lässt sich Samsung in der Branche von niemandem was vormachen und somit erhaltet ihr auch im Galaxy S7 wieder ein Panel, welches mit starker, realistischer Farbwiedergabe aufwarten kann und äußerst stabile Blickwinkel bietet. Neu an Bord ist übrigens das Always on-Feature, ähnlich wie es auch LG beim LG G5 anbietet. Informationen wie Uhrzeit, Wetter, Kalender etc können so dauerhaft angezeigt werden, verbrauchen dabei aber so gut wie keinen Strom, so dass dieses Feature nicht übermäßig auf den Akku geht. Pro Stunde geht für diesen Screen lediglich ein Prozent Akku flöten.

Always on Display

Die summieren sich zwar auch, falls ihr tatsächlich 10 oder 12 Stunden auf der Arbeit das Gerät ständig neben euch auf dem Tisch liegen habt. Allerdings haben wir es mit einem eingeschränkten „Always on“ zu tun. Das heißt: Legt ihr das Galaxy S7 mit dem Display nach unten auf den Tisch oder habt es in der Tasche, erkennt das der Lichtsensor und das Display ist komplett ausgeschaltet.

Apropos Lichtsensor: Das Galaxy S7 erkennt die Helligkeit der Umgebung und wählt besser als jedes andere Smartphone die passende Bildschirm-Helligkeit. Das ist insofern interessant, als dass das Display nicht nur optimal ablesbar bleibt, sondern auch Akku spart in Augenblicken, in denen kein besonders helles Display vonnöten ist. Außerdem ist das Galaxy S7 lernfähig und gewöhnt sich an die Einstellungen bei der Helligkeit, die ihr üblicherweise auf dem Display bevorzugt.

 

Samsung Galaxy S7 Performance

Mit dem Samsung Exynos 8890 – jenem SoC, der in der europäischen Variante des Galaxy S7 zum Einsatz kommt, verbläst das Smartphone aus Samsung die versammelte Konkurrenz. Sucht ihr also nach einem Gerät, bei dem alles butterweich laufen soll und bei dem auch beim Zocken die Performance nicht in die Knie geht, könnt ihr mit dem Galaxy S7 wahrlich nichts verkehrt machen.

Was der SoC der Koreaner auf dem Kasten hat, belegt auch dieser Benchmark-Test. Bei AnTuTu kann dem Exynos 8890 keiner derzeit das Wasser reichen.


Man könnte angesichts dieser Power nun befürchten, dass ein Smartphone mit so einem immensen Kraftpaket unter der Haube auch sehr heiß wird unter starker Belastung. Das ist glücklicherweise nicht der Fall, was auch daran liegt, dass sich Samsung ein besonderes Kühlungssystem hat einfallen lassen. Mittels Heatpipe wird die Hitze vom SoC weggeführt und so gleichmäßiger verteilt, was direkt am Prozessor in weniger hohen Temperaturen resultiert.

Samsung Galaxy S7 Software

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Android 6.0.1 Marshmallow läuft auf dem Galaxy S7 und darauf setzt selbstverständlich wieder die Samsung-eigene TouchWiz-Oberfläche auf. Erwartet gegenüber der Galaxy S6-Reihe keine Design-Revolution im Großen und Ganzen, funktionell bekommt ihr jede Menge geboten, dafür hat man wieder einiges an unnötigen Kram runter geworfen.

Was ist neu? Zum Beispiel das bereits erwähnte Always on-Display. Das wird in Zukunft auch bei anderen Samsung-Smartphones mit Android 6.0-Upgrade verfügbar sein, wobei die Voraussetzung dafür ein AMOLED-Display ist.

Eine weitere Neuerung wird vor allem den Gamern auffallen: Samsung hat die Unterstützung für die Vulkan API verbessert, was dazu führt, dass ihr beispielsweise die Framerate drosseln könnt, um Akku zu sparen.

Nachdem ihr euch ein paar Games installiert habt, erscheint der neue Game Launcher, bei dem ihr dann die Möglichkeit bekommt, verschiedene Modi auszuwählen. Entweder spielt ihr bei normalen 60fps, oder ihr spart Strom, indem ihr sowohl Framerate auf 30 fps als auch die Auflösung herunterschraubt.

Wir haben das im Test mit verschiedenen Spielen ausprobiert – auch mit weniger Details und 30fps sah das noch alles großartig und flüssig aus, selbst wenn man dabei das Screen Recording nutzte, was ein weiteres neues Feature des Game Launchers ist: Sowohl Videos als auch Screenshots sind damit jederzeit im Spiel möglich.

Das Samsung Galaxy S7 kommt mit einigen vorinstallierten Microsoft-Apps, was vor allem Nutzer wie Nicole freuen dürfte, die Office 365-Nutzer sind und die Office-Suite von Microsoft unabhängig vom Gerät gerne nutzen. Natürlich sind viele Nutzer daran gewöhnt, die Google-Apps einzusetzen, aber auch OneDrive kann gegenüber Google Drive in verschiedenen Disziplinen punkten (bei den granular kontrollierbaren Sharing-Möglichkeiten zum Beispiel), so dass es durchaus begrüßenswert ist, dass die Microsoft-Software ihren Weg auf das Galaxy S7 findet.

Das Design hat sich nicht großartig geändert seit dem Galaxy S6, denn da hat sich Samsung mit einem flacheren Design bereits deutlich näher an Googles Material Design orientiert. Dennoch: Die Icons wirken nochmals cleaner, die Leiste für die Benachrichtigungen wurde farblich auch überarbeitet, so das alles der Vanilla Experience von Android ein wenig näher kommt.

Egal, welches Menü ihr aufrufen wollt oder welches Software-Feature ihr auch nutzt: Alles geht äußerst zügig von der Hand. Erneut reicht ein doppeltes Tippen auf den Home-Button, um die Kamera-App zu starten und so schnell, wie die Kamera einsatzbereit ist, reagieren auch alle anderen Features, die ihr auf dem Galaxy S7 aufruft. Lediglich das Multitasking-Fenster reagiert etwas zäher und braucht gefühlt eine Sekunde zu lang – mit Blick auf das Galaxy S6 steht zu befürchten, dass diese Funktion mit andauernder Nutzung zudem noch langsamer wird.

Generell haben wir es sowohl beim Design als auch den Funktionen eher um eine sinnvolle Überarbeitung gegenüber dem S6 zu tun und nicht etwa den (von Samsung durchaus schon gebrachten) Versuch, möglichst viel zu ändern. Die UI wurde punktuell optimiert, zuletzt eingeführte Features wie der SmartManager wurden besser ins System integriert. Besagter Manager, der euch einen Überblick über Funktionen wie Akku, Arbeitsspeicher, Speicher und Sicherheit liefert, findet sich in den Einstellungen wieder und muss nicht eigenständig als App geöffnet werden.

Knox in Version 2.6 wurde weiter optimiert und das Gleiche gilt auch für den Fingerabdrucksensor, der sich in Sachen Genauigkeit und Geschwindigkeit nicht hinter dem Sensor des Huawei Mate 8 verstecken muss – einer der bis dato flottesten Fingerprint-Sensoren am Markt.

Samsung Galaxy S7 Akku

An einem fast makellosen Smartphone im letzten Jahr hatten die Kritiker natürlich dennoch was auszusetzen: Dazu gehörte, dass die Akkulaufzeit des Galaxy S6 alles andere als überragend war. Da wollte man ansetzen und hat das dann seitens Samsung auch getan: Nicht nur, dass der Akku auf 3000 mAh angewachsen ist, auch die anderen Mängel stellte man ab. So haben Apps und Sensoren, die unnötig aktiv waren, dazu geführt, dass der Akku deutlich zu früh die Grätsche machte – mit dem Akku im Galaxy S7 passiert das alles nicht mehr.

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Im Test haben wir bei unserem Versuch nach achteinhalb Stunden folgendes Ergebnis erzielt. In dieser Zeit war das Display drei Stunden und 18 Minuten aktiv, die sich wie folgt aufteilen:

  • je 15 Minuten Facebook, Messenger und Instagram
  • fünf Minuten Fotografieren
  • fünf Minuten Zocken (je zweieinhalb im Normalmodus und im Sparmodus)
  • zwei komplette TV-Serienepisoden geschaut inklusive Soundausgabe über die Speaker
  • 45 Minuten Cat-Videos auf YouTube

Danach und nach wie gesagt achteinhalb Stunden zeigt der Akku 69,1 Prozent Rest an, also immer noch mehr als zwei Drittel voll! Wir haben bei dem Versuch übrigens sowohl LTE als auch WLAN genutzt und die Helligkeit des Displays auf 50 Prozent gesetzt. Beim AnTuTu Battery Tester erzielte das Galaxy S7 allerdings nicht so herausragende 6037 Punkte.

Quick Charge 3.0 wird weder vom vom Galaxy S7 noch vom Galaxy S7 edge unterstützt, stattdessen hat Samsung die „Adaptive Fast Charging“-Technologie am Start, die leider nicht so flott ist wie besagtes Quick Charge 3.0. Das Galaxy S7 ist mit dem mitgelieferten Schnellladegerät dennoch in etwa 95 Minuten wieder komplett aufgeladen. Mit der induktiven Ladestation dauert es natürlich etwas länger, doch auch dieser Wert ist mit 130 Minuten absolut in Ordnung.

Samsung Galaxy S7 Sound

Ein Speaker muss euch beim Galaxy S7 genügen und der befindet sich erneut an der Unterseite neben dem Micro-USB-Port. Der Haken bei dieser Positionierung: Wenn ihr das Gerät im Landscape-Modus haltet – beispielsweise beim Betrachten eines Clips oder beim Zocken – ist die Gefahr groß, dass man den Grill verdeckt, unter dem sich der Lautsprecher befindet. Auch uns ist das beim Testen mehrfach widerfahren, allerdings müssen wir hier fairerweise dazu sagen, dass das keine Design-Entscheidung ist, die Samsung exklusiv betrifft, sondern nahezu jedes Smartphone, welches auf Lautsprecher setzt, die sich an der Unterseite bzw. der unteren Rückseite befinden.

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Davon abgesehen überzeugt der Sound aber sowohl in Sachen Lautstärke als auch Klarheit, wenngleich er für unseren Geschmack ruhig noch ein wenig lauter hätte sein könnte. Beim Galaxy S7 klingt der Sound erfreulicherweise auch dann noch klar, wenn ihr die Laustärke volle Pulle aufdreht – nichts verzehrt!

Samsung hat das weder bei der Präsentation seiner neuen Geräte noch in der Folge besonders an die große Glocke gehängt, dass man auch in Sachen Sound nachgebessert hat. Das gilt nicht nur für den Speaker-Sound, sondern auch für die mitgelieferten Headphones. Die tragen sich sehr komfortabel und können vom Sound her absolut überzeugen – hier hätte Samsung ruhig mehr trommeln dürfen unserer Meinung nach.

Samsung Galaxy S7 Fazit

“Ich denke, ich hole mir das Galaxy S7” – diesen Satz habe ich in den letzten Wochen öfters vernommen, sowohl bei Online-Kontakten und als Kommentar unter unseren Artikeln, aber auch im direkten, engeren Freundeskreis. Das ist insofern interessant, als im Vorjahr schon zu erkennen war, dass Samsung mit dem Design und Konzept des Galaxy S6 viele Nutzer begeistern konnte, die man zuvor eigentlich schon als Samsung-Fan verloren hatte.

Während sich letztes Jahr aber so mancher aus verschiedenen Gründen (nicht wasserdicht, fehlender microSD-Slot) dennoch gegen einen Kauf entschieden hat, scheint aktuell wieder sehr viele das Samsung-Fieber angesteckt zu haben.

Kann ich sehr gut nachvollziehen, denn das Samsung Galaxy S7 ist so, wie ein Flaggschiff-Smartphone sein soll: Großartig verarbeitet, vom Design her auch ein absoluter Hingucker (wenn auch nicht ganz so schön für mich persönlich wie das Galaxy S7 edge), vollgepackt mit State of the Art-Technik und sinnvoll verbessert bei der Software, ohne die UI zu überfrachten.

Samsung schafft hier die perfekte Gratwanderung: Man aktualisiert nicht nur das Spec Sheet durch einen besseren Prozessor und mehr Arbeitsspeicher, sondern verbessert bereits sehr gute Features wie das Display und natürlich die Kamera. Zudem werden Schwächen wie der zuletzt wenig überzeugende Akku ausgemerzt und Funktionen (microSD-Slot, wasserdicht nach IP68) auf Nutzerwunsch zurückgebracht.

Haken? Vielleicht der Preis, wenngleich ihr für einen Batzen Geld eben auch mit das beste kauft, was derzeit zu haben ist. Ansonsten werden einige vielleicht den IR-Blaster oder den USB-Typ-C-Anschluss vermissen. Für mich beides Punkte, die zu vernachlässigen sind.

Heraus kommt unterm Strich jedenfalls ein bärenstarkes und gut designtes Flaggschiff-Smartphone, welches in seiner Größenklasse mit einer Bildschirmdiagonale von 5,1 Zoll zweifellos einen Spitzenrang einnimmt. Wer mit der Samsung-Philosophie konform geht und aus Gründen des Edge-Designs oder der Größe nicht zum Galaxy S7 edge greifen mag, der ist hier beim Samsung Galaxy S7 goldrichtig.

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Über den Autor

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

43 Kommentare

  • Naja Samsung hat ja auch selber gesagt, dass 2016 mit der Konkurrenz aus China ein schwieriges Jahr werden soll. Das die 10% günstiger verkaufen kann schon sein, aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht ausreichen wird.

    Weil es vermutlich immer noch zu teuer und die Konkurrenz dürfte deutlich günstiger sein.

    • China kann gleichwertige Geräte erheblich billiger auf den Markt werfen. Das wird das Aus werden für die Hochpreiskonzepte. Allenfalls Apple wird aufgrund ihres Alleinstellungsmerkmals weiterhin hochpreisig anbieten können. Ich hoffe nur, dass dieser Druck nicht WinPhone den Rücken stärkt. Dieser Windows Mist muss endlich weg vom Fenster.

      • Wär es nicht eher gut, wenn der „Windows Mist“ das Geschäft belebt und zumindest ein bisschen was den beiden Player entgegenzusetzen hat.

      • Wieso muss Windows weg? Nicht kaufen – fertig.

        Dass Konkurrenz das Geschäft belebt, sieht man doch bei Android und Apple, die sich regelmäßig gegenseitig irgendwelche Features klauen und anschließend ihren Kunden zur Verfügung stellen.

        Und nur wegen der Billigkonkurrenz müssen einige Hersteller recht bald nach Release ihre Preise den Marktgegebenheiten anpassen.

        Wir Kunden können von mehr Konkurrenz und mehr Auswahl nur profitieren. K.A., wie man sich da weniger Konkurrenz wünschen kann.

  • Wieder einen Wechselakku währe genial 🙂 !
    Naja träumen darf man ja!
    Ich persönlich hasse diese Glas und Aku Rückseiten, die haben nur nachteile.
    Aber da leider langsam alle Hersteller auf dieses Schwachsinn setzen, bleibt einem langsam wohl nichts mehr anderes übrig als so ein „Wegwerfsmartphone“ zu kaufne 🙁 !

    • Ein Wechselakku ist alles andere als genial, allenfalls könnte er praktisch sein…
      Andererseits hätte ich keine Verwendung dafür, da ich kein Dauernutzer bin. Suche eher ein schickes kleines (max. 4″) und leichtes Gerät (so unter 100g wäre nett).
      Leider bieten alle nur noch schwere klobige Frühstücksbrettchen… 🙁

  • Die technischen Daten lesen sich zumindest schon mal recht gut, ob man jetzt wirklich einen Wechsel-Akku braucht, weiß ich nicht, bin eher der Power Bank-User, aber ein SD-Slot wäre nett (wobei bei 64GB Speicher höchstens als Backup interessant). Billiger wäre auch cool, in 2 Monaten sind wir schlauer…

    • Ein Wechselakku ist auch nur eine Notlösung. Lieber 2mm dicker und mehr Akku (optional so wie früher mit dickerem Akku und passendem Rückteil). Und lieber etwas weniger Penisfeatures und dafür mehr Ausdauer.

  • Es könnte so einfach sein. Dicker Akku, Micro-SD, Glasrückseite weg, weniger Bloatware.

    Dann kommt das S7 auf jeden Fall in Frage.

    • Dann kaufe doch einfach ein LG G4 oder V10. Für mich war das S6 das erste Android-Gerät seit langem, welches mich von iOS weggeholt hat, denn es war ein wertiges Flaggschiff ohne Plastik und in einem mich ansprechendem Design. Ich hatte damit mein „iPhone“ mit meinem bevorzugten OS. Was will ich mehr? Akku ist vollkommen ausreichend für einen Tag, Bloatware wird deaktiviert oder teilweise deinstalliert. Ansonsten rooten und ganz entfernen. Micro SD finde ich bei einer 128GB Option einfach unnötig, v.a. zum jetzigen Zeitpunkt wo es diese Version für ca. 550 Euro gibt.

  • Na, die Euro-Preise werden so nicht stimmen. Wenn es tatsächlich 700 USD sein sollen für das S7, dann werden es auch mindestens 700 Euro werden, statt 640. Und dann hätte Samsung, ggü. dem US-Preis, für Europa noch nachgegeben. Denke eher, dass es deutlich unter 700 USD (netto) sein werden.

  • Zum Update am 20./21.1.:
    @Carsten: Warum glaubt Ihr, dass die älteren Werte in Eurem Diagramm die richtigen sind für Exynos 8890 und QSD 820 ? Wo habt Ihr die her?
    Gerade die Single-Core-Werte von 2200 Punkte bei einem Octacore-SoC halte ich für nicht realistisch. 1800-1900 P. im Single- und um die 6000 P. Multicore finde ich eher realistisch. Der 820er könnte vielleicht auf 2.000 P. im Single-Core-Wert kommen, da er nur 2+2 Cores hat und jeder dieser Cores größer ist.

    Die 1,6 Ghz beziehen sich meistens auf die kleineren Cores.

      • Erstmal danke für die Links!
        Die Werte für das Max Pro (bei Euch vom 6.1.) halte ich für realistischer als die höheren Werte dieser Qualcomm Demo-Geräte. Aber mal schauen, was andere OEMs abliefern. Vielleicht verbauen die dann schnelleren Speicher o.ä.?
        Bei einem Octacore unterstelle ich einfach mal, dass jeder der vier schnellen Cores kleiner ist und damit eine geringere IPC hat als ein z.B. Dualcore (A9, K1 Denver) oder Quadcore (820-Kryo). Gehe mal davon aus, dass Octacores wie der Kirin 950 oder der Exynos 8890 nicht (wesentlich) mehr Transistoren verbaut haben als ein A9 oder QSD 820.
        Es wird beim Singlecore-Test ja nur einer der schnellen Cores getestet, oder? Und ein dicker A9-Core oder einer der beiden höher getakteten Kryo-Cores müssten besser performen als einer von vier M1- oder A72-Cores. Das lehrt ja bislang auch die Erfahrung aus den Geekbench-Tests.

  • Jetzt hat Apple also auch das Upgrade und Jump Programm erfunden, so so interessant.

    Nene da muss man manchmal echt den Kopfschütteln und sich fragen, ob dass das Apple Reality distortion field ist oder solche Artikel nur als clickbait geschrieben werden.

  • Wie hat sich das Edge Display denn im Alltag bei den S6 Usern geschlagen? Sieht das nur interessant aus oder hat es auch irgendeinen Nutzen? Ein paarmal habe ich es in der Hand gehabt und konnte mich damit nur schwer anfreunden, weil ich das Gefühl hatte, dass das Gerät rutschig ist.

    • Das hängt vom Nutzer ab. Manche können nichts damit anfangen, andere finden es nützlich. Die Möglichkeit Programme vom Rand aus zu starten ist durchaus sinnvoll, da man so nicht das Menü durchsuchen muss und trotzdem an andere Programme noch herankommt. Einige finden auch die Nachtuhr sinnvoll, die ständig die Zeit etc. anzeigt, ohne dass man das Gerät einschalten oder hochheben muss. Auch die Tatsache, dass man sieht, wer anruft (bei einigen Personen), wenn das Smartphone mit dem Display auf der Unterlage liegt, ist in manchen fällen sinnvoll.
      Wie man liest, soll beim Update auf Marshmallow auch noch einige Dinge zur Seitenleiste hinzugefügt werden.

  • Falls Samsung mit dem Start des S7 wirklich ein Upgrade Programm für, sagen wir 30 – 35 € im Monat einführen wird, dann werde ich mir überlegen, es im Herbst mit dem Start des Note 6 in Kauf zu nehmen.

  • Zu den geleakten Bildern vom 30.: schaut eigentlich ganz nett aus, ich fand das Design vom S6 schon ganz ok… Irre ich mich, oder ist der USB-Anschluss trapezförmig, sieht zumindest beim größeren Phone so aus -> würde dann eher für Micro-USB sprechen, USB-C hat ja keine Ober/Unterseite und ist symmetrisch…

  • „denn wenn ihr euch eine auf 300% gezoomte Version anseht, entdeckt ihr deutlich die Pixel rund um die Schriftzüge. Die wurden also von Evan nachträglich hinzugefügt“

    Twitter rechnet selbst low-res Bilder runter. Bei harten Kontrasten, so wie hier, kommt es aufgrund der Komprimierung zu Artefakte-Bildung. Es gab auch bereits S6 Modelle, mit dem Schriftzug auf der Rückseite des Geräts. Natürlich machen die Marketing-Abteilungen auch extrem viel Mist, weil diese auf Biegen und Brechen die Marke positionieren wollen… .

    Ihr müsstet mal sehen, was bei den ODM’s/OEM’s gerade los ist – wegen Barcelona 😀

  • Wegen der Displaygröße käme nur das Edge in Frage, leider. Leider deswegen, weil ich das mit dem Flachen Design etwas rutschfester und bequemer in der Hand finde. Nun kommt also auch noch eine Abrundung auf der Rückseite hinzu, na da bin ich wirklich gespannt wir rutschig die ganze Sache wird. Ich hätte mir auch eine matte, am besten metallene, Oberfläche gewünscht. Schwarz in Kombination mit Glas ist ein absoluter Magnet für Fingertatscher.

  • Die Hardware ist es n Ordnung, aber . . . .
    Das Problem ist die Software, bei einem Premium Phone oder Flagship erwarte ich
    4 Jahre Update / Upgrade und spätestens nach 6 Monaten nach freigabe von Google das Update / Upgrade.
    Ansonsten ist es doch China ääähhh. Korea Schrott.

    • Ich denke auch bei den Updates muss man zwischen den verschiedenen Systemen differenzieren. Bei Android ist das System anders als bei iOS: bei beiden Systemen ist die Systematik der Updates und deren Auswirkungen unterschiedlich.

    • Das hat Samsung schon seitdem S3 leider abgeschaft
      Aber wie sieht es mit einem IR Blaster aus ?
      Das normale S6 hatte noch einen, beim S6 edge Plus war der dann auf einmal weg

    • Nicht wirklich, bei 4:3 wird im Normalfall mehr „Bild“ aufgenommen. 16:9 ist einfach nur ein oben und unten beschnittenes 4:3 Bild. (Zumindest war das schon bei sehr viel Smartphones der Fall)

    • Nicht, wenn das bisherige 16:9, 16:10 oder 3:2 Bild auf einem 4:3 Sensor aufgenommen wurde. Dann wurde bisher naemlich einfach nur oben und unten Content abgeschnitten und weggeworfen. Jetzt wuerde man dann die gesamte Sensorflaeche ausnutzen. Solange man die Bilder nicht riesig ausdrucken will ist die Aufloesung eh nicht so schlimm. Meine Fuji X-E2 hat auch „nur“ 16 MP und ich kann die Bilder fuer Posterausdrucke problemlos verwenden. Fuer den share ueber Instagram, Google+, Twitter o. ae. reicht die Qualitaet dann erst recht aus. Lieber eine „gute“ Qualitaet unter schlechten Lichtbedingungen als einen Pixelbomber der schon bei Raumbeleuchtung schlapp macht.

  • Jedenfalls soweit ich das im Video sehen konnte. Das sieht bei meinem S6 in höchster Auflösung anders aus, und bei 12 MP genauso wie im Video (mit schwarzem Balken).

  • Leider kann ich nirgens im Netz etwas dazu finden ob das S7/S7edge auch eine Theme Engine wie das S6 haben, weiß das vielleicht jemand? Währe sehr wichtig!

  • Habe das G7 im NYC Flagshipstore getestet und bin sehr positiv überrascht. Wirkt sehr wertig und die Kamera ist wirklich der Hammer.

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