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OnePlus 3 Test: Das beste Smartphone unter 400 Euro

geschrieben von Mark Kreuzer

Das erste OnePlus One hatte nicht nur mit OxygenOS ein hochgradig anpassbares Betriebssystem, sondern auch die verbauten Komponenten, inklusive der Kamera, konnten sich mit fast jedem anderen Gerät auf dem Markt messen und das zu einem sehr günstigen Preis.

Leider ist das OnePlus 2 ein wenig hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben. Ein Handset ohne NFC und mit einer eher durchschnittlichen Akkulaufzeit, ist alles andere als ein Flagship-Killer

Das OnePlus 2 war grundsätzlich trotzdem ein gutes Telefon, wenngleich das Startup aus Shenzen mit diesem Gerät einiges an Lehrgeld hat bezahlen müssen. Die Erwartungen an das OnePlus 3 sind nichtsdestotrotz hoch und wir erwarten ein verbessertes Gerät und Hardware, bei dem keine Kompromisse gemacht werden.

Das OnePlus 3 wurde im Oktober 2016 in unsere Liste Beste China Handys aufgenommen.

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OnePlus 3 Design und Verarbeitung

Das Design des OnePlus 3 unterscheidet sich deutlich von dem seiner Vorgänger. Vorbei sind die Zeiten des austauschbaren Sandstone-Covers. Das neue Modell hat ein eloxiertes Aluminiumgehäuse als Unibody, welches sich sehr griffig und hochwertig anfühlt. Mit 7,35 mm ist das OnePlus 3 sehr dünn und die abgerundeten Kanten und Ecken schmiegen sich perfekt in die Hand.

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Das 5,5 inch AMOLED Display sticht direkt hervor, da es in einem weltrekordverdächtig dünnen Rahmen, mit einer Dicke an den Seiten von nur 0,75 mm, eingefasst ist. Der Homebutton ist außerdem gleichzeitig ein keramischer Fingerabdruck-Scanner.  Das geschwungene 2.5D-Display sitzt direkt auf dem Metallrahmen auf, was nicht nur gut aussieht, sondern sich auch noch gut anfühlt.

Durch diese Konstruktion ist das Display bei Stürzen exponierter und dadurch auch anfälliger zum Absplittern. Ich weiß, dass die 2.5D-Varianten gerade modern und en vogue sind, aber jedes mal, wenn ich auf die Ecken schaue, gehen die Alarmglocken in meinem Kopf los, weil ich schon bei mehr als einem Gerät die Ecken angehauen habe. Auf jeden Fall ist es gut, dass das OnePlus 3 mit einem angebrachten Screenprotector ausgeliefert wird, unverständlich bleibt aber warum dieser kurz vor den Ecken aufhört und einen unschönen Spalt zeigt.

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Bei unserem OnePlus 3 waren all die berühmten Materialien der Vorgänger, wie zum Beispiel Bambus oder Sandstone, als SnapOn-Cover dabei. 

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Die Front-Kamera hat 8 MP und die Hauptkamera 16 MP mit optischer und elektronischer Bildstabilisierung (OIS / EIS) und Phase Deteciton Auto Focus (PDAF). Der Kamerahubbel ist direkt unterhalb der Antennen auf der Rückseite, und gehört zu den Dingen, die viele Hersteller versuchen verschwinden zu lassen. Uns persönlich stört diese “Designsünde” nicht.

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Auf der linken Geräteseite finden wir den Alarm-Schalter und die Lautstärkewippe. Wir lieben den Alarm-Schalter, der auch schon in vorherigen OnePlus-Geräten vorhanden war. Mit dem schön texturiertem Button könnt ihr das Telefon unkompliziert in den Lautlos- oder Prioritätsbenachrichtungen-Modus bringen. Tatsächlich fühlt sich der Switch so gut an, dass man ihn deutlich öfters als eigentlich nötig benutzt. Was es nicht alles gibt….

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Auf der rechten Geräteseite befindet sich der Power-Knopf und der Slot für zwei NanoSIM-Karten. Leider gibt es keine Möglichkeit, zusätzlichen Speicher nachzurüsten. Die Geräte-Oberseite ist frei von Unterbrechungen, und an der Unterseite findet ihr den USB-Typ-C-Anschluss, den 3,5mm Kopfhöreranschluss und einen Monolautsprecher. 

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Das Design des OnePlus 3 ist bei weitem keine Referenz, wie zum Beispiel das Design des Samsung Galaxy S7 edge, aber mit dem unglaublich dünnen Rahmen und dem tollen Display, ist das OnePlus 3 ein wunderschönes Smartphone

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OnePlus 3 Hardware

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Das OnePlus 3 ist mit einem 5,5 Zoll großen Optic AMOLED-Display ausgestattet, welches mit 1920 x 1080 Pixeln auflöst und eine Pixeldichte von 401 ppi aufbieten kann. Die Rahmen sind dabei mit 0,75 mm erstaunlich dünn geraten. Wie erwartet ist der Qualcomm Snapdragon 820 an Bord, dessen Kerne mit 2,2 GHz bzw 1,6 GHz takten. Zur Seite stehen diesem SoC die Adreno 530 GPU für die Grafik und mächtige 6 GB RAM. Beim Speicher bietet uns OnePlus 64 GB an.

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Der 3000 mAh Akku soll dank Schnellladefunktion bereits in 30 Minuten wieder bis zu 60 Prozent aufgeladen sein – genug Saft, um damit durch den Tag zu kommen. Dank Universal-Flash-Storage-Speicher nach UFS 2.0-Standard können Daten drei mal so schnell verschoben werden als noch beim alten eMMC5.1-Standard.

Aufgrund der Zukunftssicherheit des USB Typ-C-Anschlusses freuen wir uns natürlich jedes mal, wenn er – wie beim OnePlus 3 – auch hier wieder an Bord ist. Aber auch, wenn sich die Tests mit Typ-C-Smartphones mittlerweile häufen, kann es immer noch häufig passieren, dass man sich auf die Jagd nach dem passenden Kabel macht. Da es noch dauern wird, bis dieser Standard überall etabliert ist, wäre es natürlich schön gewesen, zusätzlich noch eine Wireless Charging-Option zu haben, um dann komplett auf den Kabelsalat verzichten zu können. Schön wär da gewesen, wenn OnePlus entsprechende Cases anbieten würde, um dem Gerät diese Funktionalität zu verleihen.

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Wer – so wie wir – auf DualSIM-Funktionalität steht, wird sich darüber freuen, dass beim OnePlus 3 zwei nanoSIM-Karten mit „Dual-SIM Dual Standby“-Support (DSDS) im Gerät untergebracht werden können, so dass ihr flott zwischen den verschiedenen Netzwerken wechseln könnt.

Einen Mangel des OnePlus 2 haben die Chinesen ausgemerzt und dem OnePlus 3 endlich NFC verpasst. Wer das nutzt, um via Android Pay zu bezahlen oder um Geräte miteinander zu verbinden, wird diese Entscheidung des Unternehmens begrüßen.

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Der Fingerabdrucksensor ist aus Keramik gearbeitet und fühlt sich wirklich ausgezeichnet an, reagiert zudem auch flott und zuverlässig. Unser Problem mit dem Fingerabdrucksensor war also nicht, wie schnell oder zuverlässig er reagiert. Vielmehr haben wir uns daran gestört, dass wir hier keinen wirklichen physischen Button haben, sondern einen kapazitiven. Ihr könnt den Sensor also als Home-Button nutzen, erhaltet aber eben keinerlei Feedback beim Betätigen. So kann es passieren, dass man eigentlich nur zum Home-Screen zurückkehren will, versehentlich aber dann durch das etwas zu lange Drücken bei Google Now landet.

Das ist ziemlich irritierend und bislang haben wir in unserer Testphase auch noch nicht feststellen können, ob wir uns lediglich noch mehr an das Smartphone und speziell diese Bedienung gewöhnen müssen, oder ob das was ist, was OnePlus per Update korrigieren muss/wird. Persönlich wäre uns natürlich ein physisches Feedback am angenehmsten, damit man weiß, wann man tatsächlich gedrückt hat. Es gibt zwar eine minimale Vibration, aber einen Sekundenbruchteil später startet bereits Google Now, so dass es quasi nutzlos ist.

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Mit dem Alarm Slider, der perfekt auf die Android-Benachrichtigungen abgestimmt ist, könnt ihr problemlos zwischen den drei Profilen „All“, „Priority“ und „None“ hin- und herschalten: Das ist ein wirklich schönes Hardware-Feature, welches euch das Smartphone dank der Textur auf dem Button sogar leise oder stumm schalten lässt, ohne dass ihr aufs Smartphone schauen müsst.

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OnePlus 3 Technische Daten

Display 5,5 Zoll großes Optic AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (401 ppi)
Prozessor  Qualcomm Snapdragon 820 Quad-Core-SoC (2.15GHz Dual + 1.6GHz Dual),im 14nm-Verfahren gefertigt und 64 Bit-tauglich
Arbeitsspeicher 6 GB RAM
Interner Speicher 64 GB, UFS 2.0
Kamera hinten 16 MP Sony IMX 298 Sensor mit 1.12 µm Pixelgröße,  f/2.0-Blende, OIS:/EIS:und PDAF
Kamera vorne  8 MP Sony IMX179 Sensor mit  1.4 µm Pixelgröße EIS und f/2.0-Blende
OS OxygenOS auf Basis von Android 6.0.1 Marshmallow
Akku 3000 mAh, nicht auswechselbar, Fast Charging
Konnektivität WiFi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), Bluetooth 4.2 LE, USB 2.0, Type-C, NFC,
Netzwerk LTE Cat.6
Maße 152.7 x 74.7 x 7.35 mm
Gewicht 168 Gramm

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OnePlus 3 Display

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Dies ist das erste mal, dass wir ein Optic AMOLED Display testen und wir können jetzt schon verraten: wir sind Fans! Die Farben des 5,5’ FHD-Display sind satt, genau wie der sehr gute Blickwinkelbereich. Im Display sind außerdem noch zwei polarisierende Schichten verarbeitet, die dafür sorgen, dass auch bei direktem Sonnenlicht das Display gut ablesbar ist. Erinnert ihr euch noch daran, wie gut die Lumia-Telefone bei strahlendem Wetter waren? Bei OnePlus 3 kommt die gleiche Technik zum Einsatz. Auch wurde noch mal ein klein wenig an der Software gebastelt, so das mit angepassten Gammawerten dafür gesorgt wird, dass das Bild möglichst natürlich aussieht.

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Das 2.5D-Display besteht aus Gorilla Glas 4, was es sehr kratzresistent macht. Aber wie schon im Kapitel Design angedeutet, sind wir uns nicht sicher, ob der Kompromiss zwischen Ästhetik und Haltbarkeit gut gewählt wurde, da so ein 2.5D-Display einfach an den Ecken zum Splittern neigt. 

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OnePlus 3 Kamera

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Die Qualität der Kamera im OnePlus 3 ist ordentlich – vielleicht nicht ganz so herausragend, wie man es von anderen Kamera-Smartphones der Spitzenklasse kennt, aber das OnePlus 3 muss sich definitiv nicht verstecken. Die Bildqualität hat uns für ein Gerät dieser Preisklasse sogar regelrecht aus den Socken gehauen. Wir hatten nicht ein einziges mal das Bedürfnis, den manuellen Modus des Gerätes zu bemühen. Alle Bilder, die wir gemacht haben, sind entweder im Automatik- oder HDR-Auto-Modus entstanden.

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Die Hauptkamera nutzt einen 16 MP-Sensor von Sony mit Phase Detection Autofokus (PDAF) f2.0-Blende sowie EIS/OIS. Und die Kamera-Software muss hinter der starken Hardware nicht verstecken.

Dynamic De-Noise arbeitet konstant im Hintergrund, um Bildrauschen zu reduzieren. Gerade bei diesem Feature trennt sich die Spreu vom Weizen, denn viele Hersteller verstehen es, hier Bockmist zu bauen. Entrauschen bedeutet nämlich auch gleichzeitig Detail-Verlust und deshalb ist es ein schmaler Grat zwischen der eigentlichen Struktur und dem etwas weicheren Bild. Hier sind einige Fotos, die in schwierigen Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, die kein bisschen nach Low-Light-Bildern aussehen.

Auch der HD-Modus ist fester Bestandteil der Kamerasoftware und verbessert das fotografierte Ergebnis ein wenig, indem er die Struktur und die Schärfe erhöht und so für ein etwas klareres Bild sorgt. Wir mögen diesen Modus, weil er uns den Instagram-Filter ersparen kann.

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Gerade, wenn Ihr Fotos in einer hellen Umgebung macht, kommen die Bilder sehr schnell an die Qualität einer richtigen Kamera ran. Achtet mal darauf, wie das Wasser und der Wakeboarder in der Luft getroffen sind, wir waren regelrecht begeistert.

Auch wenn wir eigentlich mit den Automatik-Einstellungen zufrieden waren, gibt es auch bei dem OnePlus 3 einen Profi-Modus. Er hat einen ISO Bereich von 100-3200, wobei wir ein wenig enttäuscht sind, dass er nicht bis nach 50 (für noch bessere Nachtfotos) runtergeht. Denn gerade mit einer maximalen Belichtungszeit von 30s lassen sich sehr schöne langzeitbelichtete Fotos machen.

Das OnePlus 3 kann Videos in einer Qualität bis zu 4K aufnehmen, was wir direkt an einer Wakeboard-Anlage ausprobiert haben. Mit der Video-Qualität der Aufnahmen waren wir soweit zufrieden, solange man nicht gerade versucht während des Videos zu zoomen.

Die Frontkamera besitzt 8 MP sowie EIS und kommt zudem mit einer f2.0-Blende, so dass dabei auch (je nach Motiv) ansehnliche Aufnahmen herausspringen. 

OnePlus 3 Software

OnePlus 3 Software

Was Software-Features angeht, gibt es keine wirklichen Neuigkeiten. Abgesehen davon, dass dieses mal alles auf Anhieb perfekt funktioniert. Wir ziehen jederzeit ein ordentliches sauberes OS einem nutzlosen Möchtegern-Feature-Feuerwerk vor. Wenn ihr bereits vertraut mit dem OxygenOS des OnePlus 2 seid, müsst ihr euch das nur noch in Kombination mit Android 6.0.1 und einer fehlerfreien Integration vorstellen.

OnePlus ist ja dafür bekannt, ein offenes und flexibles OS anzubieten und das OxygenOS ist zum einem für Android Anfänger einfach zu benutzen, bietet aber gleichzeitg Experten die Möglichkeit nahezu jede Einstellung zu ändern. Wenn ihr bereits Nexus-Geräte hattet, werdet ihr fast keinen Unterschied feststellen wenn ihr anfangt, euch mit dem OnePlus 3 zu beschäftigen.

Android 6.0.1 kommt mit vielen nützlichen Features und ohne jede Bloatware aus. Für diejenigen unter euch, die die volle Kontrolle über das Gerät haben wollen: der Bootloader ist offen und ihr könnt das Gerät sowohl rooten, als auch mit einer anderen Firmware flashen.

Wie auch schon beim OnePlus 2 haben wir mit Shelf einen Ort, an dem ihr einen Schnellzugriff auf eure zuletzt, wie auch am häufigsten benutzen Apps habt und auch wichtige Kontakte hinterlegen könnt. Um zu Shelf zu kommen, müsst ihr vom Homescreen aus nur einmal nach rechts wischen.

Weiterhin gibt es ein paar nette Tricks und Features, die nicht wirklich neu aber eben sehr nützlich sind. Der bekannte Dark Mode macht das Gerät im Dunkeln angenehmer zu lesen (und einige behaupten auch cooler). Ihr habt die Möglichkeiten die LED Benachrichtigung in 8 Farben, ganz nach euren Vorlieben anzupassen.

Auch nicht neu, aber definitiv eins unser Lieblingsfeatures, sind die Gesten. Eigentlich erwarten wir ja schon fast, dass die Double-Tap-Geste Standard bei Android sein sollte. Nett ist auch, dass ihr mit einem auf das Display gezeichnetem O die Kamera startet. Unser Favorit ist aber das V. Mit dieser Geste startet ihr die Taschenlampen-Funktion und vor allem könnt ihr sie mit einem weiteren V auch wieder ausschalten. Ich habe an keinem Smartphone die Taschenlampe so oft benutzt wie an dem OnePlus 3.

OnePlus 3 Benchmarks

Zur Performance braucht man vorab erst mal nur wissen, dass wir es hier mit einem Snapdragon 820 zu tun haben – das Beste, was Qualcomm derzeit zu bieten hat. Dementsprechend ist die Performance auch über jeden Zweifel erhaben. Wir haben ein paar Screenshots der gängigsten Benchmarks sowie ein Diagramm zum AnTuTu-Benchmark im Vergleich zu anderen Smartphones.

OnePlus 3 Akku

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Selbst bei intensiver Nutzung kommt ihr mit dem OnePlus 3  ohne Probleme über den Tag. Beim Testen hatten wir zumeist noch nicht einmal das zwingende Bedürfnis, das Gerät über Nacht wieder aufladen zu müssen. Selbst über den nächsten Morgen bin ich entspannt gekommen und das Dash-Charging der Chinesen ist echt eine Offenbarung!

Das liegt gar nicht mal so sehr an der Geschwindigkeit (und es ist schnell, glaubt mal – die angekündigten 60 Prozent in einer halben Stunde entsprechen der Wirklichkeit), sondern vielmehr daran, dass es absolut cool ist. Damit meinen wir „cool“ im tatsächlichen und nicht im sprichwörtlichen Sinne, denn beim Laden erhitzt sich das Smartphone nicht einmal ein kleines bisschen. Erst da ist uns wirklich bewusst geworden, wie unangenehm warm anderer Devices beim Quick Charging werden. Ein kleiner Hinweis noch, ihr könnt das OnePlus 3 mit jedem USB-C Kabel laden, aber die DASH Charging Funktion geht nur mit dem original Netzteil und dem original Kabel.

OnePlus 3 Sound

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Wenn es etwas an dem OnePlus 3 zu bemängeln gibt, dann ist das der Lautsprecher. Der Sound des Mono Speakers ist allenfalls durchschnittlich. Auch die Position ist ein klein wenig unglücklich, weil ihr gerade beim Spielen und beim Video schauen schnell mal den Handballen auf den Speaker ablegt und damit „den Ton verdeckt“. Das führt dazu, dass man die Hand beim Halten des Gerätes unnatürlich hohl hält, was besonders bei längeren Videos eher unangenehm wird. Abgesehen von der unglücklichen Position ist der Speaker aber laut genug, um ihn gelegentlich mal zu nutzen.

OnePlus 3 Preis und Verfügbarkeit

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Für 399€ ist das OnePlus 3 vielleicht nicht unbedingt gerade das, was man ein Schnäppchen nennt, aber ihr bekommt für das Geld tatsächlich ein Smartphone das mindestens ebenbürtig, in einigen Punkten vielleicht sogar besser ist als die Flagschiffe von anderen Herstellern.

Viele dürfte zudem freuen, dass das nervige Invitation-System abgeschafft wurde. Alles was ihr jetzt noch machen müsst: Auf OnePlus.net vorbeischauen und es zu bestellen. Wenn ihr an dem Telefon interessiert seid, dann wäre ich an euer Stelle schnell, denn nur weil die Invites abgeschafft wurden, heißt es nicht, dass es keine Wartezeiten gibt.

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Über den Autor

Mark Kreuzer

97 Kommentare

    • Haben sie. Und wer nicht mit Custom-ROMs klarkommt, der ist irgendwie bei Android fehl am Platz, ist das doch eigentlich immer das Hauptargument gegenüber iOS:“Bei meinem Android kann ich ja soooo viiiiieeeel mehr anpassen, als du bei deinem Iiihhhh-phone!!!“ 😉 Was denn jetzt: Freiheit oder doch lieber Vorgekautes?

      • Custom Roms bringen nur wenig, solange der Hersteller nicht das offizielle Update auf Android 6 und damit den Source Code released, denn ohne hast du in deiner Custom Rom immer etwas was nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert, auf Grund von Kompatibilitäts- und Treiberproblemen. Das hat auch nichts mit der Freiheit zu tun, Android ist auch ohne Root und Custom Roms deutlich freier, offener und bietet wesentlich mehr Möglichkeiten als iOS. Nur weil man keine Lust mehr hat jahrelang sein Smartphone zu flashen, weil man lieber was besseres in seiner Freizeit tun will, ist man doch nicht falsch bei Android.
        Ich habe bei den aktuellen Geräten ehrlich gesagt auch gar nicht mehr das Verlangen danach, deshalb habe ich auch vor einiger Zeit damit aufgehört ständig irgendwelche Roms zu flashen. Fakt ist, Root und Custom Roms sollten von niemanden als Entschuldigung für die Faulheit, Unfähigkeit und finanzielle Gier der Hersteller hergenommen werden und auch nicht für die Probleme der Android Fragmentierung.

        • Da muss ich dich leider enttäuschen… Es funktioniert ALLES mit der CM13 Custom-ROM, inklusive Fingerprint und LAF.
          Du kannst natürlich auch die OOS 3.0 Beta von OnePlus installieren. Geht ebenso einfach. Aber wer sich nicht im Stande fühlt ein ZIP Archiv übers Recovery zu installieren und dabei zuzugucken, sondern nur einen Tap im Einstellungsmenü auf „Softwareaktualisierung“ machen will, der tut mir aufrichtig Leid.

      • Haben sie nicht, versprochen war fertige OTA Lieferung im Q1 2016… geliefert wurde irgendeine BETA kurz vor Ende Q1. Für die wenigen Anpassungen und die Nähe am StockROM ist das eine äußerst schlechte Leistung und vom X wollen wir dann gar nicht erst anfangen.

        Und Custom-Roms interessieren hier einfach nicht da es um das Hersteller-ROM geht 😉

        • Danke, dass du mir das nochmal explizit attestierst. Aber waren Custom-ROMs und „grenzenlose Freiheit auf dem Gerät“ nicht immer DAS schlagende Argument der Android-Fraktion gegenüber Apple und seinem achso geschlossenen iOS? Und jetzt wartet ihr geduldig auf ROMs des Herstellers? Echt jetzt? Sorry, aber ich weiß nicht ob erst Lachen oder Weinen soll. 😀

          • Nein, DAS schlagende Argument der Android-Fraktion war neben der Offenheit immer die hohe Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse – sowohl funktional als auch optisch, nicht die Custom ROMs als ein Bestandteil dieser Anpassbarkeit.
            Ein Großteil der Kunden hat sich nie für Custom Roms interessiert und zwar unter anderem deshalb, weil man schon mit Icon Packs, Gesten, Drittanbieter-Apps, Launchern, und Themes eine Menge erreichen konnte. Custom Roms gehen zwar noch einen Schritt weiter, der große Vorteil von Android gegenüber iOS und anderen Betriebssystemen ist aber die Offenheit, die man auch ohne große Frickelei mit alternativen ROMs relativ einfach ausnutzen kann, um das Gerät der eigenen Nutzungsweise anzupassen.

  • 4GB RAM in Verbindung mit einem 64Bit Prozessor ist logisch, aber warum wollen die Hersteller ums Verrecken 6GB RAM da rein ballern? – Es gibt momentan keinen Grund soviel RAM im Gerät zu verbauen – denn schneller wird es dadurch nicht. Ja ich kann mehr Apps im RAM halten – aber jetzt mal ehrlich, wer hat schon 20 Apps dauerhaft im RAM damit er sie 0,1 Sekunden schneller öffnen kann… Blödsinn!

    • Ich seh wirklich keinen Grund, sich ausgerechnet darüber zu beschweren. Zumal es ja auch eine Version mit 4GB geben wird/soll. Aber jedem das seine. xD

  • „… erstaunlicherweise hat sich OnePlus dieses mal sogar für NFC entschieden
    – ein Feature, dem man sich vorher konsequent verschlossen hatte.“
    Ist das nur auf das Oneplus 3 bezogen oder generell auf alle Oneplus Geräte, denn mein OPO hat sehr wohl NFC.
    Ich freue mich jedenfalls bereits darauf und werde mir es vermutlich kaufen.

    • Die Aussage fand ich auch komisch. NFC im OP3 wäre natürlich neben den anderen Features edel! Hab es im OP2 auch n wenig vermisst.
      Freu mich auf jeden Fall auf die Veröffentlichung

    • Richtig, richtig. Genutzt habe ich’s beim OPO zwar nicht, aber dennoch fand ich’s schade, dass mein OP2 ohne daherkam. 🙁 Dann und wann bietet sich ja inzwischen doch Gelegenheit es zu nutzen. Naja, mal abwarten.

  • Das OPO3 sieht auf dem Leak sehr sehr gut aus! Gefällt mir sehr! Nur wenn es wirklich nur 5″ Display hat ist es nix für mich. Ich bin großer Fan von 5.5″ und möchte nicht mehr Down-Sizen 😉

  • erst wechselcover die keiner wechseln kann, dann wechselcover und nun wieder nicht.
    ich liebe wechselcover, so sieht es echt aus wie ein htc. eventuell gibt es ja wechselcover das es ausschaut wie ein samsung 😉
    und eine derart hervorstehende cam? tja…..

  • So ein Drama mit Invites können die sich gar nicht mehr leisten. Die Xiaomis und Hauweis dieser Welt liefern gleich von Anfang mit hohen Stückzahlen… wer will da noch auf auf Invites warten?

  • „half life 3“ und „nichts ungewöhnliches“ in einem Absatz nutzen?
    Das ist echt unmöglich 😀

    Bin mir auch nicht sicher wie toll valve es findet wenn zu einem der meisterwartesten, nie erschienenen und noch nicht angekündigten spiel dann 1woche vor der e3 nein komischer hüllenhersteller mal eben die bombe platzen lässt.

  • Was mich wie vielleicht den ein oder anderen auch, wird es dieses mal endlich LTE im vollen Umfang in Deutschland unterstützt….LTE was nicht zu 100% unterstützt wird mit allen Bändern hier in Deutschland ist nicht mehr Zeitgemäß, auch wenn jetzt der ein oder andere sagt, das braucht man nicht…Fakt ist, wer nicht Zukunftsorientiert denkt wird verlieren und LTE ist Zukunft.

    • Wie Recht du hast. Bedingt durch einen neuen Vertrag mit LTE (Band20) habe ich mein One+ One gegen ein Huawei P9 Plus getauscht. Auf das (in meinen Augen unspektakuläre) One+ 3 zu warten, hatte ich keine Lust. Zumal auch die Update-Politik von One+ für mich eine Rolle spielte.

  • Du bist definitiv nicht der Einzige der solche covers oder generell Handyhüllen hässlich findet. So etwas kommt mir nicht ans Telefon. Ich finde das cover in diesem speziellen Fall auch aus der Frontansicht extrem hässlich.

  • Hi!
    Was blinkt denn da die ganze Zeit neben der Frontkamera, z.b. als Asphalt gespielt wurde? Das kann ja nicht die Benachrichtigungs-LED sein…

    • das wird die IR-LED des Näherungssensors sein, fällt normalerweise nicht auf, aber da der Kamerasensor des aufnehmenden Handys IR empfindlich ist, sieht man es da im Video halt.

  • Ist denn das Dash Charging mit den Qualcomm Quick Charge Standards in irgendeiner Weise kompatibel?
    Sonst ist man immer darauf angewiesen, die Ladegeräte direkt von OnePlus zu holen. Damit würden ja dann Powerbanks und Autoladegeräte z.B. flach fallen.

    • Ist proprietär, also im Ladegerät steckt die Intelligenz. Aber ganz ehrlich. Schnelles Laden ist sowas von überflüssig, denn auch mit meinem normalen Ladegerät ist das Teil in nullkomma nix wieder geladen. Schnelles Laden bedeutet normalerweise auch schnelleren Akkutod

  • Eine Auflösung mit der man sich keine VR Inhalte betrachten wollen wird und der miserable Service von OnePlus … ich glaube da gibt es bessere Alternativen. Da würde ich in der Preisklasse jederzeit zu einem anderem 2015er Flagship greifen oder wenige Monate warten bis das S7 weiter purzelt.

      • Also bisher hatte ich mit deren Service Partnern hier (Datrepair, W-Support etc) keine Probleme und das Gerät war innerhalb einer Woche wieder zurück. Dies bei etwa 3 Fällen in den letzten 5-6 Jahren.

        Bei OnePlus hingegen zieht sich bei manchen ja leider schon allein der Schriftverkehr über mehrere Monate hinweg bis überhaupt irgendwas geschieht.

  • Herr Kreuzer, bitte einmal die technischen Daten updaten. Dort sind noch 4 GB RAM aufgeführt. Im Video sprichst du ja schon richtigerweise von 6 GB. Danke!

  • In dem Artikel haben sich aber dann doch einige Fehler eingeschlichen.
    1. Gleich im 1. Absatz schreibt Ihr das das OnePlus One mit OxygenOS ein hochgradig anpassbares OS hat, das stimmt nicht. Auf dem OnePlus One ist CyanogenOS von Werk aus installiert und OxygenOS wurde erst viel später als Custom ROM von OnePlus zur Verfügung gestellt.

    2. Bei „OnePlus 3 Design und Verarbeitung“ schreibt Ihr das das Sandstone Cover aus Cashew Nusss gefertigt wurde, richtig ist aber das das Sandstone Cover aus Kunststoff ist.

    3. Ebenfalls unter „OnePlus 3 Design und Verarbeitung“ schreibt Ihr das der Alarm Schalter bei allen vorherigen OnePlus Geräten bereits enthalten war, richtig ist aber das er erst mit dem OnePlus 2 und dem OnePlus X erschienen ist. Das OnePlus One hatte den Alarm Schalter nicht.

    Somit ist der Test relativ schlecht recherchiert oder dem Tester sind beim schreiben gravierende Fehler unterlaufen.

    Gruß

    • @disqus_6uUOvEmJuf:disqus nachdem OnePlus sich mit Cyanogen ueberworfen hat, wurde es nur noch mit OxygenOS ausgeliefert.
      2. Richtig, die weisse Variante ist aus Cashew
      3. Auch das ist richtig

      Mark hatte die ersten beiden Versionen nicht getestet und da ganz klar Fluechtigkeitsfehler gemacht

      • im Test wird auch 3 mal erwähnt das das Gerät nur 7,5 millimeter dick ist. Im ersten Teil gleich in zwei Sätzen hintereinander
        Mir sind ansonsten ein paar Doppelungen in der Formulierung aufgefallen, da sollte man vielleicht noch einmal drüber gucken
        abgesehen davon gelungener Test finde ich

  • Ich bin irgendwie kein richtiger Fan vom OP3. Klar die Specs sind prima, der Preis ist zwar nicht mehr überragend, aber absolut in Ordnung, aber ich finde das Design dieses Mal schlicht langweilig. Ich fand das OPO optisch super und das OP2 noch besser. Der Rahmen aus Edelstahl ist nach wie vor super edel und die austauschbaren Rückseiten fand ich auch prima. Ich habe das Bambus Cover für das OPO und das ist einfach ein super Handschmeichler und sieht dazu auch noch fantastisch aus. Die Lösung fürs OP2 sah noch edler aus, lange in der Hand hatte ich das aber nicht, deswegen will ich es auch nicht beurteilen. Das jetzt für einen Alu-Unibody, den mittlerweile wirklich jeder macht und der wirklich kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist, zu opfern kann ich nicht verstehen. Die Snap-On Cover sind da auch keine wirkliche Option für mich, die sehen irgendwie billig aus und wenn ich es drauf anlege, bekomme ich die auch für alle anderen Handys als Accessoire, wenn auch vielleicht nicht in Herstellerqualität.
    Hatte eigentlich mit einem Upgrade geliebäugelt, aber im Grunde läuft das OPO immer noch ordentlich und da mich das OP3 nicht wirklich begeistert, werde ich wohl noch etwas warten

  • „Er hat einen ISO Bereich von 100-3200,
    wobei wir ein wenig enttäuscht sind, dass er nicht bis nach 50 (für noch
    bessere Nachtfotos) runtergeht.“
    Könnte das mir näher erklären wie das gemeint ist?
    Die meisten Systemkameras haben einen base ISO von 100-200.

    • Hallo Marc,

      Bei ISO 50 hat der Fotograf die Möglichkeit die Belichtungzeit zu verdoppeln, ohne Überbelichtung, und bekommt so schöne Schlieren, zB von den Lichtern der Autos. In Städten ist meist so viel Licht vorhanden, dass mit ISO 100 vermutlich die max Belichtungszeit von 30s nie erreicht wird, ohne einen ND Filter vor die Linse zu klatschen. Jedoch ist meist das Bildrauschen bei ISO 50 höher als bei ISO 100, weil der Auslegungspunkt des Chips 100 ist.

      • Hallo Balthazar,

        danke für die ausführliche Erklärung – hatte mir sowas fast gedacht. Aber jetzt mal ehrlich, um eine gute Aufnahme mit Belichtungszeiten von 10/20/30s zu machen benötigt man schon ein Stativ oder ähnliches Hilfsmittel da kommt es auf einen kleinen Klemm-ND Filter auch nicht mehr an, oder? Wahrscheinlich würde ich, wenn ich solche Aufnahmen machen möchte, dann doch eher eine andere Kamera als das Smartphone nehmen.

  • Im Prinzip ein interessantes Gerät und auch das Preis-/Leistungsverhältnis passt IMO. Wird sich sicher gut verkaufen.
    Ich persönlich werd aber eher nicht zuschlagen. Ich hätte mir das Teil ein wenig kleiner gewünscht und auch die Kamera überzeugt mich auf Anhieb nicht wirklich (gehts nur mir so oder sehen die Farben etwas blass aus?). KO-Kriterium ist letztlich aber der relativ schwache Akku. Ich bin Power-User und würde damit wohl kaum über den Tag kommen.
    Ich warte jetzt mal ab, bis das ZUK Z2 erhältlich ist. Das ist kleiner (5 Zoll), hat nen stärkeren Akku (3500 mAh) und ebenfalls den 820er Snapdragon mit 4GB Ram an Bord. Dazu gibt es 64GB Speicher, das reicht mir locker, auch ohne SD-Slot.
    @mobilegeeks: Darf man demnächst mit einem Test des ZUK Z2 rechnen? Ich glaube, dass das aufgrund der geringeren Grösse und des stärkeren Akkus für viele Leser interessanter wäre als die Pro-Variante.

  • Sorry, aber die Aussage „wieso ihr in dieser Preisklasse derzeit kein besseres Smartphone kaufen könnt“ halte ich für einen Witz und gerade ihr müsstet es besser wissen.
    Es gibt einige vergleichbare Geräte in Sachen Ausstattung und Preis, wenn man nach China Phone schaut und da muss ich mir kein OnePlus antun.
    Ein guter Service ist fast unbezahlbar und wer einmal Ärger mit einem OnePlus Gerät hatte, der wird wissen was gemeint ist und das manchmal sogar geschenkt zu teuer sein kann.

      • Wie sieht es denn mit dem ZTE Axon 7 aus – erweiterbarer Speicher, 20 MP Kamera, Akku 3.250 MAh, Stereo Speaker, demnächst für 400 € erhältlich. Sascha Pallenberg war sehr begeistert 😉

        • So wie ich das sehe leider kein LTE Band 20 und kein Dual-Sim damit für viele nicht zu gebrauchen. Band 20 wird leider zu viel genutzt in Deutschland. QHD sehr ich auch eher als Nachteil, denn als Vorteil. Aber ansonsten nicht schlecht

          • Dual-Nano-SIM-Unterstützung war doch denke ich seit Beginn bekannt.
            Und laut Caschy unterstützt das extra für den europäischen Markt gedachte Modell Band 20.

            Regards

    • Die meisten China Phones sind mit Prozessoren ausgestattet, welche in der Community schlecht, bis gar nicht berücksichtigt werden, da oft nicht open Source. Und ja, Kundendienst aus China ist nicht ganz einfach, aber inexistent ist der Kundendienst definitiv nicht. Ich geniesse mein Op3 mit einem nahezu Vanilla Erlebnis von Android 6.0.1, Security Patch level Juni 2016, statt mit Samsung’s TouchWiz Oberfläche, welche ich einfach nur schrecklich finde

  • Ihr schreibt: „[…] sind wir uns nicht sicher, ob der Kompromiss zwischen Ästhetik und Haltbarkeit gut gewählt wurde, da so ein 2.5D-Display einfach an den Ecken zum Splittern neigt.“

    Gilt das auch für das Galaxy S7 und das iPhone 6s?

  • Mal ne Frage zum Display. Es handelt sich ja um ein AMOLED, und bei Samsung ist es ja bekannt, dass die Displays einen Grünstich haben wenn man etwas mit den Blickwinkeln spielt. Ist das bei diesem Gerät auch so? Ist ein K.O. Kriterium für mich. Danke 😉

    • Ja, beim abkippen wirds grünlich, wenn das ein K. O. ist, kauf dir was mit LCD Technik. Alleine wegen des Energieverbrauchs und der sonstigen Bildqualität will ich keine LCD Screens mehr, auch beim TV gibt’s bei mir Plasma oder OLED oder keinen ?

  • Hallo Marl, danke für den schönen Test.

    Kann ich bei dem OnePlus 3 eine Karte zum Telefonieren (z. B. Congstar) einsetzen und eine zweite, reine, Datenkarte, von der dann immer Internet bezogen wird? Wäre ja eine Option um bei Congstar die Internet Flatrate zu kündigen. Hast du Möglichkeiten das zu testen?

  • Schönes Gerät aber man muss auch bedenken, dass man bei der ersten beiden Modellen extreme Hardwareprobleme hatte(Displays) und der Support nahezu nicht vorhanden ist bzw. ewig dauert. Updates waren beim OnePlus Two leider auch sehr sehr spät.

  • Hab das Gerät gestern erhalten. Schönes Teil, noch kein so flüssiges Android bisher erlebt.
    Leider macht der Mute Switch nicht ganz das was ich mir erhofft hatte, aber damit kann ich irgendwie leben.

    • Hi Mase,
      Ich bin ein riesen Fan von Magnethaltern. Ist das Phone dafür geeignet? Als Unibody fällt das hinzufügen eines Metallplättchens unter dem Akkudeckel ja weg. Eine kurze Info dazu wäre spitze! 🙂

    • Wieso hast du es schon? Hast du es online geordert oder in Berlin gekauft? Habs gleich am 15. morgens vor 8 geordert und da hieß es shipping am 20.

  • Habe es auch gestern schon bekommen (Lieferung war für nächsten Do angesetzt…).
    Ich will mal einige Anmerkungen zum Display machen. Referenz: mein 3 Jahre altes HTC One M7.

    Dass beim OP3 ein AMOLED verbaut sein soll, macht sich nicht durch kräftigere Farben bemerkbar. Lediglich der Schwarzwert ist ein wenig besser.

    Die Auflösung: Ich sehe einen deutlichen Unterschied zwischen beiden Geräten. Der Größenunterscheid macht sich gerade bei der Pixeldichte unheimlich bemerkbar. Obwohl es sehr wahrscheinlich so deutlich an Akku einspart, aber ich hätte mir tatsächlich ein 2K Display gewünscht, gerade bei der Größe von 5,5″

    Am schlimmsten ist aber die Helligkeit. Im direkten Vergleich zum M7 merkbar dunkler und die automatische Helligkeitsanpassung ist ein Graus. Lässt sich nur in den Einstellungen an- oder abwählen und dunkelt das Display viel zu sehr ab.

    Und vom schlecht platzierten Monolautsprecher will ich gar nicht anfangen…

  • Langes Drücken kann problemlos via Einstellungen geregelt werden. Die Softbuttons können gar deaktiviert und stattdessen Screen buttons eingerichtet werden. Ich selber bin vom Audio begeistert, hingegen kann ich mich nicht für die Kamera erwärmen. Bei nur etwas wolkig Wetter finde ich das Resultat ziemlich miese.

    • Mit Win10 keine Probleme. Und auch wenn es trotz USB-C „nur“ mit USB 2 läuft, schneller als jedes Handy was ich bisher genutzt habe.

  • „[…] da so ein 2.5D-Display einfach an den Ecken zum Splittern neigt. “

    Mal eine Frage, die man vielleicht (noch) nicht beantworten kann:
    Wie sieht es denn mit dem Touch-Display aus, wenn das Handy doch mal hinfällt und das Glas Risse aufweißt?
    Ich frage, da ich ein Debakel wie mit dem LG G2 vermeiden will, bei dem eine Macke im Display gleichbedeutend mit einem Totalschaden ist.

    • Wayne? ? Wechselakku… Dieses alltägliche Schwachsinnsargument. Löst euch endlich mal davon. Powerbank kennste? SD-Slot? Ich brauch unterwegs keine pr0n-Sammlung… Und wenn ich auf Fotosafari gehe -> DSLR.

      • Powerbank ist 5-10 x größer als mein 2. Akku, erlebte es am iPhone meiner Freundin. Wenn ich im 3. Jahr meinen Akku wechsele, kostet es mich unter eine Minute und unter 10 Euro. Beim iPhone haben wir gerade 50,- zahlen dürfen.
        Also, der Schwachsinnige bist Du. Ein Konsument, brav von der Wirtschaft erzogen. Ich sage nur, da Apple die fest verbauten Akkus etabliert hat, fest verkleppte iMacs etc. Reparaturmöglichkeiten sehr begrenzt. Siehe Tests von ifixit. Also bleib braver Konsument, Wegwerfgeräte, extra DSLR.

  • Letzten Woche Donnerstag bestellt. Laut One Plus Webseite Versand bis 12.7. Lieferung bis 18.7….naja als Amazon Prime Verwöhnter sind solche Lieferdaten gewöhnungsbedürftig.
    Dann die Überraschung: Am Dienstag lag es vor mir. Mein erster Eindruck nach fast 2,5 Jahren LG G2: GEIL!
    Das einzige was ich vom LG UI vermisse sind mehr Icons auf dem Startbildschirm in horizontaler Richtung. Bei LG konnte man 7 icons in die Schnellstartleiste am unteren Rand quetschen. Beim OnePlus 3 „nur“ 5 – bei gleicher Displayauflösung. Ansonsten ist das Display absolut genial.

    Ich mag das Teil.

    Übrigens Lieferung mit DHL aus Deutschland (aus Frankfurt/Oder) offenbar von einer polnischen Logistikbude.

    Disclaimer: Der Inhalt dieses Kommentars entspricht meiner eignen Meinung und ist in keinster Weise und von irgendwem gesponsort.

  • Bin von One 3 schnell wieder zurück auf mein Nexus 5x. Display des One 3 hat 0 Mehrwert, macht aber das Phone unhandlich. Außerdem mag ich Plastik.

    Joke am Rand: Einfach mal das Spiel Xelorians laden und kompl. Spielszene laden. Dauert fast ne Minute mit One 3.

    S7 schafft das in Sekunden. Nexus 5x ein paar Sekunden mehr als S7.

    • kann ich mir nicht vorstellen, sorry. Das Display des One 3 ist dem des S7 mit den grellen Farben derart überlegen und beim Laden der Spiele ist es aufgrund Oxygen noch etwas langsamer, dürfte aber mit den Updates bezüglich Tempo schnell behoben werden. Die Kamera wurde nach dem Update deutlich besser und liegt bereits jetzt über der Qualität des Samsung… farbneutraler, ehrlicher.

      • Mitnichten. Auch nach Updates wurds nicht besser. Bezüglich Displayvergleich bitte Farb-Einstellungen des S7 beachten. Mit Mehrwert meinte ich aber die Darstellung ansich – beim One 3 ist nur größer.

        • in mehreren Tests wurde die detailtreue, natürliche Farbdarstellung gegenüber dem S7 gelobt.. Ich hatte das S7 und habe es verkauft, da es mir erstens mit dem furchtbaren Betriebssystem überhaupt nicht gefallen hatte, zweitens eben das mit dem Display, Kamera ist gut, aber ich bevorzuge eine Digitalkamera, Empfangsqualität lag weit unter dem Xiaomi, OPO Niveau, gerade im 3 G Bereich. Es hat kein Dual Sim und ich benötige dies häufig… Ich finde das OPO dem Samsung, auch in Anbetracht des Preises überlegen

          • Wie gesagt, die Farbdarstellung mag zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Da will ich nicht weiter rühren. Die mangelnde Auflösung und damit verbundene Platzverschwendung des One 3 ist Fakt.

          • das ist deine Meinung, ich bevorzuge 5,5 gegenüber 5,2…. Und mir liegt es sehr gut,wertig in der Hand… Da finde ich das S7 weitaus rutschiger und unhandlicher… und mangelnde Auflösung bei einem Full HD Display halte ich für Quatsch. Das brauchst nur bei ner VR Brille und das ist ein Unding für mich.. Ich bevorzuge Full HD auch bezüglich des Akkuverbrauches. Das S7 mag zu Beginn nicht schlecht sein, der Akku schwindet mit zunehmender Installation bestimmter Apps aber merklich schneller

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