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Microsoft Surface Dial – „Control-Puck“ für kreatives Arbeiten

Microsoft fährt schwer auf heute und hat wie erwartet ein All-in-One vorgestellt und sich für mein Empfinden dabei mit dem Surface Studio selbst übertroffen. Wer bei der Präsentation zugesehen hat, konnte dabei auch ein komplett neues Eingabe-Tool bestaunen – namentlich das Surface Dial.

microsoft-surface-dial-01Wir haben es hier mit einem kleinen Gadget in Puck-Form zu tun, welches sehr innovativ Eingabe-Geräte wie die Tastatur, die Maus und natürlich auch den Pen ergänzt. Werft am besten einmal einen Blick auf das Video zum Surface Studio, um eine Idee vom Surface Dial zu bekommen:

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Wie beim ganzen Event heute dreht sich alles um unser aller Kreativität und mit dem Dial schafft man ein neues Medium, um noch schneller und einfacher noch kreativer arbeiten zu können. Das hat Microsoft bei seinem Event eindrucksvoll bewiesen mit verschiedenen Szenarios. Wie funktioniert Dial? Ihr dreht damit im wahrsten Sinne des Wortes am Rad, könnt durch Drehungen scrollen, blättern und vieles mehr.

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Ihr könnt Dial nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch direkt auf dem Surface Studio nutzen, indem ihr es – wie im Clip gesehen – direkt aufs Display aufsetzt, wenn ihr in einem Grafikprogramm wie Microsoft Paint arbeitet. Ihr könnt mithilfe von Dial dann Bilder drehen, durch Farbpaletten wechseln und Farben ändern beispielsweise.

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Arbeiten könnt ihr, indem ihr an dem Dial dreht, oder es klickt, außerdem erhaltet ihr auch haptisches Feedback. Bei der Präsentation hat man per Pen handschriftliche Notizen in einem Dokument ergänzt. Dank des Dial könnt ihr in variabler Geschwindigkeit quasi dabei zusehen, wie dieser Eintrag niedergeschrieben wurde. Generell ist Dial nicht als ein Werkzeug zu sehen, welches den Pen oder die Maus ersetzt, sondern ergänzt. So könnt ihr zum Beispiel dank Dial beim Malen eine Farbe wechseln, ohne dass ihr den Surface Pen absetzen müsst.

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Erfreulicherweise kann dieser Surface-Puck nicht nur exklusiv mit dem Surface Studio genutzt werden. Lediglich die On-Screen-Nutzung ist exklusiv für den All-in-One, als ergänzendes Eingabe-Tool könnt ihr es auch mit dem Surface Pro 4 oder dem Surface Book verwenden. Wer das Teil erwerben möchte, ist mit 99,99 US-Dollar dabei, im US-Shop von Microsoft wird als Verkaufstermin dabei der 10. November angegeben. Dort auf der Seite werden auch Anwendungen aufgelistet, die mit Dial zusammenarbeiten. Dazu gehören natürlich Windows und diverse Programme Microsofts selbst, aber auch mit Spotify könnt ihr dieses ziemlich smarte Eingabe-Gerät bereits verwenden und ihr könnt davon ausgehen, dass sich noch viele Anwendungen von Third Parties dazu gesellen werden.

mittwald

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Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

8 Kommentare

  • Cooles Gadget, hat zwar weniger dieses Haben-Will Gefühl bei mir geweckt, aber wenn es dann offiziell erschienen ist werd ich es mir auf jeden Fall mal ansehen. Danke auf jeden Fall für die Infos, im Livestream hab ich das ein bisschen verpasst gehabt, weil ich noch damit beschäftigt war das Surface Studio anzuhimmeln.

  • Nette Sache nur nicht wirklich das was die Surface Reihe unbedingt braucht.

    Vorher wären:
    – Vernünftiges PDF Programm (One Note ist zwar nett aber z.T. recht sperrig und an ausdrucken ist schwer zu denken, Farbwechsel etc. dauert alles unnötig lang)
    – Systemweites Lineal für die Handschrifterkennung

    und noch so ein paar Sachen um produktiv zu arbeiten. Nicht jeder malt auf seinem PC…

    • Da möchte ich dir widersprechen – das ist genau das was die Surface Reihe braucht. Es ist viel näher an der Grundidee des Surface von 2008 als die Tablethybriden die später kamen. Aber Deine Kritikpunkte sind absolut berechtigt – hoffe da wird noch nachgebessert.

    • Ich hab gelesen (weiß leider nicht mehr wo) dass das Dial über einen weiteren Layer (resistiv oder sowas ähnliches) erkannt wird. Da dieser Layer nur im Surface Studio verbaut ist, sei es auch nicht möglich das Dial entsprechend am SP4 oder SB zu nutzen. Wäre natürlich schön, wenn es nicht der Wahrheit spricht. Mal sehen.

  • Endlich hat MS auch die Objekterkennung / Markerfunktionalität eingeführt. Für den Einsatz gibt es jedoch noch weitaus mehr Möglichkeiten, beispielsweise an öffentlichen Plätzen:

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