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So will WhatsApp mit seinen Nutzern Geld verdienen

WhatsApp Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, WhatsApp-Nutzer, Messenger, Monetarisierung
Drei Stellenausschreibungen lassen den Rückschluss zu, dass WhatsApp bald Ansätze zur Monetarisierung vorstellt.
geschrieben von Christian Erxleben

Die Nutzung von WhatsApp ist kostenlos. Außerdem enthält der Messenger zur Freude seiner Nutzer keinerlei Werbung. Das Problem: Die WhatsApp-Mutter Facebook verdient auch kein Geld mit dem Service. Das soll sich nun ändern. Die Monetarisierung beginnt.

Dass ein weltweit agierendes Unternehmen wie WhatsApp neue Mitarbeiter sucht, ist an sich keine Nachricht wert. Im Fall der drei aktuell veröffentlichten Stellenangebote sieht das Ganze jedoch anders aus.

WhatsApp sucht nicht etwa neue Entwickler, sondern einen Product Manager, dessen Fokus auf der Monetarisierung von Konzepten liegt, einen Product Marketing Manager, um neue Produkte in neuen Märkten an bestehende Kunden zu verkaufen, und einen Unternehmenssprecher, der Business-Modelle der Presse vorstellt.

Direkte User-Ansprache über Geo-Targeting

Es gibt keine näheren Informationen dazu, für welche Produkte die drei neuen Mitarbeiter arbeiten werden.

Es widerspricht jedoch der Logik eines Unternehmens, einen Kommunikationsexperten und einen Produkt-Marketing-Profi für ein Projekt einzustellen, das sich noch im Idee-Stadium befindet.

Es ist also davon auszugehen, dass WhatsApp-Gründer Jan Koum bereits einige konkrete Geschäftsideen zur Monetarisierung in der Hinterhand hat.

Bereits vor etwa drei Monaten wurde bekannt, dass in Indien – 200 Millionen Menschen nutzen dort den Messenger – WhatsApp for Business an eine kleine Gruppe von ausgewählten Unternehmen ausgerollt wurde.

Über WhatsApp for Business können beispielsweise Shop-Betreiber eine WhatsApp-Nachricht an Kunden versenden, die sich in der Nähe aufenthalten. Durch die Kombination mit Location-Daten von Facebook ist das durchaus möglich.

Monetarisierung über Bezahlfunktion

Wer die Job-Gesuche von WhatsApp aufmerksam liest, entdeckt einen zweiten Ansatz zur Monetarisierung des Dienstes. Unter den bevorzugten Qualifikationen sucht die Facebook-Tochter einen Mitarbeiter mit „prior experience in local, search and payments“.


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Das deutet stark darauf hin, dass sich WhatsApp-Chef Jan Koum neben WhatsApp for Business auch durch Gebühren aus Finanztransaktionen finanzieren möchte.

Als Vorbild könnte hier beispielsweise Apple Pay fungieren. Erste Erfahrungen mit dem Überweisen von Geld konnte Mutter-Konzern Facebook ja im eigenen Facebook Messenger sammeln.

Eines bleibt jedoch, wie es ist: WhatsApp schließt die Monetarisierung über Werbeanzeigen weiterhin strikt aus.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.

13 Kommentare

  • Die Überschrift ist etwas irreführend, nachdem es bis dato ja nur Spekulationen sind. Ist Monetarisierung dein Lieblingswort? Ich frage nur, weil es geschätzte 624x auftaucht.
    Trotzdem interssant zu lesen.

  • ich würde gerne weg von whatsapp, aber weil es die meisten Nutzen, bleibe ich da. 🙂 ist wie bei Facebook. Auch wenn man nicht täglich online ist, besitzen die meisten doch einen Account. Aber vielleicht ruinieren sie jetzt whatsapp und alle wechseln freiwillig. Wäre das Beste 😀

  • Alternativ zu WhatsApp könnte man den gratis Dienst LINE benutzen. LINE ist ein Instand-Messaging-Dienst aus Asien. Ich benutze diesen Dienst um mit meinen asiatischen Freunden zu kommunizieren. Dort benutzt den LINE Dienst fast jeder.

  • Nicht mehr lange, und wenn du an deiner Burgerbude vorbeigehsr klappt ein Gutschein in deiner Brille auf und winkt mit deinem Lieblingsburger…. schöne neue Welt. Echt Leute, löscht FB und co. Das braucht keiner!

  • Ich bin zwar noch ein Kind aber ich liebe whatsapp da kann man sich gegenseitig schreibe und das kostenlos und wenn das was kostet dan raste ich aus