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Instagram experimentiert mit gewaltiger Veränderung

Christian Erxleben
Über diese Instagram-Features dürfen wir uns womöglich bald freuen. (Foto: Pixabay.com / usa-reiseblogger)

Es wäre neben der Einführung der Instagram Stories eine der größten Änderungen der letzten Jahre bei Instagram: Vermehrt berichten Nutzer, dass das Bildernetzwerk die Vierspaltigkeit testet und damit vom klassischen Design abrückt.

Instagram ist das soziale Netzwerk für alle Künstler und Kreativen. Der Fokus liegt ganz klar auf Bildern (und Videos) – also visuellen Medien – und weniger beziehungsweise gar nicht auf Texten, die zum Beispiel auf Twitter dominieren.

Doch es sind nicht nur die Inhalte, die Instagram zum Lieblingsspielzeug der digitalen Kreativen machen. Auch die Struktur des Netzwerks selbst wird von zahlreichen Instagrammern genutzt, um das Profil zum Kunstwerk zu machen.

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Ein schönes Beispiel dafür ist das Profil der Agentur Blowfish Digital.

Instagram, Blowfish Digital
Die Bilder der Agentur Blowfish Digital sind perfekt auf das dreispaltige Design von Instagram angepasst. Die Vierspaltigkeit würde die gesamte Arbeit zerstören.

Die Betreiber des Instagram-Accounts nutzen das dreispaltige Design von Instagram aus, um mit der Hilfe von sechs einzelnen Bildern das eigene Logo groß darzustellen – und dabei handelt es sich um keinen Einzelfall.

Zahlreiche Profile machen sich die Arbeit und posten sechs aufeinanderfolgende Bilder, um ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, das gut aussieht und Aufmerksamkeit erzeugt.

Warum die Vierspaltigkeit eine logische Konsequenz ist

Doch damit könnte bald Schluss sein. Zahlreiche Instagrammer berichten auf Twitter und anderen Kanälen von einer gravierenden Veränderung auf ihren Instagram-Profilen: Vierspaltigkeit statt Dreispaltigkeit.

Das Feedback der Nutzer zu dieser großen Layout-Anpassung fällt in den Kommentarspalten eher durchwachsen aus. Es sind vor allem Betreiber von Profilen wie Blowfish Digital, die ihre Kunstwerke in Gefahr sehen.

Obwohl es selbstverständlich schade um die geleistete Arbeit der Instagrammer wäre, ist der Schritt von Instagram, mit der Vierspaltigkeit zu experimentieren, durchaus nachvollziehbar.

Schließlich nutzen inzwischen 700 Millionen Menschen jeden Monat das Bildernetzwerk, 250 Millionen Nutzer konsumieren oder erstellen jeden Tag neue Stories. Bei der steigenden Anzahl an Inhalten ist es aus Unternehmensperspektive nur logisch, mehr Platz für neuen Content zu schaffen.

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Dass darunter einzelne Profile leiden, dürfte nicht zu den größten Sorgen von Instagram-Chef Kevin Systrom zählen. Zumal wie so oft betont werden muss, dass sich das Feature – in diesem Fall die Vierspaltigkeit – noch in der Testphase befindet.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.