Uber, Taxi, New York, iPhone Screen

Uber hatte Zugriff auf deine Passwörter und deinen iPhone Screen

Christian Erxleben
Theoretisch hat die Uber-App Zugriff auf deinen iPhone Screen. (Foto: Pixabay.com / RyanMcGuire)

Um die Funktionsfähigkeit der Uber-App auf der Apple Watch zu garantieren, erhielt Uber umfassende Befugnisse von Apple. Theoretisch hatte die App des Fahrdienstleisters den kompletten Zugriff auf deinen iPhone Screen.

Als Apple 2015 die erste Version seiner Apple Watch auf den Markt brachte, hatten interessierte Entwickler nur rund vier Monate Zeit, ihre Anwendung auf das neue Endgerät anzupassen.

Eine große Problematik stellt dabei selbstverständlich der kleine Bildschirm zur Darstellung von komplexen oder großen Elementen dar. Damit hatte offenbar vor allem der Fahr-Service Uber zu kämpfen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Code-Zeile verschafft Zugriff auf iPhone Screen

Damit die Karten auf der Apple Watch richtig dargestellt werden können, erhielten die Entwickler von Uber ein sogenanntes „Entitlement“ . Dahinter versteckt sich ein Code, den App-Entwickler einbinden können.

Auf diese Art und Weise können sie beispielsweise Push-Nachrichten versenden oder mit Apple-Systemen wie der iCloud interagieren. Außerdem erhalten Apps durch das Entitlement Zugriff auf den Bildschirm des Nutzers. Sie können den iPhone Screen aufzeichnen und theoretisch problemlos Passwörter und weitere Informationen auslesen.

Gegenüber Gizmodo erklärt Sicherheitsexperte Will Strafach, dass es für ein Entitlement eine explizite Zustimmung seitens Apple braucht. Seine Recherchen haben ergeben, dass außer Uber keine andere App derart große Zugriffsrechte hat.

Angeblich kein Missbrauch

Auf Nachfrage von Kate Conger teilte Uber mit, dass die Befugnisse seitens des Fahr-Services nur zur Darstellung der Karten genutzt worden sind.

Eine Überwachung der Aktivitäten auf dem iPhone Screen – zum Beispiel, ob der Nutzer auch Apps von Uber-Konkurrenten wie Lyft nutzt – habe nicht stattgefunden.

Außerdem soll Uber nach eigenen Aussagen seit dem letzten System-Update das Entitlement nicht mehr nutzen können. Die Funktion befinde sich im Ruhe-Modus.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Eine offizielle Bestätigung oder überhaupt eine Stellungsnahme seitens Apple steht derweil noch aus.

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Junior Sales Manager für Digital & Social...
MADSACK in Göttingen
KI-Engineer / AI Solution Architect (m/w/d)
BAUER Elektroanlagen Süd GmbH in Buchbach, München
Social Media Manager (m/w/d)
flexi-Bogdahn International GmbH & Co... in Bargteheide
Social Media Manager DACH (m/w/d)
TD SYNNEX Germany GmbH & Co. OHG in München
Werkstudent (w/m/d) im Bereich Unternehmensko...
Bayerischer Rundfunk in München Freimann
Head of Digital Storytelling (m|w|d)
MünchenMusik Gruppe in München
Marketing und Social Media Manager (m/w/d)
farma-plus Service GmbH in Unterhaching
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.