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Snapchat findet keine Werbepartner – und setzt auf Programmatic

Christian Erxleben
Snapchat will mehr Werbung durch Programmatic Advertising verkaufen. (Foto: Pixabay.com / TeroVesalainen)

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Obwohl die professionell erstellten Sendungen auf Snapchat bis zu 50 Millionen Aufrufe haben, will kaum ein Unternehmen Werbung schalten. Um das zu ändern, setzt der Messenger nun auf Programmatic Advertising und Automatisierung.

Im Vergleich zum letzten Quartal sind die Werbeeinnahmen bei Snapchat um 73 Prozent gestiegen. Damit ist das Wachstum sogar höher als bei Konkurrent Instagram, der sich jedoch bereits in anderen Höhen bewegt.

Grundsätzlich gelingt es dem Messenger um Gründer Evan Spiegel in den letzten Monaten besser, sein Produkt zu verkaufen. Das liegt vor allem daran, dass das Unternehmen erstmals Informationen zur Nutzerschaft aufbereitet hat.

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Kaum Informationen für Werber

Trotzdem gibt Snap, die Mutter von Snapchat, im Vergleich zu großen Netzwerken wie Facebook und Instagram noch relativ wenige Informationen über seine Nutzer Preis.

Warum das so ist? Darüber lässt sich aktuell nur spekulieren. Es könnte beispielsweise sein, dass Snapchat nicht die Zielgruppe erreicht, die es vorgibt, anzusprechen oder die Zahl der Zuschauer geringer ist. Doch das sind nur Vermutungen.

Drei unabhängige Quellen aus der Medien- und Werbebranche haben sich nun an das Marketing-Portal Digiday gewandt. Diese berichten von massiven Problemen seitens Snapchat, Werbung im Umfeld der hochwertig produzierten Snapchat Shows zu verkaufen.

Lücken mit Programmatic füllen

Schuld daran sollen vor allem zwei Faktoren sein:

  1. Snapchat gibt an seine Werbe- und Medienpartner nur sehr wenige Informationen heraus.
  2. Snapchat hat relativ wenig Erfahrung beim Verkauf von Werbung im Umfeld neuartiger Formate.

Das führt laut den Berichten dazu, dass Discover-Inhalte der Nachrichtensender CNN und NBC trotz 50 Millionen Zuschauern komplett werbefrei waren. Das missfällt den Content-Produzenten, die für die Erstellung der Inhalte nur durch die Hälfte der generierten Werbeeinnahmen entlohnt werden.

Um für eine höhere Abdeckung in den Werbeinseln zu sorgen, öffnet sich Snapchat nun verstärkt dem Programmatic Advertising. Das heißt: Werbungtreibende können automatisiert auf Anzeigen innerhalb der professionellen Shows bieten. Durch die Vereinfachung des Buchungsprozesses sollen schneller neue Werbekunden gewonnen werden.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.