Kasse, alte Kasse, Laden, Sale, Kundenservice

Was der Kundenservice von Tante Emma lernen kann

Thomas Jahn
Das Konzept von Tante Emma hat immer noch eine Zukunft. (Foto: Pixabay.com / rose_mcavoy)

Anzeige

Ein gelungenes Kundenerlebnis stellt auch 2017 noch viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Um eine bessere Customer Experience zu schaffen, ist ein guter Kundenservice notwendig. Thomas Jahn wirbt für ein altes Modell mit Zukunfts-Charakter.

Natürlich war früher nicht alles besser – aber einiges durchaus. Zum Beispiel der Kundenservice. Speaking of Tante Emma: In ihrem meist einräumigen kleinen Kramerladen wurde man ja nicht nur persönlich angesprochen.

Emma wusste auch, was man wann zu kaufen pflegte. Daher auch der Name – „Emma“ war wie „Minna“ früher ein gebräuchlicher Name für Dienstmädchen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Und „Tante“, weil sie über eine gewisse Reife und ein beachtliches Netzwerk verfügte. Emma wusste, was ihre Kunden bevorzugt kauften, was ihnen wichtig war, wofür sie wie viel Geld auszugeben bereit waren.

Die Urform des Customer Relationship Management

Wann man auch mal was „umsonst“ draufpacken musste, um die Kundenbindung zu erhöhen. CRM (Customer Relationship Management oder zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement), Gutschein-Marketing, Kredit – all das hatte Emma im Blut. Nur dass es bei ihr eben Tratschen, Rabattmarken und Anschreiben hieß.

Ihre „Business Intelligenz“ bestand darin, diese Informationen zu verknüpfen, sie mit aktuellen Informationen– etwa dem Wetter oder lokalen Ereignissen – zu kombinieren und so nicht nur ein angenehmes Einkaufserlebnis zu schaffen, sondern auch konkrete Kaufempfehlungen abzuleiten.

Es geht nicht nur um die Größe

Von Emma lernen heißt nachhaltig Verkaufen lernen. Bedarfsweckung funktioniert nur, wenn sie direkt an die Bedarfsdeckung anschließt. Anschreiben lassen führt zu Wiedersehen.

Options-Vielfalt ist nicht alles. Der Laden darf nicht zu groß sein, wenn man überwachen will, dass der volle Einkaufskorb auch zur Kasse gebracht wird. Die Conversion Rate? Bei Emma gefühlt 100 Prozent.

Dieser Text stammt aus der Netzwirtschaft – dem Journal für digitale Geschäftsentwicklung. Hier gibt es ein kostenloses Probe-Abo für BASIC thinking-Leser.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Folgen:
Thomas Jahn ist Herausgeber der Netzwirtschaft. Hier gibt es ein kostenloses Probe-Abo für BASIC thinking-Leser.