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Was in Zukunft passiert, wenn du WhatsApp schüttelst

Christian Erxleben
(Foto: Pixabay.com / HeikoAL)

Wer in Zukunft WhatsApp schütteln wird, dürfte eine Überraschung erleben. Denn der Messenger testet in einer aktuellen Beta-Version eine Schüttel-Funktion, die bei Problemen automatisch ein Kontakt-Formular öffnet.

Nicht nur für uns Nutzer, auch für die Entwickler von WhatsApp nähert sich ein spannendes Jahr seinem Abschluss. Der Messenger hat 2017 die nächsten Schallmauern durchbrochen.

1,3 Milliarden Menschen – das sind fast 20 Prozent der Weltbevölkerung – nutzen mindestens einmal im Monat WhatsApp. Am Tag sind es eine Milliarde Menschen, die mehr als 55 Milliarden Nachrichten an Familienmitglieder, Freunde und Unternehmen schicken.

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Die Professionalisierung von WhatsApp

Längst ist WhatsApp nicht mehr nur ein privater Kommunikationskanal. Immer mehr Unternehmen nutzen den Service in der Kundenkommunikation und auch die WhatsApp-Mutter Facebook beginnt aktiv damit, den Kaufpreis von 19 Milliarden US-Dollar zu refinanzieren.

Das soll einerseits durch gezielte Ansprache von Nutzern über den aktuellen Standort geschehen. Andererseits wird WhatsApp schrittweise in das große Werbeuniversum von Facebook mit aufgenommen.

Eine weitere, mit der einhergehenden Professionalisierung sinnvolle Erweiterung hat der WhatsApp-Spezialist WABetaInfo in den Beta-Versionen 2.17.434 bis 2.17.437 der Android-Version von WhatsApp entdeckt.

In Zukunft sollen laut den Informationen aus der Beta-Version, Nutzer eine neue Funktion erhalten, wenn sie WhatsApp schütteln. Dann öffnet sich künftig automatisch ein Support-Formular.

In diesem können die Nutzer eine aufgetretene Fehlermeldung umgehend an die Entwickler der App schicken. Auch wenn die „WhatsApp schütteln“-Funktion aktuell für Support-Anfragen getestet wird, ist sie im größeren Kontext selbstverständlich auch für andere Bereiche attraktiv.

So ist es beispielsweise vorstellbar, dass Nutzer Probleme künftig direkt via WhatsApp an Unternehmen melden können. Wenn beispielsweise ein Paket nicht ankommt, braucht der Nutzer nicht mehr die Hotline anzurufen, sondern muss einfach nur WhatsApp schütteln.

Wann und ob die Funktion für alle Nutzer ausgerollt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.