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Milch ist Gift: Der womöglich größte YouTube-Shitstorm des Jahres

Unge, Milch ist Gift
Mit "Milch ist Gift" legt der YouTuber "unge" den Grundstein für einen Shitstorm. (Foto: Screenshot / YouTube)
geschrieben von Stephanie Tönjes

Kaum ein anderes Thema versetze die YouTube-Welt im März so sehr in Aufruhr wie das sogenannte „Milch ist Gift“-Gate – ausgelöst durch Simon „Unge“. Es hagelte massive Kritik von allen Seiten und dies weit über seine Community hinaus. Hatte man mehrere Wochen den Eindruck, der YouTuber sei unter die Verschwörungstheoretiker gegangen, verkündete er jetzt, alles sei nur ein großer Spaß und Manipulierung seiner Zuschauer gewesen. Doch was ist eigentlich genau passiert?

Seit nun mehr rund zwei Jahren veröffentliche Simon auf seinem Zweit-Kanal „unge“ keine Videos mehr. Der YouTuber konzentrierte sich vorrangig auf seinen Hauptkanal „ungespielt“ und seine Livestreams auf dem Videoportal Twitch.

Doch am 2. März 2018 folgte das Comeback von Unge mit dem Video „Noch jemand hier?„. In diesem erklärt er seiner Community, diesen Kanal ab sofort zu reaktivieren und hier zukünftig wieder regelmäßig Videos zu veröffentlichen.

In diesen wolle er sich kritischer mit einem Thema auseinandersetzen, welches ihn tagtäglich beschäftigt – einem alternativen Lebensstil. Auswandern, Reisen und Veganismus sollen auf „unge“ zukünftig in den Vordergrund rücken.

Als bekennender Veganer hat er dazu sicherlich einiges zu erzählen. Man kennt Simon als den sympathischen Gamer, der seine Community auf unterhaltsame Weise an seinem Leben teilhaben lässt.

Ob es damals die Longboard-Tour quer durch Deutschland war oder aktuell seine Zeit im sogenannten Streaming-Haus, von wo er sich regelmäßig live beim Zocken zuschauen lässt.

Der gelernte Erzieher ist, trotz weit über zwei Millionen Abonnenten, bodenständig geblieben. Auf lustige und doch reflektiert kritische Weise nimmt er sich gerne mal die deutsche YouTube-Szene vor die Brust.

In seinen Reaktions-Videos schaut er sich mit seinem Kumpel „MiiMii“ Videos aus den YouTube-Trends an und regt sich köstlich über teils arg dummen Content auf.

Durften wir nach seiner Ankündigung also gespannt sein auf Inhalte, die sich mit ernsteren Themen befassen. Ich persönlich war jedenfalls sehr daran interessiert, mehr über seinen veganen Lebensstil zu erfahren, wenn auch ich altersmäßig so gar nicht mehr zu seiner Zielgruppe gehöre.

Diese ist nämlich zwischen zwölf und 26 Jahre alt, wie er im vergangenen Jahr bei einem Vortrag auf der Content World mitteilte.

Milch ist Gift – das Video, das den Stein ins Rollen brachte

Nur drei Tage später, am 5. März 2018, folgte dann ein weiteres Video auf Unge mit der provokanten Headline „Milch ist Gift!“. In etwas mehr als fünf Minuten erzählte Simon nun also von seiner veganen Lebensweise und warum er auf Milchprodukte verzichtet.

Diese seien Gift und machen systematisch krank, verlautete er und untermauerte seine Sichtweise mit der Aussage, Kanada überlege, Milch aus der Ernährungspyramide zu streichen!

Bei dem Wort Gift schien die YouTube-Welt für einen Moment still zu stehen. Alleine die Aussage Milch ist Gift reichte, um zigtausende von Menschen zu triggern.

Und der Hate seiner Community und der Internet-Welt ließ nicht lange auf sich warten. Will der Veganer hier all seinen Zuschauern seine Meinung aufdrücken, sie gar manipulieren?

Viele vermissten stichhaltige Fakten. Der Hinweis auf die in der Infobox verlinkten Studien reiche nicht aus. Eine wissenschaftliche Beleuchtung des Themas wurde gefordert.

„Was erlaubt der Veganer sich da eigentlich?“, hieß es in den Kommentaren. Wie kann Simon sich wagen, solche harten Worte zu wählen? Will er uns jetzt alle bekehren? Über 100.000 Daumen nach unten zeigten ihm, dass er sich mit diesem Video keinen Gefallen getan hat.

In einem darauffolgenden Video reagierte Simon auf die Kritik und erklärte, warum Milch ungesund ist und relativierte das Ganze etwas. Milch sei natürlich kein Gift für den Menschen, hier kommt es schon auf die Menge an. Für die Umwelt sei Milch aber trotzdem Gift und für kein Geld der Welt würde er jemals noch mal welche konsumieren.

Der Drops schien allerdings gelutscht zu sein. Auch dieses Video sorgte erneut für große Empörung bei seiner Community und anderen YouTubern wie „LeFloid“ und „HerrNewstime„.

Kein Wunder, setze Simon in diesem Video doch erneut provokante Thesen in die Welt, indem er beispielsweise die künstliche Befruchtung von Kühen mit systematischen Vergewaltigungen verglich.

Zudem gab er zu, mit dem Wort Gift absichtlich provozieren zu wollen. Auch wenn ihn viele früher lieber mochten, als er noch der gechillte Veganer war, will er nun nicht mehr länger den Mund halten. Und natürlich sollen die Videos gefunden und gesehen werden. Vor allem, wo der Kanal seit nun mittlerweile zwei Jahren brachliegt!

„Wen juckt es schon, wenn etwas lediglich schädlich ist?“ Simon sagt, bei solch einem Titel hätte niemand oder nur ein Bruchteil von Leuten das Video angeklickt. Doch auch dieses Video erhielt über beachtliche 46.000 Daumen nach unten und lediglich 24.000 Likes.

In den Kommentaren überschlug sich die Kritik an seiner radikalen Vorgehensweise. Es häuften sich Vorwürfe, Simon wäre sich der Verantwortung, die mit solch einer großen Reichweite einhergeht, nicht bewusst.

Seine Community besteht größtenteils aus sehr jungen Menschen, die möglicherweise leichtgläubig und manipulierbar sind. Nicht wenige Zuschauer bekundeten, in Zukunft auf Milch verzichten zu wollen, um nicht krank zu werden!

Öl und Nebel sind ebenfalls Gift

Eine Frage bleibt offen: Warum musste Simon sich unbedingt mit einem Hut aus Alufolie vor die Kamera setzen? Eine weitere Provokation, oder eine Andeutung darauf, dass es sich hier möglicherweise um Satire handelt? Das munkelt die Internet-Welt jedenfalls spätestens seit den folgenden Videos mit den Titeln „Öl ist Gift“ und „Ist Nebel Gift?“.

Macht das Öl-Video zwar einen radikalen, dennoch aber fundierten Eindruck – immerhin entstand dies in Kooperation mit dem Hardcore-Veganer „Lichtblick„, der bereits rund sechs Videos zu der Thematik veröffentlichte – so zeugte das Nebel-Video von großer Verstörtheit und ließ vermuten, Unge sei ein Verschwörungstheoretiker.

Aussagen wie: „Die da oben wollen uns mit Chemtrails systematisch krank machen“, ließen einen ratlos zurück. Ist das, was wir hier sehen Ernst oder Satire? Was ist mit dem einst sympathischen YouTuber passiert? Das Netz diskutierte heftig, denn so kennt man Simon einfach nicht.

Mittlerweile fand man in den Videobeschreibungen folgenden Hinweis:

„Alles auf diesem Kanal ist natürlich zu 100% ernst gemeint, man sollte generell immer alles glauben was im Internet erzählt wird.“

Man kann nur hoffen, dass gerade seine jüngeren Zuschauer tatsächlich nicht alles glauben, was man im Internet erzählt. Immerhin behauptete Unge im Folge-Video, wir leben in einer Computersimulation.

Spekulationen rund um Unge: Ist das alles ernst gemeint oder eine nicht offensichtliche Satire?

Doch was ist nun echt und was nicht? Wenn das Nebel-Video also scheinbar mehr Sarkasmus, als ernst gemeinter Content ist, sind dann auch die Milch- und Öl-Videos “nur Spaß”?

Was ist Ironie und was ist Ernst? Ist alles eine große Satire-Show? Alles einer der auf YouTube üblichen Pranks? Ist es ein soziales Experiment? Zu dem Zeitpunkt kann man nur spekulieren.

Große YouTuber wie Gronkh und auch „Tanzverbot“ sind davon überzeugt, Simon hätte mit solch einem großen Shitstorm unter seinen Videos nicht gerechnet. Er würde versuchen durch die “Ist doch alles nur Spaß”-Schiene sein Ansehen zu retten.

Für mich steht fest: Alles ist sicherlich nicht Satire. Wie könnte jemand, der sich bewusst für eine vegane Lebensweise entschieden hat, den Konsum von Milchprodukten auf solche Art und Weise aufs Korn nehmen? Und hätte sich ein YouTuber wie Lichtblick für Pranks hingegeben, die Themen behandeln, die ihm offensichtlich extrem wichtig sind?!

Und an dieser Stelle wären wir dann auch wieder bei dem Thema Verantwortungsbewusstsein. Kann man es sich mit solch einer enormen Reichweite, wie Unge sie hat, erlauben, derartige Videos zu veröffentlichen, ohne sie eindeutig als Satire zu kennzeichnen?

Ob man will oder nicht: Mit solch einer Reichweite und bei solch einem jungen Publikum hat man nun mal eine Vorbildfunktion. Ist es nicht bezeichnend, dass selbst ältere Menschen sich nicht sicher sind, ob es Satire ist oder nicht? Wie sollen es dann leichtgläublige Jugendliche differenzieren können?

„Ist alles nur ein Spaß – ich wollte mal schauen, was passiert!“

Nach mehr als nun einer Woche ereilte uns dann in der Nacht zum Samstag die große Auflösung: Simon hat sich einen Spaß erlaubt und wollte mal schauen, wie es ist, das gesamte Internet zu trollen.

Das Video trägt den Titel „Milch ist Gift – SO VIEL habe ich damit VERDIENT! | unge“ – das Vorschaubild suggeriert eine immense Summe von 23.847 Euro.

Gebannt wartet man rund 17 Minuten auf eine Erklärung, die einen besänftigt. Die einen verstehen lässt, was mit Simon in den letzten Tagen passiert ist und warum er es in Kauf nahm, seinen größtenteils jugendlichen Zuschauerinnen und Zuschauern solch provokante Inhalte zu präsentieren – beziehungsweise sie bewusst mit einer Art Halbsatire hinter’s Licht zu führen.

Inständig hoffte ich persönlich auf eine große geplante Aktion, die einem guten Zweck diente. Möglicherweise nahm er die extrem hohe negative Aufmerksamkeit und Reichweite, die seine Videos erzielten, in Kauf, um seine Einnahmen einem wohltätigen Zweck zu spenden.

Möglicherweise einer Organisation, die sich für artgerechte Haltung von Tieren einsetzt. Irgendeinen guten Zweck musste dieser Spuk doch haben, oder nicht? Doch was man sah, konnte einen erwachsenen Menschen nur maßlos enttäuscht zurücklassen.

Ein Armutszeugnis für einen Erzieher

„Dachtet ihr wirklich, dass das ernst gemeint war?“, fragt er seine Community höhnisch. Nein, hier handelte es sich offensichtlich um den größten Prank des Jahres, den sich Unge erlaubte.

Aber war es nicht sein Plan, dass alles möglichst realistisch zu vermitteln und so wirken zu lassen, er meine das alles ernst? Wie kann man sich im Anschluss daran darüber echauffieren, man hätte ihm geglaubt?

Leute, die ihn schon länger verfolgen, müssten das doch gemerkt haben – behauptet er. Doch was ist mit all denjenigen, die ihn erst jetzt entdeckt haben? Was ist mit all denjenigen, die zukünftig zufällig über seine Videos stolpern? Ist es da mit einem halbgaren Hinweis in der Videobeschreibung getan?

Er wollte einfach mal wissen, wie das ist, auf der Seite der „gehassten YouTuber“ zu stehen und am eigenen Leib erfahren, wie man sich fühlt, derartig viele Dislikes zu erhalten.

Es hat ihm anfangs sogar richtig Spaß gemacht, derart zu polarisieren, dass selbst der Stern und Spiegel Online über ihn berichteten. Da wollte er mal sehen, wie weit er noch gehen kann.

Nach nun einer Woche kamen jedoch keine ihn bespaßenden neuen Reaktionen mehr hinzu, so dass ihn die ganze Aktion selbst anfing zu langweilen. „Dass die Medien aus sowas belanglosem eine News machen ist ein Armutszeugnis“, grinst er in die Kamera.

Und spätestens hier kann man sich nur noch die Hand vor die Stirn schlagen. Natürlich ist es ein Skandal und eine große Sache, wenn ein YouTuber mit solch einer enormen Reichweite derartig provokante und unreflektierte Verschwörungstheorien veröffentlicht.

Seine Videos erreichen Tausende von Jugendlichen und Kindern, für die er ein Vorbild und Idol ist. Simons Kanal „unge“ ist nicht als Satire-Kanal bekannt. Wie sollen also Menschen, die es nicht besser wissen, erkennen, dass alles nur ironisch gemeint ist?

Nicht nur ein Kommentar war unter seinen Videos zu finden, in dem man lesen konnte, dass sein „Milch ist Gift„-Video und eine entsprechende Richtigstellung sogar Bestandteil vom Schulunterricht geworden ist. Gerade jemandem, der eine Erzieher-Ausbildung genoss, sollte dies mehr als bewusst sein!

Kritik statt Entschuldigung

Kritiker, die behaupteten, er hätte bewusst provoziert, um möglichst viel Geld mit seinen Videos zu erzielen, entkräftete er mit einem Blick in seine Kanal-Statistik. Die Monetarisierung ist ausgestellt und somit hat er keinen Cent verdient.

Was Simon wundert ist, dass er trotz des Shitstorms und all der Kontroverse rund 10.000 neue Abonnenten hinzubekommen hat. Ihm war schon klar, dass er durch eine solch heftige Provokation viele Menschen gegen sich aufbringen würde.

Bei den über eine Million Abonnenten, die er auf unge verzeichnet, hätte er schon erwartet, dass er um die 60.000 verlieren würde. Dies nahm er aber billigend in Kauf. Nicht nur an dieser Stelle merkt man, wie ihm Ruhm und Aufmerksamkeit scheinbar zu Kopf gestiegen sind und wie sehr seine Abonnenten für ihn mittlerweile zu simplen Zahlen geworden sind.

Was sind schon 60.000 Menschen, die ihm mit einem De-Abo demonstrieren, wie unglaublich schlecht sie seinen Content finden?

Gelernt hat Simon durch die Aktion vor allem eines: Wenn man einmal derartig viel Gegenwind erhalten hat, dann hat man in Zukunft keine Angst mehr vor vielen Dislikes!

Ich persönlich hoffe, dass er mit einem gewissen Abstand noch einiges mehr daraus lernen wird – beispielsweise, wie viel Verantwortung er gegenüber seiner Community eigentlich hat.

Doch wo bleibt nach all den 17 Minuten eine Entschuldigung an die junge Community, die er – um es mit seinen Worten zu sagen – manipuliert hat? Auf diese wartet man vergebens. Stattdessen hagelt es von ihm Kritik an all diejenigen, die in die Kommentare geschrieben haben, es würde sich bei seinen Videos offensichtlich um Ironie handeln. Ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die ihn auf diese Art vor all den Kritikern in Schutz nehmen wollten.

Verwunderlich ist zudem, dass er einige der kritischen Videos mittlerweile vom Kanal genommen (auf privat gestellt) hat.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …

Die Aufmerksamkeit auf seinen zwei Jahre brachliegenden YouTube Kanal „unge“ ist ihm nun jedenfalls gewiss. Dass diese Rechnung für Simon aufgegangen sein dürfte, bestätigen die 10.000 Menschen, die seinen Kanal frisch abonniert haben.

Ein nun wieder florierender Kanal gepaart mit höchstem medialem Interesse werden ihm in Zukunft größtmögliche Reichweiten mit langer Watchtime bescheren. Zeit also, die Monetarisierung wieder zu aktivieren!

Wie es in Zukunft jedoch mit seiner Glaubwürdigkeit aussieht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Einen Großteil seiner Community hat er mit seinem Prank maßlos enttäuscht.

Und sollte er zu Beginn wirklich beabsichtigt haben, Bewusstsein für Haltung von Tieren, damit verbundene Umwelt-Thematiken und gesunde Lebensweise in den Fokus rücken zu wollen, so ist der Schuss mächtig nach hinten losgegangen.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch er die Wahrheit spricht!

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Über den Autor

Stephanie Tönjes

Stephanie Tönjes ist Kommunikationsmanagerin und seit mehr als zehn Jahren in der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom tätig. Ihre große Leidenschaft ist die Digitalisierung und alles was mit ihr einhergeht. Neue Kanäle, neue Medien: Sie war schon immer ein Early-Adopter und probiert sie alle aus!

10 Kommentare

  • Endlich jemand, der Klartext spricht.
    Milch ist ein Produkt unsäglicher Tierqual, unökologisch und ungesund.
    Manipulation ist ja wohl eher, wenn dem Verbraucher das Bild von glücklichen Kühen und gesunden Inhaltsstoffen gemalt wird.
    Dr. Rüdiger Dahlke nennt Milch das krebserregendste Nahrungsmittel überhaupt.
    Die China Study zu lesen wäre zudem hilfreich, um dieses Gift für immer aus dem Speiseplan zu streichen.
    Danke unge!

  • Mir bekommt Milch schon seit 39 Jahren gut. Am liebsten so Fett wie möglich.

    Frage mich aber immer warum man Milch mit 0,3% Fett trinkt ?

    Die Menschen die ich kenne die an Krebs gestorben sind ( irgendwie alle ) tranken übrigens als Erwachsene keine Milch.

    Macht was der Körper euch sagt und lasst euch nicht veräppeln 🙈

    • Als erwachsener Mensch Milch einer fremden zu Art trinken ist hochgradig widernatürlich. Dass wir die Laktose überhaupt vertragen liegt an einem Gendefekt, der sich vor ein paartausend Jahren in einigen Teile der Welt verbreitet hat.
      Selbst wenn es dir bekommt, den Kühen und der Umwelt bekommt es sicher nicht….

  • Da steckt was völlig anderes dahinter.

    Der Zeitpunkt passt zu anderen Geschehnissen auf YouTube wie die Faust aufs Auge. Vor einiger Zeit wurden allen Kanälen, die unter 1000 Abonnenten ODER unter 4000 Stunden Playtime pro Monat blieben, die YT-Partnerschaft storniert und somit die Möglichkeit genommen, die neuen und alten hochgeladenen Videos zu monetarisieren.

    Da Unges Hauptkanal ja schon sehr lange brach liegt, wollte er eben schnell mal polarisieren, um die nötige Playtime von 4000 Stunden zur Erhaltung seiner monetarisierung zu erreichen. Also es geht am Ende rein nur ums Geld.

    Unge kennt seine Pappenheimer und weiß genau, wie er die Zuschauer triggern kann. Das es aber so aus dem Ruder läuft, dass hätte er wahrscheinlich selbst nicht gedacht.

    Viele Grüße,
    Michael

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