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Darum lieben wir Deutschen Netflix und Co.

Christian Erxleben
Netflix gehört erstmals zu den beliebtesten Marken in Deutschland. (Foto: Unternehmen)

Ziemlich genau die Hälfte der Deutschen nutzt Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime – Tendenz steigend. Doch warum sind die Angebote bei den Bundesbürgern so beliebt? Das hat eine aktuelle Studie von Next Media Hamburg untersucht.

Der Siegeszug der Streaming-Dienste ist in Deutschland ungebrochen. Inzwischen nutzt fast jeder zweite Deutsche (49 Prozent) ein Angebot zum Streaming von Serien und Filmen.

Besonders beliebt sind dabei in Deutschland Netflix und Amazon Prime. Beide teilen sich den deutschen Markt größtenteils unter sich auf.

Dass sich die Zahl der Nutzer in den nächsten Jahren eher erhöhen dürfte, offenbart ein Blick auf die Nutzungszahlen. In der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen haben die Streaming-Dienste bereits eine Verbreitung von 68 Prozent.

Gründe für den Erfolg von Netflix und Co.

Doch warum sind eigentlich Netflix, Amazon, Maxdome und Co. so beliebt? Was sind die Gründe, warum sich immer mehr Junge vom klassischen Fernsehen abwenden? Mit dieser Frage hat sich die Digital-Initiative Next Media Hamburg in einer repräsentativen Studie auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse sind dabei relativ eindeutig. Insgesamt kristallisieren sich drei Gründe für die Beliebtheit der Streaming-Dienste heraus.

  1. 84 Prozent der Abonnenten sind bereit, für Streaming-Dienste zu zahlen, weil sie sich die Zeit frei einteilen können. Sie können Filme und Serien dann schauen, wann sie möchten – unabhängig von einem Fernsehprogramm.
  2. Mit 61 Prozent ist der zweitwichtigste Grund, der für Netflix und Co. spricht, das Fehlen von Werbung. Mehr als die Hälfte der Nutzer würde Werbung sogar dann ablehnen, wenn sie Vergünstigungen erhalten würden.
  3. Abgerundet wird die Beliebtheit der Angebote durch die hochwertigen Inhalte. (Welche Serien bei Netflix-Nutzern am beliebtesten sind, haben wir für euch aufgelistet.)

Personalisierte Werbung ist unbeliebt

Der Ansatz der klassischen TV-Vermarkter, Werbung durch Personalisierung relevanter für den Zuschauer zu machen, fällt bei den Befragten komplett durch.

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Lediglich vier Prozent würden sich über personalisierte Werbung via Adressable TV freuen. Der Großteil (58 Prozent) steht der Individualisierung skeptisch gegenüber. Besonders hoch ist die strikte Ablehnung bei den 50- bis 65-Jährigen. Fast ein Drittel (30 Prozent) dieser Altersklasse lehnt individualisierte TV-Werbung vollständig ab.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.