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Wegen DSGVO: Snapchat-Nutzer können Targeting deaktivieren

Christian Erxleben
Snapchat erweitert sein Datenschutz-Center und ermöglicht es Nutzern, das Targeting zu deaktivieren. (Foto Pixabay.com / MIH83)

Pünktlich zum Wirksamwerden der europäischen Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 hat Snapchat sein Datenschutz-Center erweitert. Neben detaillierten Erklärungen erhalten die Snapchat-Nutzer außerdem die Möglichkeit, interessensbasiertes Targeting zu deaktivieren.

Auch wenn die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei Marketing-Unternehmen und Medien umstritten ist, bringt die neue Verordnung einige Vorteile für Nutzer von Seiten und sozialen Netzwerken mit sich.

So müssen digitale Plattformen wie Facebook, Instagram, WhatsApp oder LinkedIn ihren Nutzern alle Daten zum Download zur Verfügung stellen. So können wir sehen, welche Informationen die Netzwerke über uns speichern. Ebenso erfahren wir beispielsweise, warum wir welche Werbung sehen.

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Datenschutz-Center für Snapchat-Nutzer

Aus der Perspektive des Nutzers hat die DSGVO also durchaus ihre positiven Seiten. Deswegen ist jede Plattform, die auf die neue Datenschutz-Gesetzgebung reagiert, eine Betrachtung wert.

Das jüngste Update in Sachen Datenschutz hat sich der Messenger Snapchat verpasst. Um die Nutzer besser aufzuklären, hat die Snap-Tochter in der App und am Desktop ein eigenes Datenschutz-Center eingerichtet.

Dort findet jeder Snapchat-Nutzer Erklärungen und Anleitungen dazu, woher Snapchat Daten gewinnt und wie sie wofür eingesetzt werden.

In-App Opt-Out nun möglich

Darüber hinaus erhalten Snapchat-Nutzer nun auch innerhalb der App weitere Befugnisse. So ist es nun unter anderem möglich, zu sehen, in welche Kategorien dich Snapchat einsortiert.

Wenn du das interessensbasierte Targeting deaktivieren oder du dir einen Überblick über deine angeblichen Interessen verschaffen möchtest, musst du folgendem Pfad folgen:

  1. Öffne die Einstellungen über einen Klick auf dein Bitmoji in der linken, oberen Ecke des Startbildschirms.
  2. Anschließend klickst du in der rechten oberen Ecke auf das Zahnrad-Symbol.
  3. Dieses führt dich in die Einstellungen. Dort scrollst du bis zum Reiter „Einstellen“ unter „Mehr Möglichkeiten“ und wählst ihn aus.
  4. Jetzt klickst du auf „Interessen und Lifestyle“ und schon siehst du, welche Kategorien Snapchat zur Personalisierung von Werbung und Inhalten verwendet.

Wer nicht möchte, dass seine Interessen zur Personalisierung eingesetzt werden, kann dies deaktivieren. Zum besseren Schutz der eigenen Daten solltest du außerdem die Funktionen im Reiter „Anzeigenpräferenzen“ deaktivieren.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.