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Behind The Screens – der Podcast über Digitalisierung: Daniela Hinrichs

Daniela Hinrichs, Panos Meyer, Behind the Screens
Daniela Hinrichs ist zu Gast bei Behind the Screens, dem Podcast zur Digitalisierung.
geschrieben von Philip Bolognesi

In Behind the Screens – der Podcast über Digitalisierung – spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Personen, die sich in unterschiedlicher Position und Verantwortung täglich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen. Heute zu Gast: Daniela Hinrichs, Kunstberaterin und Start-up-Gründerin von DEAR Photography, ein Online-Handel für Fotografie.

Dass Panos Meyer jemals öffentlich über Kunst sprechen würde, hätte er selbst nie gedacht. Denn davon hat er ebenso wenig Ahnung, wie von Fußball. Es ist nämlich genauso unwahrscheinlich wie anmaßend – denn von beidem hat er wenig Ahnung. Doch sein heutiger Gast hat das geändert: Daniela Hinrichs ist Kunstberaterin – oder, wie sie sagt: “Beziehungs-Managerin” – und Unternehmerin. Ihr eigenes Start-up DEAR Photography ist ein Online-Handel für Fotografie.

Die Digitalisierung verändert die Kunst

Daniela Hinrichs will Kunst nahbar machen und veraltete Denkmuster in Bezug auf künstlerische Arbeiten aufbrechen. Die große Frage dabei ist: Braucht es Personen wie sie in Zeiten der Digitalisierung, in der jeder Mensch online selbst Kunst finden und kaufen kann? Ja, sagt Hinrichs, denn sie ist kein Vermittler, sondern viel mehr Filter und Berater.


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Vor zehn Jahren fing sie an, selbst Kunst zu kaufen und sich mit verschiedensten Künstlern zu beschäftigen. Jedoch könne sie auch heute noch nicht sagen, was gute Kunst ist, da es abhängig von Geschmack, Künstler und Ausführung ist. Hinrichs habe aber genügend Erfahrungen gesammelt, um gute von schlechter Kunst zu unterscheiden.

Gewinner und Verlierer – vor allem Frauen aktuell benachteiligt

In ihren Augen wird die Digitalisierung der Kunstszene zu großen Gewinnern, aber auch Verlierern führen. Für Konsumenten hat sich der Zugang zu Kunst enorm vereinfacht. Ein Museumsbesuch ist nicht mehr zwingend notwendig, man denke da auch an Technologien wie AR und VR.

Auch die Künstler bekommen durch die neuen digitalen Mittel und Medien die Möglichkeit, sich selbst darzustellen und sind weniger von einem Gatekeeper wie einem Galeristen abhängig. Was nach den Aussagen von Hinrichs gut ist, denn rund 80 Prozent der Künstler können von ihrer Kunst nicht leben und 90 Prozent werden eine viel zu geringe Rente erhalten.

Ebenso verdienen Künstlerinnen immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Pendants. Klarer Verlierer der Digitalisierung werden laut Hinrichs diejenigen Künstler sein, die sich vor der Digitalisierung verschließen und nicht die Möglichkeit nutzen, ihre Bekanntheit durch eigene Kraft (Social Media) zu erhöhen.

Doch wie genau hat die Digitalisierung den Online-Kunstmarkt verändert? Welche Probleme könnte die Blockchain-Technologie lösen? Und warum sollte man sich das Bild besonders ansehen, dass gegenüber dem vermeintlichen Star einer Ausstellung hängt? Das erläutert Daniela Hinrichs in der neuen Folge des Behind The Screens-Podcast, den du hier auf Soundcloud direkt und kostenlos anhören kannst.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September 2018 in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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