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Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, leiden seltener an Übergewicht

geschrieben von Mark Kreuzer

Wer sich mehr bewegt ist gesünder – das ist ziemlich offensichtlich. Und wie es sich herausstellt, hat bereits der Weg zur U-Bahn oder Bushaltestelle gewisse Vorteile für die körperliche Gesundheit.

Die University of Illinois at Urbana-Campagin und das Georgia Institute of Tech haben mit ihrer Arbeit zwar nicht bewiesen, dass man schlanker wird, wenn man häufiger Bus fährt, aber je mehr Menschen das öffentliche Verkehrssystem einer Stadt nutzen, desto geringer ist der Anteil an übergewichtigen Einwohnern.

Durch den Vergleich und die Analyse von Statistiken aus 227 amerikanischen Landkreisen aus den Jahren 2001 und 2009, konnten die Forscher ermitteln, dass „ein Anstieg der Nahverkehrnutzer um einen Prozentpunkt mit einer Verringerung der Adipositasquote um 0,473 Prozentpunkte verbunden ist.“

Die Verlaufsstudie berücksichtigte dabei zahlreiche andere Faktoren, wie beispielsweise Wetter, geographische Lage, Wirtschaftslage, Lebensweise, Haushaltseinkommen, Gesundheitsfürsorge und die Finanzierung öffentlicher Verkehrsmittel.

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Adipositasquote auf Bezirksebene tendenziell geringer ist, je mehr Menschen sich für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln entscheiden. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass der Einzelne weniger wahrscheinlich unter Übergewicht leidet, wenn die Person häufig das öffentliche Verkehrssystem nutzt.“, sagte Sheldon H. Jacobson, Mitverfasser der Studie und Professor an der University of Illinois at Urbana-Campagin gegenüber Science Daily.

Als Nächstes sollen für die Studie auch Faktoren wie Bikesharing, E-Scooter und Ride-Hailing berücksichtigt werden.

Wir können euch zwar nicht versprechen, dass der öffentliche Nahverkehr bei euch die Pfunde purzeln lassen wird, aber die zusätzliche Bewegung ist auf jeden Fall ein Schritt in Richtung eines gesunden Lebensstils.

 

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Mark Kreuzer

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