MWC 2019 – Wie Lenovo Displayinnovation denkt

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Das Büro ist mobil geworden – dank leistungsfähiger Hardware und mobilem Internet können digitale Nomaden heutzutage an Orten arbeiten, die vor zehn Jahren noch undenkbar waren. Notebooks bieten mittlerweile annehmbare bis enorme Leistung und sind dabei leicht und portabel. Dennoch haben leichte, tragbare Rechner einen erheblichen und leider naturgemäßen Nachteil: die Displaygröße.

Während die Hersteller zwar immer höher aufgelöste Panels verbauen, sind die Größen in Zoll stetig, was mit den immer kleiner werdenden Gehäusen zusammenhängt. Einige Hersteller zeigen hier mittlerweile fast randlose Designs – mehr Platz, der ausgenutzt werden könnte, gibt es bald nicht mehr.

Zum Glück ist die Branche erfinderisch. Aktuell rittern einige mobile Monitore auf Kickstarter darum, potenzielle Investoren an sich zu binden. Mit Lenovo steigt jetzt auch ein größerer Hersteller in dieses Segment ein und zeigt mit dem ThinkVision M14 eine interessante Lösung.

Technik

Die wichtigste Frage rund um die technische Umsetzung dreht sich in diesem Segment immer um den Anschluss an sich. HDMI, Displayport oder gar VGA haben lange ausgedient, diese Lösungen können zwar Videosignale übertragen, um die Monitore zu betreiben wird dann aber auch noch ein Stromkabel benötigt. Die deutlich bessere Lösung ist hier USB-C und auch Lenovo setzt auf diesen Anschluss. Dafür gibt es auf jeder Seite einen Anschluss, er versorgt das ThinkVision M14 sowohl mit Video- und Audiosignalen als auch direkt mit Strom. So entfällt das nervige Netzteil, alles wird über ein Kabel abgewickelt.

Das Display selbst besitzt eine Diagonale von 14 Zoll und löst in Full HD (1920 x 1080 Bildpunkte) auf. 72 % des NTSC Farbraums werden abgedeckt, die Helligkeit liegt bei 300 Nits.

Portabilität

Neben den rein technischen Werten spielen bei einem tragbaren Display natürlich auch die Abmessungen und das Gewicht eine erhebliche Rolle. Das Gehäuse ist nur 4,6 mm dünn und wiegt gerade einmal 595 Gramm. Damit ist es ideal für den Einsatz unterwegs und kann angenehm mit einem Notebook oder Tablet transportiert werden. Das Display kann auch via Netzteil mit Strom versorgt werden, dann lädt es wiederum das verbundene Gerät mit auf.

Wahlweise kann das Gerät dank Wall Mount Support auch an der Wand befestigt werden. Der integrierte Stand kann in der Höhe angepasst werden, wer Angst vor Diebstahl hat, kann das ThinkVision M14 auch per Kensington-Anschluss sichern.

Preise und Verfügbarkeit

Das Display soll für 229 Euro im Juni in den Handel kommen, damit liegt der Preis selbst unter einigen Alternativen auf Kickstarter – von deutlich weniger etablierten Herstellern.

Dank USB-C werden tragbare Displays immer interessanter. Auch hier profitiert die Technologie von stetig kleiner werdenden Rändern und schmalen Gehäusen – sodass sie selbst für „das kleine Gepäck“ durchaus geeignet sind.

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