Kurzmeldungen: Uber in London, Assistant-Konfiguration, Gedankenarmband und Kik-Ende

Felix Baumann
Bild: Matthew Guay

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Uber darf nur 2 Monate nach London

Seit einiger Zeit bietet der Fahrdienstleister Uber seine Dienste auch in Englands Hauptstadt London an. Aber genauso wie hierzulande muss der Dienst bei der britischen Regierung immer wieder eine Lizenz zur Sicherstellung seines Betriebs beantragen. Die nun vereinbarte Laufzeit wich in den aktuellen Verhandlungen aber deutlich vom Wunsch ab, wie c|net berichtet.

Uber darf nur 2 weitere Monate nach London (Bild: Wikimedia/Núcleo Editorial)

Demnach wollte man nach der 15-Monats-Lizenz, die am heutigen Mittwoch abläuft, bis 2024 Gäste an ihr Ziel befördern. Die Stadt verlängerte die Vereinbarung aber nur um schlappe 2 Monate. Wie ein Sprecher bekannt gab, benötigt man noch weitere Informationen, bevor man eine so lange Genehmigung ausstellen möchte. Spätestens im November stehen also schon die nächsten Verhandlungen an.

Google gibt mehr Möglichkeiten

Der Markt für Smart Speaker und Smart Displays wird immer größer. So nimmt die Anzahl der intelligenten Geräte von Jahr zu Jahr weltweit immer weiter zu. Neben den Vorteilen, die so ein Gerät mit sich bringt, gibt es von vielen Seiten vor allem eins: Datenschutzbedenken. Google möchte nun die versehentliche Aktivierung seiner Assistant-Geräte zunehmend vermeiden und bietet demnächst dazu eine neue Einstellungsoption an.

Google spendiert dem Assistant weitere Einstellungen.

Wie The Next Web berichtet, soll in Zukunft die Sensitivität des Google Assistant eingestellt werden können. Wenn beispielsweise euer Gerät immer griffbereit ist, springt der Assistant (bei entsprechender Konfiguration) erst dann an, wenn ihr etwas lauter sprecht. So will man in Zukunft deutlich weniger „Fehlalarme“ verzeichnen.

Facebook liest Gedanken?

Bei Facebook haben viele ein etwas ungutes Gefühl. Kein Wunder, da das Netzwerk beim Thema Privatsphäre in den letzten Jahren in keinem guten Licht stand. Jetzt will das Unternehmen ein Gerät entwickeln, das bald auch eure Gedanken lesen soll. So berichtet es zumindest Mashable.

Ist Facebook bald in unserem Kopf?

Dazu hat man etwas Geld in die Hand genommen und die neuronale Schnittstellen-Plattform CTRL-labs übernommen. Das Ziel ist die Entwicklung eines Armbandes, dass die elektrische Spannung in eurem Körper liest und so auf eure Absichten schließen kann. Facebook plante schon länger den Einstieg in den Biotech-Markt.

Kik stellt Dienst ein

Der Messenger-Markt ist inzwischen ein sehr hart umkämpftes Gebiet. Neben dem Platzhirschen WhatsApp versuchen sich immer wieder neue Nachrichtendienste zu etablieren. Zusätzlich zu Signal und Threema, die einen hohen Wert auf Datenschutz legen, gab es auch Kik, das sich zunehmender Beliebtheit erfreute. Jetzt wird aber der Dienst eingestellt, wie TechCrunch unter Berufung auf den CEO von Kik, Ted Livingston, bekannt gab.

Es gibt unzählige Messenger. Kik gehört jetzt nicht mehr dazu.

Der Grund ist, dass man sich auf seine eigene Kryptowährung Kin fokussieren möchte. Kin gibt es schon seit 2 Jahren, sieht sich aber immer wieder harter Kritik ausgesetzt. So soll sich das Unternehmen auf die Kryptowährung fokussiert haben, obwohl kaum liquide Mittel vorhanden waren, um erstmal den Messenger weiter zu betreiben. Durch den Umbau verlieren etwas mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.