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Von online zu offline: Amazon plant eine neue Supermarktkette

Vivien Stellmach
Die neue Amazon-Supermarktkette soll günstige Fertigprodukte und andere Lebensmittel verkaufen. (Foto: Pixabay.com / 27707)

Die Bio-Supermarktkette Whole Foods Market von Amazon kennen wir schon. Nun plant der Versand-Riese eine neue Amazon-Supermarktkette in den USA. Das Ladenkonzept soll sich an Menschen mit mittlerem Einkommen richten und außerhalb von städtischen Zentren liegen.

Wie die internationale Tageszeitung Wall Street Journal berichtet, möchte Amazon Dutzende neue Supermärkte in mehreren US-Großstädten eröffnen. Allerdings sollen diese nicht in städtischen Zentren liegen und preisgünstige Lebensmittel anbieten.

Demnach sollen die ersten Läden in der Nähe von Los Angeles, Chicago und Philadelphia öffnen. Im Raum Los Angeles soll der E-Commerce-Riese auch schon mehr als ein Dutzend Mietverträge unterzeichnet haben.

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Zuallererst werden so vermutlich Geschäfte in Woodland Hills und Studio City bereit stehen. Beide Vororte liegen nordwestlich von Los Angeles. Ein dritter Laden soll dann auch in Irvine bei Orange County entstehen. Die Geschäfte könnten dort schon Ende 2019 eröffnen.

Neue Amazon-Supermarktkette bietet günstige Produkte an

Im Gegensatz zu Amazons Bio-Supermarktkette Whole Foods Market sollen in der neuen Supermarkt-Kette etliche Fertigprodukte und andere Lebensmittel für den täglichen Bedarf zu günstigen Preisen erhältlich sein.

Das heißt dann wohl, dass es dort keine hochwertigen Bio-Produkte geben wird. Ob sich das neue Konzept mit dem deutscher Lebensmittel-Discounter vergleichen lässt, wissen wir nicht. Die Vermutung liegt aber zumindest nahe.

Es gebe laut dem Wall Street Journal noch keine Informationen dazu, wie die neue Amazon-Supermarktkette heißen soll. Der Online-Riese soll wohl auch erwägen, lokale Supermarktketten zu kaufen. Amazon selbst hat sich bislang aber nicht zu dem Bericht geäußert.

Whole Foods Market und Amazon Go

Amazon wäre jedenfalls einiges zuzutrauen, denn das Unternehmen ist nicht neu im Supermarktgeschäft: Neben Whole Foods Market betreibt Amazon auch 16 Läden mit dem Namen Amazon Go.

In diesen Geschäften benötigt man keine Kassen. Stattdessen checkt der Kunde am Eingang mit seinem Smartphone per Strichcode in der Amazon-Go-App ein. Eine Sensorik im Laden erkennt dann, was man aus dem Regal zieht und in seine Tasche steckt.

Amazon verknüpft seine Online- und Offline-Welt

Die Einführung der neuen Supermarkt-Kette soll die Online-Welt von Amazon wieder ein Stück weiter mit der Offline-Welt verbinden.

Immerhin richtet der E-Commerce-Riese seinen Fokus so noch mehr auf einen stationären Handel. Dass Amazon wirkliches Interesse daran hat, zeigen auch die sogenannten Vier-Sterne-Läden. In diesen verkauft das Unternehmen nur Produkte, die mit mindestens vier Sternen bewertet wurden.

Derzeit führt Amazon zudem auch noch 18 stationäre Book Stores in den USA.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.