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WhatsApp-Warenkatalog: So funktioniert das neue Feature

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Im WhatsApp-Warenkatalog können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. (Foto: Screenshot / WhatsApp)
geschrieben von Vivien Stellmach

WhatsApp führt ein neues Feature zur direkten Produkt-Vermarktung ein. Im WhatsApp-Warenkatalog können Unternehmen ausgewählte Produkte und Dienstleistungen in einem virtuellen Schaufenster präsentieren. Vor allem kleine Firmen dürften davon profitieren.

WhatsApp hat sich vom privaten Messenger längst zu einem richtigen Marketing-Kanal entwickelt: Unternehmen nutzen den Kurznachrichten-Dienst, um direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren.

Wenn es beispielsweise Fragen zu einem Produkt oder einer Lieferung gibt, können Firmen sie per WhatsApp Business (für Android) direkt beantworten.


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Dank einer neuen Einstellung können Facebook-Seitenbetreiber nun auch ihre Facebook-Seite ganz einfach mit dem Messenger verbinden, um Nutzer von einer Anzeige direkt in einen WhatsApp-Chat weiterzuleiten.

Direkte Produkt-Vermarktung mit dem WhatsApp-Warenkatalog

Nun haben Nutzer der Business-App zudem die Möglichkeit, eine neue Katalogfunktion zu nutzen und direkte Produkt-Vermarktung zu betreiben. Wir können nämlich so etwas wie ein virtuelles Schaufenster erstellen und darin ausgewählte Produkte im Messenger präsentieren.

So funktioniert der WhatsApp-Warenkatalog

Die Voraussetzung, um den WhatsApp-Warenkatalog zu nutzen, ist wie bereits erwähnt die kostenlose WhatsApp-Business-App für Unternehmen. Das Unternehmen beschreibt in einem Blog-Post, wie wir den Warenkatalog einrichten können: In den „Einstellungen“ klicken wir dazu die „Unternehmenseinstellungen“ an, in denen wir anschließend die Option „Katalog“ finden.

Nun wählen wir „Produkt oder Dienstleistung hinzufügen“ aus. Unter dem grünen Plus können wir maximal zehn Bilder hochladen. Danach geben wir nur noch Produkt-Informationen wie Titel, Preis und Service-Code ein. Und wir können auch einen direkten Shopping-Link hinterlegen.

WhatsApp prüft übrigens jedes hochgeladene Bild nach den eigenen Richtlinien. Wenn ein Foto diesen nicht entspricht, markiert der Messenger es mit einem roten Ausrufezeichen. In diesem Fall können wir eine erneute Überprüfung anfordern oder ein neues Bild hochladen.

Sorgen über zu wenig Speicherplatz müssen wir uns bei sehr vielen Produkten im Katalog übrigens nicht machen. WhatsApp übernimmt nämlich das Hosting.

Kunden können direkte Kaufentscheidung treffen

Der WhatsApp-Warenkatalog klingt erstmal wie eine Mischung aus Ebay-Kleinanzeigen und dem Instagram-Shopping-Feature.

Kunden erhalten schließlich nun die Möglichkeit, direkt im Messenger in unseren Produkten zu stöbern. Und wenn wir diese angemessen präsentieren, können Kunden auch eine direkte Kaufentscheidung treffen.

Das verringert die Hemmschwelle zum Kauf natürlich deutlich: Der Vorgang ist bequem und leicht, wir müssen nicht erst selbstständig nach einem bestimmten Produkt im Internet suchen.

Außerdem können Kunden uns bei auftauchenden Fragen auch gleich im Messenger kontaktieren. All das dürfte sich gerade im kommenden Weihnachtsgeschäft auszahlen.

Kleine Unternehmen sollen profitieren

Der WhatsApp-Warenkorb richtet sich dabei vor allem an kleine Unternehmen. Das virtuelle Schaufenster einzurichten, ist zum einen schließlich mit wenig Aufwand verbunden.

Zum Anderen lohnt sich das Feature natürlich sehr für junge Firmen, die vor allem in Messengern mit ihren Kunden kommunizieren. Das ist laut WhatsApp zum Beispiel in Indonesien so.

„Bislang mussten Unternehmen ihre Produktfotos einzeln versenden und immer wieder Informationen bereitstellen“, schreibt WhatsApp ebenfalls in dem Blog-Post. „Ab sofort sollen Kunden nun also den „gesamten Katalog direkt in WhatsApp einsehen.“

Aktuell hat WhatsApp laut eigenen Angaben fünf Millionen Kunden erreicht. Der Katalog ist ab sofort in Deutschland verfügbar.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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