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Digitale Briefmarke und Mail-Ankündigung für Briefe: Deutsche Post digitalisiert sich

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Gehören Briefmarken bald der Vergangenheit an? (Foto: Pixabay.com / jackmac34)
geschrieben von Christian Erxleben

Die Deutsche Post geht einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung und vereinfacht Prozesse. Für Kunden sind dabei vor allem zwei Neuerungen besonders interessant: die überarbeitete, digitale Briefmarke und die digitale Ankündigung von eingehenden Briefen.

Für die junge Generation sind Briefe altmodisch. Besonders der Zwang zum postalischen Versand von manchen Informationen stört sie. Wieso lassen sich Rechnungen an die Krankenkasse nicht auch einfach per E-Mail einreichen? Warum braucht meine Bank für eine Adressänderung ein Blatt Papier?

Schon 2020 kommt die digitale Briefmarke

Doch es nicht nur das: Auch der Versand des Briefs ist noch relativ kompliziert. Es ist heute in vielen Haushalten nicht mehr selbstverständlich, dass Briefmarken vorhanden sind. Und falls doch hat sich in der Zwischenzeit mittlerweile das Porto geändert.


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Dieses Problem will die Deutsche Post noch 2020 innerhalb des Digitalisierungsprogramms beheben. Das bisherige „Handyporto“ hatte das Problem, dass noch Mobilfunk- und Handlingkosten entstanden sind.

Die neue mobile und damit komplett digitale Briefmarke lässt sich per App ordern und bezahlen. Nicht einmal ein Ausdruck ist notwendig. Stattdessen erhalten Nutzer einen alphanumerischen Code, den sie an die Stelle der Briefmarke schreiben. Ist das erledigt, wird der Brief verschickt.

Digitale Briefankündigung per E-Mail

Bereits ab sofort kommen Kunden der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de in den Genuss einer weiteren Neuerung: der digitalen Ankündigung eines Briefes per E-Mail. Dafür wird der Brief während des Bearbeitungsprozesses fotografiert.

Wenn sich der Nutzer ausdrücklich für den Service bei der Post registriert hat, erhält er künftig vorab eine Information über eingehende Briefe. Dabei sollen alle Prozesse mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung konform ablaufen. Der Brief selbst kommt natürlich trotzdem an.

Und das war es noch nicht: Für 2021 gibt es sogar bereits Pläne, dass nicht nur der Brief selbst, sondern auch die Inhalte verschlüsselt im E-Mail-Postfach des Endkunden landen. Wie genau das abläuft und ob sich weitere E-Mail-Anbieter diesem Prozess anschließen, ist noch unklar.

Fest steht jedoch: Die Deutsche Post hat endlich erkannt, dass sie ihre Prozesse an das Zeitalter der Digitalisierung anpassen muss.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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