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Mein Disney-Plus-Test: Imponierend – doch reicht es für eine Langzeitbeziehung?

Philip Bolognesi
Neben Marvel finden sich auch Produktionen aus der Star-Wars-Welt bei Disney Plus wieder. (Foto: Unsplash.com / James Pond)

Am 24. März ging der Vorhang für Disney Plus auf. Für mich bedeutete das: Mein Disney-Plus-Test startet. Hier nun mein Erfahrungsbericht über eine Woche voller Blockbuster, fast vergessener Klassiker und ein wehmütiges Gefühl nach der guten alten Zeit.

Mit welchen Produktionen Disney seine Kunden anziehen möchte, zeigt der Start-Screen sofort: Ob Marvel, Star Wars, Pixar oder eben Disney: Wann hat man schon diese weltberühmten Logos, die man mit so vielen tollen Erinnerungen assoziert, so prominent und so demonstrativ in einer Reihe jemals gesehen? Genau, noch nie!

Dieser Start-Screen ist so imposant, dass er mich irgendwie gleichzeitig auch erschlägt. Wo denn anfangen? Die Wahl war für mich doch schwieriger, als vermutet.

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Disney-Plus-Test: Zunächst einmal die Blockbuster

Nicht unwesentlich ist der Hinweis, dass ich ein absoluter Marvel-Fan bin und fast alle Filme des Marvel Cinematic Universe (MCU) entweder im Kino oder daheim als Video on Demand gesehen habe. DVD oder Blue-Ray besitze ich bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht.

Daher kam ich nicht umhin, mir „Avengers: Endgame“ oder auch „Guardians of the Galaxy Volume 2“ an einem Wochenende nochmals zu geben.

Ebenso schaute ich mir „The Mandalorian“ an. Ganz demonstrativ prangt der Teaser an oberster Stelle des Startbildschirms. Ohne Frage ist das zunächst das Zugpferd von Disney Plus, mit dem der noch junge Streaming-Dienst wirbt.

Von dieser Serie war und bin ich absolut positiv überrascht. Keine Jedi, keine Sith – zumindest in den ersten drei Folgen nicht. Trotzdem fühlte ich die Star-Wars-Welt in jeder Sequenz der Serie. Wahrscheinlich werde ich mir noch einen weiteren Monat gönnen, wenn mich diese Serie weiterhin packt.

Verfliegt der Thrill an Star Wars, Marvel und Co.?

Leider verspüre ich aktuell ein Gefühl, das eine Mischung aus Wehmut, verlorener Faszination und Nüchternheit darstellt.

Wenn ich mir manche dieser ikonischen, heroischen Filme sowohl auf TV, Tablet oder sogar auf dem Smartphone ansehen darf – und das auch noch zu jeder Zeit – verlieren sie für mich an Reiz und Anziehungskraft, die ich ein Stück weit aus meiner Jugend herübergerettet habe.

Manchen werden diese Gedanken vielleicht gänzlich unbekannt sein oder auch irritieren. Denn ein großer Streaming-Nutzer war und bin ich nicht, denn dem linearen Fernsehen kann ich einiges Positives abgewinnen.

Nostalgische Wehmut trifft auf aktuelles Streaming-Verhalten

Als ich mir damals „Das Imperium schlägt zurück“ im TV ansah – das ist für mich nach wie vor der beste aller Star Wars-Filme –, richtete ich mich nach der Uhrzeit und organisierte alles, um mir einen genüsslichen Fernsehabend zu machen.

Die digitale Abrufbarkeit zu jeder Zeit macht dieses Verhalten obsolet. Leider habe ich mich daran gewöhnt – und ich denke, anderen geht es ähnlich – Filme zu stoppen, wenn ich ein paar Snacks organisieren will oder jemand schreibt oder anruft.

Tipp an mich selbst nach dem Disney-Plus-Test: Alles ausstellen. Und einfach nur genießen.

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.