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Google My Business: Das sind die 6 wichtigsten Stellschrauben

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Auch Google selbst bemerkt die zunehmende Wichtigkeit der lokalen Suche. (Foto: Unsplash.com / henry perks)
geschrieben von Philip Bolognesi

Ein wichtiger Step in jeder lokalen SEO-Strategie sollte der eigene Eintrag in Google My Business sein. Nutzt du dieses Tool, erhöhst du deine Chancen erheblich, auf Google Maps, in Googles Local Pack, im Local Finder sowie im organischen Ranking gut und prominent zu landen.

Egal ob Konzern, mittelständisches Unternehmen oder Solopreneur: Jeder Unternehmer sollte sich damit beschäftigen, wie er im Netz gefunden wird. Dies ist insbesondere dann essenziell, wenn die eigenen Kunden über diesen Weg gewonnen werden – insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Doch wie schafft man es, sich gegen die Masse an Mitbewerbern zu behaupten und sich bei Google und der lokalen Suchmaschinenoptimierung gut zu positionieren?


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Einen erheblichen Mehrwert dabei liefert Google My Business. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Brancheneintrag von Google, der auf der rechten Seite der Suchergebnisse – im sogenannten Knowledge Panel – auftaucht.

Auch wenn Google für jedes Unternehmen mit einer gültigen Adresse den Eintrag automatisch erstellt, solltest du für deine Firma selbst aktiv sein und deinen Eintrag optimieren, um bei den lokalen Suchergebnissen deine Google-Platzierung zu verbessern.

So optimierst du deinen Eintrag bei Google My Business

1. Fülle dein Profil vollständig aus

Gib Google sämtliche Informationen darüber, um dich und dein Unternehmen genau zu beschreiben und somit exakt zu erfassen. Schludrigkeit wird dabei bestraft. Deshalb solltest du alle Felder vollständig und so genau wie möglich ausfüllen.

Dabei wirst du von Google auch permanent erinnert: Um der Penetranz der Suchmaschine zu entgehen, solltest du alle paar Wochen für frische Informationen sorgen und deinen „Google My Business“-Account aktualisieren.

2. Binde relevante und nützliche Keywords ein

Auch bei Google My Business geht nichts über die wichtigen Schlüsselbegriffe. 750 Zeichen hast du dabei frei, um mit nützlichen und mehrwertigen Inhalten sowie den passenden Keywords deine Kunden auf deinen Eintrag zu lotsen.

Und dabei hilfst du auch Google selbst: Denn nur so lässt sich bestimmen, welche Produkte und Dienstleistungen dein Unternehmen anbietet und für welche Suchanfrage Google deinen Eintrag ausspielen soll.

3. Halte deine Basis-Informationen aktuell und schreibe sie korrekt

Google nennt diese Angaben NAP („Name, Address, Phone“). Damit unterstützt du Google, deine Website exakter zu crawlen.

Tipp an dieser Stelle: Achte auf die exakte Schreibweise deiner Daten, die du auch so auf deiner Website oder in Branchenbüchern hinterlegst. Konsistenz zählt hier und sorgt für eine eindeutige Zuordnung.

4. Hinterlege relevante Kategorien

In Google My Business kannst du eine primäre Kategorie hinterlegen, die dein Geschäft am besten beschreibt. Darüber hinaus solltest du es nicht versäumen, weitere Kategorien auszufüllen. So kann Google dich besser erfassen.

5. Binde die Adresse deiner Website sowie weitere URLs ein

In deinem Account kannst du verschiedene Website-Adressen eingeben. Neben deiner Website solltest du hier auch URLs für verschiedene Features oder Optionen für deine Kunden einfügen. Das könnte zum Beispiel sein „Termin vereinbaren“, „Tisch reservieren“ oder auch „Bestellung aufgeben“.

Dabei solltest du stets die Such-Intentionen deiner Kunden im Hinterkopf behalten und entsprechende Angaben für dein Unternehmen einbinden.

6. Blogge auf Google My Business

Auch wenn es nicht unbedingt ein Blog ist, den dir Google My Business anbietet: Du hast zumindest die Möglichkeit, frische Inhalte in Form von Beiträgen auf deinem Account zu veröffentlichen.

Neben einem kurzen Teaser-Feld, in dem du deinen Kunden deinen Beitrag schmackhaft machst, kannst du auch ein Bild sowie eine URL eingeben.

Biestest du also zum Beispiel ein neues Produkt an, kannst du es über Google My Business promoten und ins Online-Schaufenster stellen. So präsentierst du deinen Kunden eine für ihre Such-Intention nützliche Information.

Fazit

Sei dir bei der Optimierung deines „Google My Business“-Accounts im Klaren, dass es selbst bei einer konsequenten Umsetzung keine Garantie dafür gibt, prominent in Googles Universum zu landen.

Welche Faktoren schlussendlich ausschlaggebend sind, um zum Beispiel in Google Maps direkt dargestellt zu werden, kann dir nur Google selbst sagen.

Dazu ein letzter Tipp: Achte bei deinem Profil- sowie Hintergrundbild auf Qualität. Denn anschauliche und Format-gerechte Bilder gefallen nicht nur Google, sondern auch deinen Kunden.


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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.

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