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Zwing dich endlich zu Arbeitspausen – und du wirst glücklich

Christian Erxleben
Wenn du zwei Minuten deine Augen schließt, ist das entspannender als eine Stunde mit Essen und E-Mails am PC. (Foto: Pixabay.com / Mylene2401)

Gehörst du auch zu den Menschen, die ihre Arbeitspausen regelmäßig ausfallen lassen? Dann solltest du endlich damit aufhören! Denn dadurch schadest du nur einer Person – und zwar dir selbst. Deshalb ist es wichtig, dass du dich zu deinem Glück zwingst. Ein Kommentar.

Sei einmal kurz ehrlich zu dir selbst: An wie vielen Tagen hast du in der letzten Woche eine oder sogar mehrere Arbeitspausen ausfallen lassen? Wenn deine Antwort auch schon nur „eine“ lautet, solltest du dich selbst kurz rüffeln.

Gute Gründe? Das sind alles nur faule Ausreden

Denn selbstverständlich gibt es vermeintlich gute Gründe dafür, warum es einmal nicht geklappt hat. Wer kennt das nicht: Der Kollege ist auf einer Konferenz oder krankheitsbedingt ausgefallen und du musstest eine dringende Aufgabe übernehmen. Das ist absolut in Ordnung. Nur ist es kein Grund, keine Pause zu machen.

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Auch wenn du zusätzliche Aufgaben übernimmst oder Ausfälle kompensieren musst, musst du zuerst auf dich selbst achten. Du kannst oder musst die Aufgaben übernehmen. Was du jedoch auch musst, ist deinem Körper eine Pause zu gönnen.

Deswegen kannst du gerne in der Mittagszeit für deine Kollegin einspringen. Dann musst du jedoch auch einfach um 14 Uhr sagen: Und jetzt habe ich Pause.

Du machst die Arbeitspausen für deine Gesundheit

Dabei ist es wichtig, dass du in deinem Geist die richtige Einstellung verankerst. Wer eine Pause macht, ist weder unproduktiv noch bringt er weniger Leistung.

Ganz im Gegenteil: Arbeitnehmer, die in regelmäßigen Abständen kleine Arbeitspausen einlegen oder zumindest eine große Mittagspause, sind effizienter und produktiver. Das haben zahlreiche Studien belegt.

Wenn du dich also dafür entscheidest, eine Pause zu machen, tust du letztendlich deinem Arbeitgeber etwas Gutes – und natürlich auch dir selbst. Denn wer Tag um Tag und Woche um Woche auf Pausen verzichtet, leidet mehr unter Stress, psychologischen Ängsten und früher oder später unter Burnout.

Achja: Das überträgt sich übrigens auch alles auf dein Privatleben. Wenn du also auf der Arbeit nicht genügend Pausen einlegst, bist du gereizter. Das führt dann wiederum öfters zu Streit und schafft Auseinandersetzungen, die es im Normalfall gar nicht gegeben hätte.

Bitte zwing dich zu deinem Glück!

Wenn du willens bist, mehr Arbeitspausen einzulegen, es aber einfach nicht schaffst, kannst du dich zu Beginn einfach dazu zwingen. Die erste Voraussetzung dafür ist das oben genannte Bewusstsein für die Wichtigkeit von Pausen.

Sobald du das verinnerlicht hast, gehst du über in den aktiven Part. Das heißt: Achte darauf, dass dich während deiner Pause auch niemand herausreißen kann. Lege dich für ein paar Minuten schlafen oder mache einen Spaziergang an der frischen Luft. Dabei bleibt das Dienst-Smartphone natürlich im Büro.

Denn wenn du ständig auf dein Gerät schaust, kommt niemals ein Gefühl der Entspannung auf. Außerdem hilft dir die Zeit an der frischen Luft dabei, wirklich abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Um die wichtigen Arbeitspausen wirklich dauerhaft in deinem Arbeitsalltag zu integrieren, ist es gerade zu Beginn wichtig, konsequent zu bleiben. Sei streng zu dir, auch wenn es sich vielleicht manchmal komisch anfühlt. Mit der Zeit verankerst du die Pausen automatisch in deinem Alltag und dein Verhalten ändert sich.

Denke immer daran: Kein Mensch ist unersetzlich – und die Welt geht auch nicht unter, wenn du dich erst in 30 Minuten um die Probleme kümmerst.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.