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Sommer-Dresscode: Was wollen die Deutschen bei Hitze im Büro anziehen?

Vivien Stellmach
Wie freizügig darf der berufliche Sommer-Dresscode in Deutschland sein? (Foto: Pexels.com / Gianne Karla Tolentino)

Viele Menschen arbeiten jeden Tag im Büro – und müssen sich oft an eine angemessene Kleiderordnung halten. Aber was sagen eigentlich die Deutschen zum Thema Sommer-Dresscode? Damit hat sich jetzt eine Umfrage beschäftigt. Die Ergebnisse überraschen.

Es klingt ein bisschen danach, als würde einem die eigene Mutter noch die Klamotten für den Tag aus dem Schrank legen. Aber tatsächlich herrschen in einigen Büros mehr oder wenige strenge Dresscodes, an die sich die Mitarbeiter zu halten haben.

Allen voran betrifft das natürlich Menschen, die beispielsweise in Banken arbeiten. Aber auch in unkonventionelleren Branchen sollten Mitarbeiter sich anstandshalber natürlich vernünftig kleiden und nicht unbedingt im Bade-Outfit ins Büro spazieren.

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Sommer-Dresscode: Was wollen die Deutschen eigentlich?

Aber wie sieht eigentlich ein vernünftiger Sommer-Dresscode an heißen Tagen aus? Vor allem dann, wenn keine Klimaanlage am Arbeitsplatz vorhanden ist und die Luft im Büro auf über 26 Grad steigt? Dort liegt laut Arbeitsstättenrichtlinie nämlich die Grenze, die idealerweise nicht überschritten werden soll.

Das Job-Portal Monster hat sich dieser Frage angenommen und eine Umfrage in Deutschland erstellt. Demnach haben nur 38 Prozent angegeben, dass jeder für sich selbst entscheiden soll, was er oder sie an heißen Tagen anzieht, solange sich die Temperaturen dann ertragen lassen.

37 Prozent, also fast genauso viele Deutsche, können sich mit ärmelloser Kleidung anfreunden – freier sollten Mitarbeiter sich nach ihrer Meinung aber nicht anziehen. Und acht Prozent aller Befragten sprachen sich komplett gegen ein freizügiges Outfit an. Sie wollen keine nackte Haut im Büro sehen.

Elf Prozent wollten sich überhaupt nicht dazu äußern, welcher Sommer-Dresscode für sie in Ordnung geht. Achja: Die übrigen sechs Prozent der Befragten arbeiten im Home Office. Dort können sie sich natürlich kleiden, wie sie möchten, ohne sich über die Kollegen Gedanken zu machen.

Unterschiede beim Sommer-Dresscode im Westen und Osten

Interessant ist auch, wie verschieden die Menschen sich im Westen und Osten von Deutschland zeigen. Denn während im Westen nur 37 Prozent für eine freie Kleiderauswahl bei Hitze stimmen, sind es im Osten schon 43 Prozent.

Am lockersten sehen es die Deutschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen: Dort sagen 56 beziehungsweise 52 Prozent, dass ihre Kollegen ruhig freizügig zur Arbeit kommen dürfen.

Im Westen stimmen mit 38 Prozent die meisten Menschen hingegen dafür, nur die Arme frei zu tragen.

Strenger Sommer-Dresscode nach der Hochzeit und bei der Beschäftigungsart

Ein wenig skurril erscheint, dass laut Umfrage die Toleranz bei verheirateten Menschen in puncto Sommer-Dresscode sinkt. Hier haben 64 Prozent ein Problem mit nackter Haut.

Bei Singles und nicht verheirateten Paaren sieht die Sache anders aus. 43 Prozent der Alleinstehenden können sich mit lockerer Kleidung bei der Arbeit anfreunden. Getrennt lebende Partner stimmen dem zu 46 Prozent, zusammen lebende Menschen mit 44 Prozent zu.

Grundsätzlich stimmen die Deutschen beim Thema Kleidung auch je nach Beschäftigungsart anders ab. Laut Monster sprechen sich nämlich 44 Prozent der Vollzeitbeschäftigten dafür aus, dass jeder selbst entscheiden darf, wie er sich anzieht. Bei Teilzeitkräften und Erwerbslosen sind es hier nur ein Drittel.

Laut Katrin Luzar, Senior Director Marketing bei Monster, zeigen die Zahlen deutlich, dass das Sommer-Outfit viel Diskussionsstoff bietet.

„Wer 40 Stunden die Woche im überheizten Laden, in der Produktion oder auch im Büro ohne Klimaanlage arbeitet, ist einer enormen Belastung ausgesetzt“, sagt sie.

„Arbeitgeber sollten das anerkennen, Verständnis zeigen und ihre Vorgabe den Bedingungen anpassen. Professionalität zeigt sich nicht am Jackett oder der hochgeschlossenen Bluse.“

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.