Tik Tok, Tik-Tok-Kauf

Wieso Walmart Microsoft beim Tik-Tok-Kauf unterstützt

Vivien Stellmach
Walmart und Microsoft wollen sich für einen Tik-Tok-Kauf zusammentun. (Foto: Unsplash.com / visuals)

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Alle reißen sich um Tik Tok. Jetzt will sogar der US-amerikanische Einzelhandels-Konzern Walmart das Technologie-Unternehmen Microsoft beim Tik-Tok-Kauf unterstützen. Wir schauen uns an, was es mit der Partnerschaft auf sich hat.

Was lässt sich aus Tik Tok noch alles rausholen? Diese Frage dürften sich alle Unternehmen stellen, die gerade an einem Tik-Tok-Kauf interessiert sind.

Und die US-amerikanische Handelskette Walmart gehört wohl auch dazu. Sie möchte Microsoft beim Kauf unterstützen und die App offenbar als Online-Verkaufsplattform nutzen.

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Tik-Tok-Kauf: Walmart will E-Commerce und Werbung integrieren

Gegenüber dem britischen Wirtschafts- und Finanz-Nachrichtensender CNBC und der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte Walmart, dass es von Vorteil für Nutzer und Video-Ersteller wäre, wenn man E-Commerce und Werbung in Tik Tok integrieren könnte.

Die Handelskette sei auch überzeugt davon, dass eine Partnerschaft mit Microsoft ein wichtiger Schritt sein könnte, um Verbraucher zu erreichen. Ein weiteres Ziel sei es dabei, auch eine Plattform für andere Händler aufzubauen.

Es scheint also, als würde Walmart darauf abzielen, sein E-Commerce-Geschäft zu erweitern. In den Vereinigten Staaten konkurriert das Unternehmen mit dem Branchenriesen Amazon. Ein Tik-Tok-Kauf mit Microsoft könnte Walmart helfen, schneller und weiter zu wachsen.

Microsoft könnte Fuß im E-Commerce fassen

Und natürlich könnte auch Microsoft einer Partnerschaft mit Walmart viel Positives abgewinnen. Immerhin würde sich die Gelegenheit für das Software-Unternehmen ergeben, Fuß im E-Commerce zu fassen.

Zudem hätten Microsoft und Walmart gemeinsam wohl sehr gute Karten, den Tik-Tok-Kauf zu stemmen. Zuletzt galt noch der US-amerikanische Software-Konzern Oracle als Favorit. Jetzt könnten sich die Rollen wieder tauschen.

Bis zum 20. September 2020 muss Bytedance, der chinesische Mutterkonzern hinter Tik Tok, auch schon einen Käufer für die App gefunden haben. Die Frist kann einmalig verlängert werden. Danach stellt US-Präsident Donald Trump alle Transaktionen ein.

Bytedance wollte zuletzt noch juristisch gegen die von Trump auferlegte Executive Ordner vorgehen. Bestenfalls gewinnt das Unternehmen dadurch aber wohl nur Zeit – ein Tik-Tok-Kauf scheint früher oder später also alternativlos.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.