Wirtschaft

5 deutsche Unternehmen, die eine gute Dividendenrendite bieten

Wachstum, Geldbaum, Dividende, Dividendenrendite
Die Dividendenrendite fällt trotz Krise bei einigen deutschen Konzernen hoch aus. (Foto: Pixabay.com / Alexsander-777)
geschrieben von Christian Erxleben

Das Coronavirus hat die deutsche Wirtschaft schwer getroffen. In manchen Sektoren zeichnet sich auch ein halbes Jahr nach dem Ausbruch keine Besserung ab. Trotzdem gibt es einige deutsche Konzerne, die trotz Krise eine gute Dividendenrendite bieten. Eine Übersicht.

Spielen für dich als Aktionär und Anleger Dividenden eine wichtige Rolle oder setzt du lieber auf starke Kursanstiege und gewinnbringende Verkäufe? Je nachdem, welche Taktik du bei deinen Investments verfolgst, ist die Dividendenrendite eine interessante Kennzahl für dich.

Fest steht jedoch: Heutzutage kannst du deinen Aktienkauf eigenständig durchführen und die Kurse in Echtzeit kontrollieren. Das geht mit einem Depot – beispielsweise bei Comdirect, Trade Republic oder der Consorsbank.

Was steckt hinter der Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite ist eine täglich schwankende Kennzahl an den Börsen. Sie setzt den aktuellen Aktienkurs ins Verhältnis zur ausgezahlten Dividende. Das heißt: Falls der Kurs eines Unternehmens an einem Handelstag massiv einbricht, schnellt die theoretische Dividendenrendite in die Höhe.


Du möchtest günstig in den Aktien-Handel einsteigen? Hier kannst du dir ein kostenloses Depot bei Smartbroker oder Trade Republic eröffnen.


Aus diesem Grund ist eine hohe oder sehr hohe Dividendenrendite auch nicht unbedingt ein gutes Kennzeichen. Ganz grundsätzlich kann sie jedoch natürlich auch auf eine hohe Ausschüttung hinweisen.

Eine ausführliche Analyse ist deshalb unabdingbar. Wer ausschließlich aufgrund einer hohen Dividendenrendite eine Aktie kauft, kann ein hohes Risiko eingehen.

Diese 5 deutschen Konzerne bieten trotz der Krise eine gute Dividendenrendite

Aufgrund des Coronavirus sind die Gewinne auch bei vielen deutschen Konzernen stark eingebrochen. Trotzdem gibt es einige Unternehmen, die weiterhin an ihren geplanten Gewinnausschüttungen festhalten – oder auch schon festgehalten haben. Insgesamt fünf wollen wir dir heute einmal vorstellen.

1. Munich Re

Ganz allgemein sind große Rückversicherungsgesellschaften in vielen Fällen gute Dividendenzahler. Und auch die Ausschüttungsquote kann sich in der Regel sehen lassen. Das ist auch bei der Münchner Rück – oder Munich Re – nicht anders.

Bei einem Kurs von derzeit 241 Euro (alle Angaben stammen vom 28. August 2020) liegt die Dividendenrendite bei 4,06 Prozent. In Zahlen ausgedrückt betrug die Ausschüttung in diesem Jahr 9,80 Euro pro Aktie.

2. Allianz

Ebenfalls zu den größten Versicherungskonzernen der Welt gehört die Münchner Allianz SE, die international unter dem Namen Allianz Group auftritt. Trotz massiven Einbrüchen während der ersten Hochphase des Coronavirus hat das Unternehmen mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt an seiner Ausschüttung festgehalten.

Pro Aktie erhielten die Anteilseigner in diesem Jahr 9,60 Euro. Das entspricht bei einem Kurs von 184 Euro einer Rendite von 5,22 Prozent. Übrigens: Die diesjährige Erhöhung ist schon die siebte in Folge.

3. BASF

Beim Blick auf die anhaltend niedrigen Zinsen könnte auch eine Beteiligung an BASF für Anleger durchaus interessant sein. Gemessen am Umsatz ist die Societas Europaea der größte Chemie-Konzern der Welt. 2019 lag der erwirtschaftete Umsatz bei 59,3 Milliarden Euro.

Derzeit bewegt sich die BASF-Aktie auf einem Kursniveau von rund 52 Euro. Das entspricht bei einer Auszahlung von 3,30 Euro je Aktie einer Dividendenrendite von 6,37 Prozent.

4. Bayer

In die Schlagzeilen schafft es Bayer derzeit eigentlich nur aufgrund der Klagen und Milliarden-Zahlungen rund um das Breitband-Herbizid Glyphosat, dessen Einsatz stark umstritten ist. Durch die Übernahme von Monsanto hat Bayer dieses Problem mit gekauft.

Ungeachtet dessen hält der Leverkusener Chemie- und Pharma-Konzern an seiner Dividendenstrategie fest. Im Jahr 2020 erhielten die Anleger pro Aktie einen Betrag von 2,80 Euro. Das entspricht beim aktuellen Kurs von rund 56 Euro einer Dividendenrendite von 4,95 Prozent.

5. Volkswagen

Besonders hart hat es in der Corona-Krise die Autobauer getroffen. Über mehrere Wochen standen die Bänder in den Fabriken rund um den Globus still. Außerdem gab es aufgrund der globalen Lieferprobleme auch Schwierigkeiten bei den Automobil-Zulieferern.

Dementsprechend lag auch das Geschäft bei Volkswagen mehrere Wochen lang still. Trotzdem will der Wolfsburger Konzern wie gewohnt eine Dividende auszahlen. Im Raum stehen 4,86 Euro. Das entspricht dann bei einem Kurs von 140 Euro einer Rendite von immerhin 3,47 Prozent.


Keine Anlageempfehlungen. Genannte Aktien dienen nur als Beispiele. Dieser Artikel beinhaltet Affiliate-Links.


Auch interessant:

Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

Kommentieren