Testbericht Wirtschaft

Yoga im Home Office: Die nachhaltige Hejhej-Mat im Test

Yoga im Home Office, Hdejhej-Mats, Bewegung
Die Hejhej-Mat ist die erste closed-loop Yogamatte auf dem Markt.
geschrieben von Vivien Stellmach

Yoga im Home Office kann dir enorm dabei helfen, Bewegung, Ruhe und Gelassenheit zu finden. Wir wollen dir zeigen, wie du gesunde Gewohnheiten schaffst und dir auch gleich eine Yogamatte ans Herz legen – nämlich die nachhaltige und recycelte Hejhej-Mat.

Falls du im Home Office arbeitest, hast du sicher auch schon die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach ist, wirklich immer diszipliniert zu bleiben. Die Grenze zwischen beruflichem und privatem Leben scheint auf einmal zu verschwinden. Schließlich fällt auch der Arbeitsweg plötzlich weg.

Vielen Menschen fällt es deshalb schwer, zuhause den Kopf vor und nach der Arbeit auszuschalten. Die sozialen Kontakte beschränken sich plötzlich auf den Partner oder die Familie. Kollegen bekommt man nur noch in digitalen Konferenzen zu Gesicht.

All diese Veränderungen bemerkt man erst so richtig, wenn man schon ein paar Tage im Home Office gearbeitet hat. Dann fällt einem meist auf, dass Strukturen fehlen – und das betrifft auch die Bewegung.

Yoga im Home Office: Die ideale Pause für Körper und Geist

Das Home Office kann uns körperlich und mental also ganz schön herausfordern. Das gilt besonders für Menschen, die sonst immer im Büro gearbeitet haben und an gewisse Strukturen gewöhnt waren. Sie wissen oft nicht, wie sie mit der neu gewonnenen Freiheit umgehen sollen.

Es gilt also, Körper und Geist im Arbeitsalltag wieder in Einklang zu bringen und ihnen bewusst eine Pause zu gönnen – und dafür ist Yoga im Home Office ein ideales Tool.

Yoga verbindet Bewegung und mentales Training – und das Beste daran ist, dass jeder sofort damit anfangen kann. Du musst nicht erst besonders sportlich und beweglich werden. Yoga ist ein individueller Sport, den jeder so üben kann, wie er will.

Mehr Energie und Konzentration, weniger Stress und Müdigkeit

Yoga hat nämlich ganz viele positive Effekte auf deine Gesundheit. Die Asanas, also die ruhenden Körperstellungen im Yoga, helfen gegen Stress. Außerdem regst du während des Trainings den Parasympathikus an, also den Teil des Gehirns, der für die Entspannung zuständig ist.

Dadurch hemmst du die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Du entspannst und hilfst deinem Körper dabei, sich zu regenerieren.

Zudem hilft dir Yoga dabei, bewusst zu atmen. Unsere Atmung ist so viel wichtiger als wir denken. Wenn wir bewusst atmen, können wir zum Beispiel aktiv entspannen und Ängste behutsam auflösen, unsere Hormone ins Gleichgewicht bringen und unser Herz stärken.

Es gibt viele Online-Angebote, mit deren Hilfe du auch als absoluter Anfänger mit Yoga im Home Office anfangen kannst. Auf dem YouTube-Kanal „Yoga With Adriene“ findest du zum Beispiel zahlreiche Sequenzen für ganz unterschiedliche Stimmungen.

Die recycelte Hejhej-Mat im Test

Hier bei BASIC Thinking haben wir Yoga im Home Office schon länger für uns entdeckt. Es hilft im Alltag, bewusst Pausen zu schaffen, in Bewegung zu bleiben und Körper und Geist fit zu halten – das Nachmittagstief bleibt dann sogar auch aus.

Wichtig für die Praxis ist neben der bewussten Entscheidung natürlich auch das entsprechende Equipment. Herkömmliche Yoga-Matten können giftige Schadstoffe enthalten – darunter Weichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Deshalb solltest du idealerweise darauf achten, eine naturbelassene Yoga-Matte zu kaufen. Doch solche Matten haben noch ein ganz anderes Problem: Sie sind oft nicht besonders rutschfest und das kann beim Yoga ganz schön nerven.

Die ideale Yoga-Matte ist also vor allem natürlich hergestellt und rutschfest. Und genau so eine haben wir mit der Hejhej-Mat gefunden.

Yoga im Home Office, Hejhej-Mat

Die Hejhej-Mat hat einen hervorragenden Grip.

Hejhej-Mat: Die erste closed-loop Yoga-Matte

Hinter der Hejhej-Mat stehen die beiden Gründerinnen Anna und Sophie. Sie haben die erste „closed-loop“ Yogamatte aus sekundären Rohstoffen komplett in Deutschland gefertigt. Das heißt, dass die Matte auch komplett recycelbar ist.

Das Material besteht aus Schnittresten, die in der Schaumstoff-Produktion anfallen. Besonders toll ist, dass du die Hejhej-Mat am Ende ihres Produktzyklus an Anna und Sophie kostenfrei zurückschicken kannst. Sie recyceln die Matte dann wieder.

Im Fokus von Hejhej steht also Nachhaltigkeit. Optisch kann die Matte aber genauso punkten. Sie ist in zwei verschiedenen Farben erhältlich – in eher hellem und in eher dunklem Grau.

Die helle Matte solltest du vor Sonnenlicht schützen, die dunkle kannst du ohne schlechtes Gewissen auch mal mit nach draußen nehmen. Wir haben die dunklere Matte getestet.

Bei unserer ersten Yoga-Einheit auf der Hejhej-Mat ist uns gleich aufgefallen, wie rutschfest und dick sie mit fünf Millimetern ist. Die Matte gibt eine sehr angenehme Dämpfung ab und verschiebt sich auf dem Boden keinen Millimeter – auch nicht, wenn wir Hände und Füße regelrecht in sie drücken.

Das ist eine elementar wichtige Eigenschaft für eine gute Yoga-Matte.

Der Grip hat sich auch nach drei Wochen täglicher Yoga-Praxis kein bisschen verschlechtert. Ebenso angenehm: Die Matte ist geruchsneutral, weil sie nachhaltig und natürlich hergestellt ist. Beim Üben sind uns also kein einziges Mal unangenehme Gerüche in die Nase gestiegen.

Yoga im Home Office, Hejhej-Mat

Das Band aus Bio-Baumwolle ist leider nicht elastisch.

Die Hejhej-Mat kostet 129 Euro

Gestört hat uns an der Hejhej-Mat nur, dass das beiliegende Band aus Bio-Baumwolle nicht elastisch ist. Wir haben unsere Matte oft nicht eng genug zusammengerollt, damit der Gurt passt. Aber das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau.

Die Hejhej-Mat kostet 129 Euro und ist somit nicht günstig. Allerdings sind wir der Meinung, dass sie ihren Preis aufgrund der nachhaltigen, sozialen und fairen Produktion sowie der hervorragenden Rutschfestigkeit wert ist. Wer seine Matte pflegt, dürfte auch lange Spaß an ihr haben.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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