Google, Google-Vorschläge

Autocomplete: Darum siehst du manche Google-Vorschläge – und manche nicht

Vivien Stellmach
Google verfügt über eine hilfreiche Autokomplete-Funktion. (Foto: Unsplash.com / dadaben_)

Wie funktioniert eigentlich die Autocomplete-Funktion von Google? Dazu hat das Unternehmen jetzt einige Hintergründe erklärt. Wir zeigen dir, warum du manche Google-Vorschläge siehst – und manche nicht.

Wenn du einen Suchbegriff bei Google eingibst, macht dir die Suchmaschine gleich mehrere weiterführende Vorschläge. So sollst du schneller das finden, wonach du wirklich suchst.

Aber auf welcher Basis macht Google diese Vorschläge überhaupt? Warum zeigt uns das Unternehmen manche an – und manche nicht? Dazu hat der Google-Mitarbeiter Danny Sullivan nun in einem Blog-Post einige Hintergründe erklärt.

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Autocomplete: So entstehen deine Google-Vorschläge

Grundsätzlich basieren die Google-Vorschläge auf dem bisherigen Suchverhalten des Nutzers. Die Suchmaschine merkt sich, nach welchen Begriffen wir allgemein in der Vergangenheit gesucht haben.

Wenn in den vergangenen Tagen zum Beispiel viele Nutzer nach „iPhone 12“ gesucht haben und du „iPhone“ in die Google-Suchleiste eingibst, wird dir das Unternehmen als nächstes „iPhone 12“ vorschlagen.

Google zieht aus dem Suchverhalten seiner Nutzer also Schlüsse für neue, passende Vorschläge.

Zusätzlich berücksichtigt die Suchmaschine auch, wo du dich befindest. Dementsprechend zeigt Google dir nämlich Vorschläge in deiner entsprechenden Sprache und Region an. Deine Suchergebnisse sollen so relevant wie möglich sein.

Ein Beispiel: Wenn du nach einem Sportverein oder einem Restaurant suchst, erscheinen dementsprechend auch Google-Vorschläge in deiner Nähe.

Warum du manche Google-Vorschläge nicht siehst

Natürlich kann Google dir nicht alle möglichen Vorschläge ausspielen – und muss sie deshalb begrenzen. Die Suchmaschine entfernt zum Beispiel gleich solche, die gefährliche, sexuelle oder gewalttätige Ausdrücke beinhalten.

Zudem ermitteln Algorithmen, ob entsprechende Suchvorschläge dich zu zuverlässigen Inhalten führen oder nicht. Wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass du beispielsweise bei unbestätigten Gerüchten landest, spielt Google sie nicht aus.

Dafür arbeitet beim Unternehmen auch ein Team, das potenziell gefährliche Google-Vorschläge prüft und entfernt, wenn sie nicht automatisch erkannt wurden.

Autocomplete-Funktion nimmt keinen Einfluss auf die Funktionalität der Suche

Sullivan schreibt in seinem Blog-Eintrag auch, dass die Google-Vorschläge sich nicht darauf auswirken, wie gut die Suche für dich letztendlich funktioniert.

Wenn du nach einer bestimmten Phrase suchst und sie dir nicht in den Vorschlägen angezeigt wird, findest du sie in den Suchergebnissen natürlich trotzdem. Dann musst du sie aber vollständig selbst eingeben.

Die Regeln für die Autocomplete-Funktion gelten also wirklich nur für die Vorschläge – nicht für die Suchergebnisse.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.