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iPhone 12: So schnell, hart und umweltfreundlich sind die neuen Apple-Smartphones

iPhone 12, Apple
Das iPhone 12 ist für den neuen Mobilfunkstandard 5G konzipiert. (Foto: Screenshot / Apple)
geschrieben von Vivien Stellmach

Apple hat das iPhone 12 vorgestellt – und zwar in gleich vier verschiedenen Ausführungen. Es gibt erstmalig auch ein iPhone Mini. Außerdem sind alle Modelle für den kommenden Mobilfunkstandard 5G gerüstet. Aber für wen lohnen sich die neuen Smartphones überhaupt?

iPhone-Veranstaltungen sind für Fans immer so etwas wie Weihnachten. Wenn Apple ein neues Smartphone vorstellt, können wir uns in der Regel auf verbesserte Technik, manchmal ein neues Design und einige Überraschungen freuen.

Diesmal hat Apple vier Modelle des neuen iPhone 12 vorgestellt, die alle schon für den kommenden Mobilfunkstandard 5G gerüstet sind. Für alle Interessierten: Das Event ist in voller Länge auf YouTube verfügbar.


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So schnell ist das neue iPhone 12

Das Motto der Apple-Veranstaltung lautete diesmal „Hi, Speed“ – aus einem guten Grund. Das neue iPhone soll unter perfekten Bedingungen eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 3,5 Gigabit pro Sekunde schaffen.

Im Zusammenspiel mit dem neuen 5G-Funk kann es demnach Geschwindigkeiten erreichen, die bislang nicht möglich waren. Bis das Funknetz ausgebaut ist, wird das allerdings nur in entsprechenden Funkzellen möglich sein.

Das iPhone 12 ist hart und kantig

Zudem hat sich das iPhone 12 auch optisch verändert. Ein neues Design verspricht gerade Kanten, das an das iPhone 4 erinnert. Das Gehäuse ist zudem etwas leichter und dünner geworden.

Apple verwendet auch ein neues Glas auf der Vorder- und Rückseite, das dank Nanotechnologie viermal härter als beim iPhone 11 ist. Laut eigenen Informationen soll das Glas mit Keramikoberfläche dementsprechend auch bruchfester sein. Insgesamt misst der Bildschirm 6,1 Zoll.

Apple hat vier verschiedene Modelle in petto

Neben dem Standard-Modell hat Apple erstmalig auch ein iPhone Mini vorgestellt, das kleiner als das iPhone 8 oder iPhone SE ist, dank schmalen Rändern aber über einen größeren Bildschirm mit 5,4 Zoll verfügt. Beide Geräte haben eine Doppel-Kamera.

Sie kommen auch mit einem scharfen OLED-Display und einer Speicherkapazität von 64 bis maximal 256 Gigabyte. Du kannst außerdem zwischen den Farben blau, rot, gelb, grün und schwarz wählen.

Das iPhone 12 ist ab dem 16. Oktober 2020 zu einem Preis ab 876 Euro vorbestellbar und ab dem 23. Oktober 2020 erhältlich. Das Mini-Modell ist mit 780 Euro etwas günstiger ab dem 6. November 2020 vorbestellbar und ab dem 13. November 2020 erhältlich.

Das neue iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max

Natürlich gibt es auch neue Pro-Modelle: Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max kommen ebenfalls mit einem 6,1 beziehungsweise 6,7 großem OLED-Display.

Die Unterschiede zur Standard- und Mini-Ausführung liegen vor allem in der Optik und in der Kamera. Die Pro-Modelle verfügen über mattes Glas auf der Rückseite und einen kantigen Edelstahl-Rahmen.

Die Triple-Kamera ist außerdem mit einer Bildstabilisierung ausgestattet, welche Erschütterungen mit einem schwankenden Bildsensor ausgleichen soll. Mit HDR-Technologie sollen die Geräte auch sehr kontrastreiche, hochwertige Videos aufnehmen und bearbeiten können.

Das Pro-Modell ist auch ab 1.218 Euro ab dem 16. Oktober 2020 vorbestellbar, das Pro-Max-Modell ab 1.559 Euro ab dem 6. November 2020.

Apple achtet mehr auf Umweltschutz

Neu ist außerdem, dass das iPhone 12 umweltfreundlicher geworden ist. In allen Modellen ist ein neuer A14-Bionic-Chip verbaut, der 15 Prozent schneller als der A13 im iPhone 11 und bis zu 30 Prozent stromsparender sein soll.

Außerdem legt Apple ab sofort keine Earpods und Ladestecker mehr in die Verpackung, sondern nur noch ein USB-C-Kabel. Zusammen mit dem iPhone 12 hat das Unternehmen deshalb auch einen neuen USB-C-Power-Adapter für rund 25 Euro und ein neues Ladegerät vorgestellt.

Das Wireless-Ladegerät Magsafe soll das iPhone mit 15 Watt kabellos aufladen und auch für den mobilen Transport geeignet sein. Erhältlich ist es ab rund 45 Euro.

Für wen ist das iPhone 12 geeignet?

Ein Sprung vom iPhone 11 zum iPhone 12 empfiehlt sich lediglich für Nutzer, die extrem hohe Ansprüche an ihr Smartphone stellen und idealerweise schon Zugang zum 5G-Funk haben.

Die technischen Neuerungen sind natürlich bemerkenswert. Doch für den normalen Nutzer dürfte sich ein Upgrade im Alltag kaum bemerkbar machen – es sei denn, man hat es auf die Kamera der Pro-Modelle abgesehen.

Ansonsten leisten die früheren iPhone-Modelle nach wie vor sehr gute Dienste – gerade mit dem neuen Betriebssystem-Update auf iOS 14.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

1 Kommentar

  • Schade, dass auch ihr einfach nur ungefiltert, ohne Einordnung, wiederholt, was Apple auf dem Event erzählt hat. Wieso wird der Wegfall der Netzteile und Kopfhörer nicht kritisch hinterfragt? Ich erinnere mich noch immer an die Geschichte die uns im BWL-Studium erzählt wurde, wo ein Manager bei einem Erbsenproduzent drei Erbsen weniger pro Glas hat einfüllen lassen. Drei Erbsen, eine Menge welche dem Kunden nicht auffallen wird. Gemessen an den Millionen an Erbsendosen die täglich dort hergestellt wurden trotzdem eine enorme Einsparung für das Unternehmen und damit letztendlich eine deutliche Gewinnsteigerung. Hat Apple bspw. die Preise um den Einzelpreis für den sie ein Netzteil verkaufen gesenkt? Nein. Das Argument, Kunden hätten bereits unzählige Netzteile zu Hause sollte auch hinterfragt werden, da hier von USB-A auf USB-C gewechselt wurde, d.h. ältere Netzteile (selbst das Netzteil welches dem iPhone SE 2nd Generation aus dem gleichen Jahr beilag) funktionieren mit dem Kabel nicht. Zu guter Letzt hätte ich mir eine Einordnung zum Umweltschutz gewünscht: Ein neues Feature ist ja der MagSafe — doch müssen hierfür ganz neue Ladegeräte erworben werden. Diese sind auf Grund der Technik die MagSafe ausmacht viel teurer vom Ressourcenverbrauch, da man nun keine einfache Spule mehr braucht sondern auch noch einen Magneten.

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