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3 nervige Mitarbeiter-Typen, die auch du kennst

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Manche Kollegen bringen uns andauernd um den Verstand. (Foto: Pexels.com / Andrea Piacquadio)
geschrieben von Christian Erxleben

Nervige Kollegen gibt es in jedem Unternehmen. Doch sie sorgen nicht nur für schlechte Stimmung auf der Arbeit. Sie verbauen sich auch selbst ihre Zukunft und nehmen sich die Chance auf eine Beförderung. Das sind die drei nervigsten Mitarbeiter-Typen.

Je mehr Menschen an einem Projekt zusammenarbeiten, desto mehr zwischenmenschliche Differenzen gibt es. Das lässt sich in keinem wachsenden Unternehmen vermeiden und ist auch grundsätzlich nicht schlimm. Kritisch wird es erst, wenn die Stimmung im gesamten Team kippt.

Denn sobald sich Allianzen gegen einzelne Mitarbeiter oder Kollegen bilden, führt eigentlich kein Weg mehr an einer Kündigung vorbei. Schließlich hilft es in den meisten Fällen nicht einmal etwas, wenn sich der entsprechende Mitarbeiter grundlegend ändert. Die Haltung in den Köpfen bleibt bestehen.

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3 nervige Mitarbeiter-Typen, die es in jedem Unternehmen gibt

Doch welche Kollegen oder Mitarbeiter sind am schlimmsten? Mit dieser Frage hat sich Careerbuilder beschäftigt. Dafür hat das Karriere-Portal insgesamt 5.000 Mitarbeiter und Personal-Verantwortliche zu den nervigsten Verhaltensweisen befragt.

Die drei „Gewinner“ wollen wir dir im Folgenden vorstellen. Dabei sollte sich jeder Angestellte bewusst machen: Es geht beim (eigenen) Verhalten nicht nur um die Stimmung im Team, sondern auch um Beförderungen. Denn diese bleiben bei den drei folgenden Mitarbeiter-Typen meistens aus.

1. Der Jammernde

Das Leben ist nicht immer einfach. Und tatsächlich gibt es auch berechtigte Gründe für schlechte Stimmung. Wenn es beispielsweise Angehörigen schlecht geht, ist es selbstverständlich, dass sich die Situation auf das eigene Gemüt überträgt.

Wer jedoch wegen jeder neuen Aufgabe, dem fehlenden Papier im Drucker oder der knackenden Klimaanlage eine Szene macht, belastet das gesamte Team. Das führt dann dazu, dass ernsthafte Probleme nicht mehr wahrgenommen werden.

2. Der Schmollende

Ein Kind, das im Supermarkt keine Süßigkeiten bekommt, setzt sich manchmal einfach in den Gang und schmollt. Dieses Verhalten behalten sich manche Menschen bis ins Erwachsenenalter bei. Wenn dann beispielsweise erneut ein Themenvorschlag ablehnt wird, wird der Kollege zum schmollenden Wesen.

Anstelle um Aufmerksamkeit zu betteln, sollte sich der zweite der drei nervigen Mitarbeiter-Typen vielmehr Gedanken darüber machen, warum alle Ideen abgelehnt werden. Meistens hilft es tatsächlich, an der eigenen Einstellung und Durchsetzungskraft zu arbeiten.

3. Der Lästerer

Der effizienteste Weg, sich die Karriere zu verbauen, liegt wohl darin, hinter dem Rücken von Kollegen und Vorgesetzten zu lästern. Fällt dieses Verhalten einmal auf, ist das Vertrauen dahin. Lästernde Mitarbeiter werden weder als loyal noch als integer wahrgenommen.

Fazit

Wenn du merkst, dass du zu einem dieser drei Mitarbeiter-Typen gehörst, solltest du dir dringend Hilfe suchen. Frage dich selbst: Warum verhalte ich mich so? Wie kann ich mich verändern? Oftmals hilft dabei tatsächlich auch ein offenes Gespräch mit einer beruflichen Vertrauensperson.

Denn letztendlich möchte vermutlich kein Angestellter wissentlich durch das eigene Verhalten die eigene Karriere sabotieren.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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