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Preiserhöhung bei Netflix: So viel kosten die Abos 2021

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Netflix erhöht die Abo-Preise in Deutschland 2021. (Foto: Pexels.com / Nicolas)
geschrieben von Christian Erxleben

Schlechte Nachrichten für Netflix-Nutzer in Deutschland: Der Streaming-Dienst erhöht die Preise für den Standard- und den Premium-Tarif mit sofortiger Wirkung. Der Streaming-Dienst rechtfertigt sich durch gestiegene Kosten. So hoch fällt die Netflix-Preiserhöhung 2021 konkret aus.

Netflix-Preiserhöhung in Deutschland

Das neue Jahr beginnt für alle Abonnenten von Netflix und all jene, die es in Zukunft werden wollen, mit einer unangenehmen Botschaft. Der Streaming-Dienst hat am 14. Januar 2021 offiziell bestätigt, dass die Preise für zwei von drei Abonnements steigen.

Das kosten die Netflix-Abos 2021 in Deutschland

Von den Änderungen betroffen sind das Standard-Abonnement und das Premium-Abonnement.


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Bislang hat der Standard-Tarif von Netflix in Deutschland 11,99 Euro gekostet. Künftig liegen die Kosten bei 12,99 Euro im Monat. Dafür siehst du als Kunde alle Inhalte in HD-Qualität. Außerdem kannst du auf zwei Geräten gleichzeitig streamen.

Der Preis für den Premium-Tarif von Netflix in Deutschland steigt von bislang 15,99 Euro auf 17,99 Euro. Im Gegenzug unterstützt Netflix dann Ultra HD, HDR und Dolby Atmos. Zudem kannst du auf vier Geräten gleichzeitig Filme und Serien anschauen.

Unverändert bleibt hingegen der Preis für das Basis-Abonnement von Netflix. Das kostet auch weiterhin 7,99 Euro ermöglicht allerdings auch nur einen einzigen Stream in SD-Qualität.

Ab wann gilt die Netflix-Preiserhöhung in Deutschland?

Das kommt darauf an. Für alle Neukunden von Netflix gilt das neue Preismodell sofort – also ab dem Stichtag am 14. Januar 2021.

Die Bestandskunden werden von Netflix laut eigenen Angaben in den kommenden Wochen und Monaten über die neuen Abo-Kosten informiert. Dabei gewährt der Streaming-Dienst seinen Nutzern eine Vorlaufzeit von einem Monat, um das Angebot eventuell zu kündigen.

Warum steigen die Netflix-Preise 2021?

In der offiziellen Erklärung rechtfertigt ein Sprecher von Netflix die Preiserhöhung mit steigenden Investitionskosten und dem gestiegenen Angebot an exklusiven, deutschsprachigen Produktionen.

Wir ändern die Preise von Zeit zu Zeit, um weiterhin in großartige Unterhaltung zu investieren und stetig das Portfolio an Filmen und Serien zu vergrößern. Wichtig ist uns dabei, dass wir mehr Optionen und einen kontinuierlich steigenden Wert für unsere Nutzer in Deutschland bieten. In den letzten zwei Jahren haben wir neben den internationalen Produktionen auch massiv unsere Investitionen im deutschsprachigen Raum erhöht und mehr deutsche Inhalte auf den Bildschirm gebracht – diese werden wir in 2021 weiter ausbauen. Der Preis unseres Basis-Tarifs bleibt bestehen und wird sich nicht erhöhen.

So viele Netflix-Nutzer gibt es in Deutschland und der Welt

Eines ist schon jetzt klar: Die neuen Abo-Kosten werden bei Netflix-Abonnenten wieder einmal für schlechte Stimmung sorgen. Trotzdem zeigt die Historie, dass das große Gejammer nicht dazu führt, dass die Anzahl der Netflix-Nutzer signifikant sinkt.

Im Gegenteil: Im Jahr 2020 konnte Netflix seine weltweiten Abonnenten-Zahlen massiv steigern. Demnach bezahlen mehr als 195 Millionen Menschen jeden Monat für das Streaming-Angebot von Netflix.

Eine Untersuchung des Tech-Portals Comparitech hat zudem herausgefunden, dass es in Deutschland im Frühjahr 2020 immerhin rund 7,3 Millionen zahlende Nutzer gibt. Damit überweist inzwischen fast jeder zehnte Bundesbürger regelmäßig Geld an den Netflix.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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