Grün Unterhaltung

Die Höhle der Löwen: 8 Fragen an die Gründer von Pottburri

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Antonia und Alexander Cox aus Straelen präsentieren mit Pottburri einen Pflanzentopf aus Sonnenblumenschalen zum Eingraben. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 12,5 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. (Foto: TV Now / Frank W. Hempel)
geschrieben von Christian Erxleben

In diesem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der Vox-TV-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: Antonia und Alexander Cox von Pottburri.

Stellt unseren Lesern euer Produkt kurz vor.

Der Pottburri ist ein Pflanztopf aus Sonnenblumenschalen, einem Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie. Ab sofort werden Pflanzen mit „Pott“ in die Erde eingegraben, weil er sich dort unter den natürlichen Bedingungen durch Mikroorganismen, wie Pilze und Bakterien, kompostiert.


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Wir vereinfachen das Gärtnern, gestalten es nachhaltig und hinterlassen keinen Plastikmüll!

Die Idee zu Pottburri

Wie seid ihr auf die Idee zu Pottburri gekommen?

Wir sind mit einem grünen Daumen auf die Welt gekommen und verfolgen schon lange die Vision, die Pflanzenwelt nachhaltiger zu gestalten und Plastikmüll einzusparen.

Stellt euch vor: Die Pflanze ist das ultimative grüne Produkt. Sie verbessert die Luft, reduziert CO2 und ist Natur pur – funktioniert dann jedoch scheinbar nur mit einem Plastiktopf. Da ist es naheliegend, dass wir das ändern mussten.

Der Weg von Pottburri zu DHDL und der Pitch

Wie seid ihr zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Wir wurden häufiger angesprochen, dass die Idee so genial wäre und wir uns bei der Vox-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ bewerben sollten. Da wir von unserem Problemlöser vollends überzeugt sind und gerne viele weitere Personen begeistern möchten, ging es mit der Bewerbung ganz schnell.

Außerdem sind wir große Fans von „Die Höhle der Löwen“ und sind froh, dass es eine solche Sendung in Deutschland gibt.

Kurz vor eurem Pitch: Was ging in euch vor?

Wir waren angefixt und heiß wie Frittenfett. Bis zu dem Moment, in dem wir eingepudert und verkabelt wurden, war alles gut. Wir waren selbstbewusst und hatten unseren Businessplan und unsere Innovation klar vor Augen.

Die Aufgabe, die Tür zu öffnen und vor die Löwen zu treten, sorgte dann doch für einen kurzen Moment der Übelkeit.

Wie liefen die Verhandlungen?

Der Pitch war schon spannend, hier in Kurzform: Carsten Maschmeyer kam schon während des Pitches zu uns ans Hochbeet. Das hat uns kurzzeitig aus dem Konzept gebracht. Wir dachten kurz: „War das schon die Deal-Ankündigung?“

Judith Williams hat sich von Anfang an als echte Gartenliebhaberin gezeigt und unser Produkt durch tolle Praxisbeispiele wie ihre Cocktail-Tomaten-Ernte gepusht. Ralf Dümmels langes Schweigen endete dann doch mit einem Angebot und schnell folgte der Deal!

Die anschließende Due Diligence war sehr intensiv und hilfreich. Die verschiedenen relevanten Abteilungen haben mit uns gesprochen. Daraus sind dann teilweise To-Dos entstanden, die für eine Zusammenarbeit, aber auch das grundsätzliche Bestehen des Start-ups, unabdingbar sind.

Die nächsten Schritte für Pottburri

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Viel! Wir haben uns noch am Drehtag mit Ralf und seinem Team zusammengesetzt und erste Themen besprochen. Zwischendurch waren wir immer mal wieder in Hamburg und haben das Team von DS Produkte kennengelernt, mit dem wir eng zusammenarbeiten.

Natürlich haben wir auch die Zeit genutzt, um uns auf den Tag der Ausstrahlung vorzubereiten, haben ein Team aufgebaut, einen Online Shop eröffnet, Aktionen in den Einzelhandelsketten geplant und neue Strategien entwickelt. Eine echte Achterbahnfahrt!

Die nächsten Schritte für euer Produkt?

Unsere Pottburri-Blümchen möchten wir dauerhaft in den Fachhandel in Europa bringen. Wir werden weitere Topfgrößen und Rezepturen entwickeln, um möglichst viele Einweg-Plastiktöpfe zu eliminieren.

Dafür möchten wir unser Team weiter aufbauen, das täglich Spaß an der Arbeit, und Wachstum und Innovation fest im Blick hat. Alle Pflanzenliebhaber sollen den „Pott“ kennen und lieben lernen.

Wie bewertet ihr rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für euch persönlich und für euer Produkt?

Wir haben super viel und schnell gelernt und eine Abkürzung genommen. Für unser Produkt ist natürlich die Bekanntheit sehr wertvoll. Auch wir persönlich haben uns durch die „Die Höhle der Löwen“-Reise stark weiterentwickelt und konnten zum Beispiel durch die Erfahrung beim Pitchen schon weitere Wettbewerbe gewinnen.

Wir sind sehr dankbar, Ralf Dümmel und sein Team an unserer Seite zu haben.

Vielen Dank für das Gespräch.


→ Pottburri gibt es hier zu kaufen.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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