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Trade Republic bereitet den Handel mit Kryptowährungen vor

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Unsplash.com / Tech Daily
geschrieben von Maria Gramsch

Kryptowährungen werden bei Anleger:innen immer beliebter. Deshalb will nun auch der Berliner Neobroker Trade Republic in das Geschäft um Bitcoin, Ethereum und Co. einsteigen.

Kryptowährungen erfreuen sich – trotz ihrer ausgeprägten Risiken – großer Freude bei Anleger:innen und solchen, die es noch werden wollen. Doch nicht nur Privatleute sind interessiert, auch Banken und Fondsgesellschaften steigen zunehmend in das Geschäft ein.

Den lukrativen Handel mit Bitcoin, Ethereum und Co. will sich offenbar auch der Berliner Neobroker Trade Republic nicht entgehen lassen.


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Trade Republic rüstet sich für den Kryptohandel

Wie das Portal Finanz-Szene berichtet, bereitet sich das Fintech aktuell den Handel mit Kryptowährungen vor. Dafür seien entsprechende Anzeichen unter anderem in Form von Stellenanzeigen auf der Website des Neobrokers zu finden.

Ausgeschrieben sind mehrere Stellen für Rechtsberater:innen – der Handel mit Kryptowährungen wird in den Anzeigen explizit aufgezählt.

Die Berliner suchen demnach einen „Legal Counsel“ und einen „Senior Legal Counsel“. Beide Stellen beinhalten unter anderem die „rechtliche Konzeptionierung von neuen Finanzprodukten (z.B. Kryptohandel)“.

Online-Foren liefern weitere Hinweise

Auch ein FAQ soll bereits auf der Website von Trade Republic zu finden gewesen sein. Finanz-Szene berichtet von entsprechenden Screenshots, die in Online-Foren kursieren. Der Neobroker habe sich zu diesen jedoch nicht äußern wollen.

Speziell ging es hier unter anderem um die Frage, wie der sogenannte „Buy In“ bei Kryptowährungen errechnet wird. Finanz-Szene zitiert den Screenshot wie folgt: „Beim Handel mit Crypto wird die gleiche Berechnungslogik verwendet wie bei Aktien, ETFs und Derivaten.“

Finanz-Szene geht davon aus, dass der Neobroker für den Handel mit dem Londoner Krypto-Market-Maker B2C2 sowie für die Verwahrung mit dem US-Spezialisten Bitgo zusammenarbeiten wird.

Kryptohandel dürfte sich für Trade Republic auszahlen

Das Berliner Fintech könnte sich mit dem Handel von Kryptowährungen eine neue, lukrative Einnahmequelle erschließen. Denn die US-Kryptobörse Coinbase konnte allein im 1. Quartal 2021 700 Millionen US-Dollar Nettogewinn verzeichnen, schreibt Gründerszene. Der Umsatz lag bei satten 1,8 Milliarden US-Dollar.

Finanz-Szene zitiert einen Marktkenner: Aus dem reinen Trading-Boom sei in den vergangenen Monaten „ein Trading- und Krypto-Boom geworden“ geworden.

Der Insider beschreibt das Phänomen: „Von zehn Tradern in der jungen Zielgruppe, die auch Trade Republic bedient, interessieren sich sieben oder acht nicht nur für Aktien, sondern eben auch für Bitcoin oder Ethereum.“

Da sei der Schritt für Trade Republic „zwingend“, der fehlende Krypto-Handel könne sonst zum „Wachstumshemmnis“ werden.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und seit 2021 freie Autorin bei BASIC thinking. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ bei dem Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet unter anderem für turi2.de und die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm.

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