Bitcoin, Kryptowährungen, Bitcoin-Kurs

Der Bitcoin-Kurs knackt ein neues Allzeit-Rekordhoch

Fabian Peters
Unsplash.com/ Dmitry Demidko

Der Bitcoin-Kurs hat ein neues Rekordhoch erreicht. Allein in den vergangenen vier Wochen verzeichnete die Kryptowährung einen Zuwachs von rund 50 Prozent. Damit stieg der Kurs erstmals auf über 66.000 US-Dollar. Wir erklären die Hintergründe. 

Der Bitcoin-Kurs erreicht einen neuen Höchststand

Mit über 66.000 US-Dollar hat der Bitcoin-Kurs einen neuen Rekord geknackt. Sein Sommertief hat die älteste und größte Kryptowährung damit längst überwunden. Zwischen Mai und Juli 2021 ist der Kurs binnen weniger Wochen mehrmals auf unter 30.000 US-Dollar gefallen.

Ab August 2021 setze jedoch die Trendwende ein. Den bisherigen Rekord in Höhe von rund 65.000 US-Dollar aus dem April, hat der Bitcoin nun um satte 1.000 US-Dollar übertroffen. Einige Expert:innen gehen sogar davon aus, dass der Kurs noch in diesem Jahr die 100.000 Dollar-Marke knacken könnte.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Allerdings hat die Vergangenheit gelehrt, dass der Bitcoin enormen Schwankungen unterliegt. Die Kursentwicklung gleicht dabei fast schon einer Achterbahnfahrt.

ETF-Start treibt den Bitcoin-Kurs hoch

Der aktuelle Rekord-Kurs hängt dem Vernehmen nach mit dem erfolgreichen Debüt des ersten börsennotierten Bitcoin-Fonds (ETF) in den USA zusammen. Dabei handelt es sich nicht um den Bitcoin selbst, sondern um einen Indexfonds, der die Entwicklung des Bitcoin abbildet.

Über die Bitcoin-ETFs können Anleger:innen dann wiederum auf die Kursentwicklung der Währung spekulieren. In Europa und Kanada sind Bitcoin-ETFs zwar längst Realität. Dennoch gilt das ETF-Debüt in den USA als eine Art Meilenstein.

💰 Starte als Aktionär!

Du möchtest günstig in den Aktien-Handel einsteigen? Hier kannst du dir ein kostenloses Depot bei Smartbroker oder Trade Republic eröffnen.

Denn der neue Bitcoin-Fonds öffnet die Tür für zahlreiche Investoren und neues Kapital. Der durchaus positive Start dürfte dabei maßgeblich für das aktuelle Rekordhoch des Bitcoin gewesen sein.

Doch es hagelt auch immer wieder Kritik. Die schlechte Umweltbilanz der Kryptowährung sowie staatliche Regulierungen ließen den Kurs zuletzt immer wieder einbrechen.

Krypto-Mining: Stromfresser und Umweltsünde

Das Schürfen von Kryptowährungen, das sogenannte Mining, verbraucht enorm viel Strom. Allein der jährliche Verbrauch für das Bitcoin-Mining entspricht in etwa dem gesamten Stromverbrauch der Schweiz. Umweltschützer:innen schlagen deshalb Alarm.

Aktuell stehen vor allem Kohlekraftwerke in der Kritik. So wurde erst kürzlich publik, dass ein Kohlekraftwerk in den USA einen Großteil seiner Kapazität für das Mining aufwendet, anstatt Zehntausende Haushalte zu versorgen. Doch es gibt auch gegenteilige Bemühungen.

So verspricht das in Kanada ansässige Mining-Unternehmen Mintgreen einen sparsameren Umgang mit Ressourcen sowie eine bessere Umweltbilanz. Spätestens ab dem kommenden Jahr möchte der Konzern in Kooperation mit einem Energieanbieter einen Großteil des für das Mining aufgewendeten Stroms zurückgewinnen.

Das wiederum würde nicht nur Tausende Tonnen Treibhausgase vermeiden. Mit dem zurückgewonnenen Strom könnten zudem zahlreiche Haushalte mit Energie versorgt werden.

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Video-Content-Creator (m/w/d)
Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH in Berlin
Performance Marketing & Media Manager (On...
ECE in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d) Social Medi...
Dr. Meyer & Meyer-Peteaux New Media Compa... in Rastede
Content Creator (m/w/d)
Leave PCOS GmbH in Erbach
Trainee Digital Strategy & New Business (...
TERRITORY MEDIA GmbH in München
Social Media Manager (m/w/d)
SIENA Living GmbH & Co . KG in Münster
Social Media Manager:in (gn) – befristet auf ...
Handelsblatt GmbH in Düsseldorf
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).