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Dieser verrückt-abgedrehte Netflix-Horrorfilm stammt von einem Bot

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Screenshot / YouTube
geschrieben von Christian Erxleben

Das Genre der Horrorfilme ist auf Netflix äußerst beliebt. Deshalb überrascht es nicht, dass Netflix stetig neue Inhalte für die Fans präsentiert. Der Kurzfilm um „Mr. Puzzles“ ist dabei ein ganz besonderes Fundstück. Schließlich stammt er von einem Bot.

Horrorfilme: Netflix lässt Film von Bot produzieren

Am Himmel steht der Vollmond. Leichte Wolken ziehen vorbei und werfen ein schauriges Licht auf die Szenerie. Im Vordergrund taucht ein roter Schriftzug auf, der an verlaufenes Blut erinnern soll. Dort steht: „Mr. Puzzles wants you to be less alive.“

Das ist der Anfang eines rund vierminütigen Horrorfilms, den Netflix auf seinem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Und ja: Der Account trägt den Namen „Netflix is a Joke“ und trotzdem handelt es sich um das Original. Doch dazu später mehr.


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Bot schaut 400.000 Stunden Horrorfilme: Netflix zeigt Ergebnis

Dabei hat der Kurzfilm rund um den nicht ganz so gruseligen Mr. Puzzles, der das Gesicht eines Teufels hat, einen grauen Anzug trägt und auf einem Ein- beziehungsweise Drei-Rad mit zwei hoch geklappten Rädern fährt, eine Besonderheit: Er wurde von einem Bot geschrieben.

Der Bot wurde dabei vom Comedian und Autor Keaton Patti, der unter anderem für Talkmaster Jimmy Kimmel und den New Yorker schreibt, „gezwungen, 400.000 Stunden Horrorfilme zu schauen und seinen eigenen Horrorfilm zu schreiben“, wie es im Beschreibungstext heißt.

Die paradoxe Welt des Horrorteufels Mr. Puzzles

Das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Co-Produktion ist durchaus sehenswert. Die Charaktere sind allesamt von einem Computer animiert und erinnern an die Figuren aus Computer-Spielen von vor zehn oder 15 Jahren.

Im Mittelpunkt steht der diabolische Mr. Puzzles, der Jennifer – an einer Metallkette gefesselt – über mehreren, sich drehenden Kettensägen baumeln lässt. Um ihr eigenes Leben und das Leben von anderen Charakteren zu retten, muss sie spontan auftauchende, unlogische Rätsel lösen.

Bei einer falschen Antwort drückt Mr. Puzzles wahlweise mit einer Gabel, einem Messer oder einer Klinge auf einen roten Knopf und der Tod tritt ein. Seine Argumente wirken dabei kurios: „Du hast einen Körper. Alle Jennifers haben Körper“, erklärt er beispielsweise.

Ohne zu viel vorwegzunehmen, gibt es ein einigermaßen positives und auf jeden Fall überraschendes Ende des Dramas. Dabei spielen beispielsweise einige als Unterwasser-Cops arbeitende Wale eine Rolle. Lass dich überraschen.

Wer steckt hinter „Netflix is a Joke?“

Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass ein Konkurrent mit „Netflix is a Joke“ versucht, eine Parodie auf den größten und erfolgreichsten Streaming-Dienst der Welt zu schaffen.

Tatsächlich steckt jedoch Netflix selbst hinter den Accounts auf Facebook, Instagram und YouTube. Der Streaming-Dienst aus dem kalifornischen Los Gatos hat seine Kanäle umbenannt, um auf die neuen Comedy-Specials aufmerksam zu machen.

Wer den entsprechenden Links auf YouTube, Instagram und Co. folgt, landet auf den entsprechenden Landing Pages. In Deutschland trägt die Rubrik den Namen „Netflix ist zum Lachen“ und bündelt Specials von Felix Lobrecht, Hazel Brugger und Teddy Teclebrhan.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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