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Twitter kündigt Testphase für Editierfunktion an

Fabian Peters
unsplash.com/ Jeremy Bezanger

Twitter arbeitet bereits seit vergangenem Jahr an einer Editierfunktion. Das bestätigte das Unternehmen nun offiziell via Tweet, nachdem der Microblogging-Dienst selbst die Gerüchteküche anheizte. Elon Musk, der in den Twitter-Verwaltungsrat aufsteigt, sorgte zuvor mit einer entsprechenden Umfrage für Aufsehen. 

Des einen Freud ist des anderen Leid: Twitter hat offiziell bestätigt, dass das Unternehmen bereits seit dem vergangenen Jahr an einer Editierfunktion arbeite. Erst kürzlich heizte der Microblogging-Dienst dabei selbst die Gerüchteküche an. Denn bereits am 1. April verkündete Twitter über seinen offiziellen Account, dass das Unternehmen an einem Edit-Button arbeiten würde.

https://twitter.com/TwitterComms/status/1511456430024364037

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Doch was von vielen als Aprilscherz abgetan wurde, könnte schon bald Realität werden. Twitter teilte nämlich außerdem mit, dass man in den kommenden Monaten eine Testphase einläuten wolle, um herauszufinden, ob und inwieweit sich eine Editierfunktion als praktikabel erweist.

Edit-Button: Twitter kündigt Testphase für Editierfunktion an

Elon Musk, der in den Verwaltungsrat des Unternehmens aufsteigt, heizte die Gerüchteküche zusätzlich an. Kurz nachdem bekannt wurde, dass Musk 9,2 Prozent der Twitter-Aktien übernommen hatte und damit seither zum größten Anteilseigner zählt, befragte er seine Follower via Twitter-Umfrage zu einer Editierfunktion.

Twitter teilte in seiner offiziellen Bestätigung derweil mit einem Augenzwinkern mit, dass man die Idee zu einem Edit-Button nicht aus einer Umfrage habe. Das Unternehmen kündigte außerdem an, dass die Editierfunktion zunächst innerhalb des kostenpflichtigen Premium-Abonnements Twitter Blue getestet werden soll.

Tweets bearbeiten: Der Edit-Button ist umstritten

Die Möglichkeit, Tweets mithilfe eines Edit-Buttons auch nach der Publikation zu bearbeiten, ist seither umstritten. Während sich einige User bereits seit Jahren eine solche Editierfunktion wünschen, argumentieren andere, dass gerade das Fehlen einer solchen Funktion Twitter so besonders mache.

Ob Twitter das Feature nach der angekündigten Testphase auch flächendeckend freischalten will, ist derzeit noch unklar. Aus einem dem Ankündigungs-Tweet angehängten Video geht jedoch hervor, wie das Ganze in der Praxis aussehen könnte.

Twitter-Blue-User können den Edit-Button demnach in den kommenden Monaten vermutlich über das Drei-Punkte-Menü ansteuern, um ihre Tweets nachträglich zu bearbeiten. Konkrete Details zum Bearbeiten von Beiträgen sowie um einen Missbrauch der Funktion vorzubeugen, teilte das Unternehmen bislang jedoch nicht mit.

https://twitter.com/TwitterComms/status/1511456466233815041?s=20&t=7kMd4dYutotPH6A-qik-0A

 

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).