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Elon Musk pausiert Twitter-Deal – Aktie stürzt ab

Beatrice Bode
unsplash.com/Alexander Shatov

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Elon Musk legt seinen 44 Milliarden US-Dollar schweren Twitter-Deal vorübergehend auf Eis. Angeblich um den Anteil von Fake-Accounts auf der Plattform berechnen zu lassen. Daraufhin brach die Twitter-Aktie zwischenzeitlich um bis zu 17 Prozent ein und befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit Bekanntwerden des Deals. 

„Der Twitter-Deal wird vorübergehend ausgesetzt, bis Details vorliegen, die die Berechnung unterstützen, dass Spam-/Fake-Konten tatsächlich weniger als 5 % der Benutzer ausmachen“. Diese Nachricht postete Elon Musk auf Twitter.

Damit löste der Tesla-Chef einen Absturz der Twitter-Aktie aus. Die befindet sich nun auf dem niedrigsten Stand, seit Musk Anfang April die Übernahme des Microblogging-Dienstes bekannt gab.

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Twitter-Aktie stürzt ab

Wie die Nachrichtenagentur Reuter berichtet, sank der Wert der Twitter-Aktie im vorbörslichen Handel um 17,7 Prozent auf 37,10 US-Dollar. Musk hatten den Aktionär:innen ein Angebot zum Preis von 54,20 US-Dollar pro Aktie gemacht, um die Social-Media-Plattform zu privatisieren.

Einige Tage zuvor gab es bereits Anlass zum Zweifel, dass der zwischen Musk und Twitter vereinbarte Deal tatsächlich zum vorgegebenen Preis stattfinden würde. Die Aktie fiel auf 47,75 US-Dollar.

Für rund 44 Milliarden US-Dollar will Elon Musk die Plattform Twitter kaufen. Dafür ist er allerdings auf die Unterstützung von genügend Aktionär:innen angewiesen. Durch den Abfall der Aktie könnte das Interesse daran allerdings erheblich sinken.

Musk legt Deal auf Eis, um Face-Accounts zu prüfen

Mit seiner Ankündigung, den Kauf von Twitter vorerst zu pausieren, reagiert Elon Musk auf Twitters Einschätzung, dass falsche oder Spam-Konten weniger als fünf Prozent der monetarisierbaren täglichen Nutzer:innen im ersten Quartal ausmachten.

Dies wolle Musk nun überprüfen lassen. Analyst:innen zufolge sei diese Kennzahl dem SpaceX-Gründer allerdings bereits bekannt gewesen. Sie vermuten hinter der Aussetzung des Deals eine Strategie, um den Preis zu senken.

Twitter selbst erklärte, dass es bis zum Abschluss des Deals mit mehreren Risiken konfrontiert sei. Dazu gehöre die Frage, ob Werbekunden weiterhin Geld auf der Plattform ausgeben würden, angesichts von Ungewissheiten zu Plänen und Strategien.

Vom Twitter-Post abgesehen, haben weder Twitter noch Elon Musk bisher eine Stellungnahme abgegeben. Sollte Musk letztendlich allerdings von der Vereinbarung zum Kauf der Social-Media-Plattform zurücktreten, müsste er eine Strafe von einer Milliarde Dollar zahlen. Auch für Twitter gilt diese Vereinbarung.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.