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Betrugsmasche bei WhatsApp: So schnell kannst du deinen Account verlieren

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pixabay.com / Alfredo Rivera
geschrieben von Maria Gramsch

Cyberkriminelle nehmen mal wieder Messengerdienste ins Visier. Über eine neue Betrugsmasche bei WhatsApp können Nutzer:innen schnell den Zugriff auf ihre Accounts verlieren. Wir erklären die Hintergründe.

Nun ist also auch WhatsApp mal wieder dran. Wie die Computer Bild berichtet, macht sich in dem Messengerdienst eine neue Betrugsmasche breit. Dabei können Nutzer:innen binnen kürzester Zeit den Zugriff auf ihre Accounts verlieren.

Wie funktioniert die neue Betrugsmasche bei WhatsApp?

Betroffene erhalten zunächst eine Nachricht über den Messengerdienst. In dieser werden sie dazu aufgefordert, eine bestimmte Nachricht anzurufen. Wenn sie die jeweilige Nummer tatsächlich wählen, bedeutet das das Aus für ihren WhatsApp-Account.

Denn wie die Computer Bild schreibt stehen vor jeder dieser Telefonnummern sogenannte GSM-Codes. Mit diesen kann man beim Mobilfunkanbieter ganz schnell die eigenen Verbindungseinstellungen ändern.

Die über WhatsApp verschickten Rufnummern enthalten demnach jeweils den Code für die Aktivierung einer Rufumleitung. Damit gehen alle künftigen Anrufe direkt an die Betrüger:innen.

Was hat das mit dem WhatsApp-Account zu tun?

Über die beschriebene Betrugsmasche können die Cyberkriminellen auch eine neue Telefonnummer im jeweiligen WhatsApp-Account hinterlegen. Denn der Kontrollanruf von WhatsApp bei der Einrichtung eines neuen Telefons landet auch bei den Betrüger:innen.

So funktioniert die Legitimation ganz einfach und die Betroffenen sind im Handumdrehen ihren Account los. Die Betrüger:innen hingegen haben nun Zugriff auf die Chats ihrer Opfer. Wie so oft verlangen die Kriminellen hier Geld von den Kontakten.

Aber auch die Weiterverbreitung der betrügerischen Telefonnummern steht im Visier. Ziel ist es, so an noch mehr WhatsApp-Accounts zu kommen.

Wie verbreitet ist die WhatsApp-Betrugsmasche bei uns?

Entdeckt hat die neue Betrugsmasche bei WhatsApp der indische Sicherheitsexperte Rahul Sasi. Auf seinem Twitter-Account schrieb er, die neue Masche trete derzeit vor allem in Indien auf.

In Indien sind laut Sasi vor allem die GSM-Codes **67* und 405 in Gebrauch. In Deutschland würde für die beschriebene Rufumleitung der GSM-Code **21* stehen.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ beim Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz.

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