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Diskriminierung von Frauen: Google will Klage mit Millionenbetrag beilegen

Beatrice Bode
unsplash.com/Pawel Czerwinski

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Um eine Sammelklage wegen geschlechterspezifischer Diskriminierung beizulegen, hat Google zugestimmt, 118 Millionen US-Dollar zu zahlen. Etwa 15.500 weibliche Angestellte des Technologie-Konzerns hatten sich zuvor einer Sammelklage angeschlossen.  

Nachdem etwa 15.500 weibliche Angestellte eine Sammelklage gegen Google eingereicht hatten, stimmte das Unternehmen nun zu, 118 Millionen US-Dollar wegen geschlechterspezifischer Diskriminierung zu zahlen. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Zudem veröffentlichte Business Wire die Einzelheiten der gerichtlichen Einigung.

Zusätzlich zu der finanziellen Entschädigung wird ein unabhängiger Sachverständiger außerdem die Einstellungspraktiken von Google analysieren. Darüber hinaus werden Arbeitsökonomen die Studien von Google zur Lohngleichheit überprüfen. Vergleichsüberwacher werden diese Maßnahmen in den kommenden drei Jahren beaufsichtigen.

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Sammelklage betrifft Google-Angestellte in 236 Positionen

Wie The Verge berichtet, hatten bereits im Jahr 2017 drei Frauen Google gerichtlich beschuldigt, weibliche Angestellte schlechter zu bezahlen als ihre männlichen Kollegen. Damit habe das Unternehmen das kalifornische Lohngleichheitsgesetz verletzt. Es sei eine Lohnlücke von rund 17.000 US-Dollar entstanden.

Die Einigung mit Google betrifft weibliche Angestellte in etwa 236 verschiedenen Positionen im US-amerikanischen Kalifornien. Ein Richter muss den Vergleich allerdings noch genehmigen. Eine entsprechende Anhörung dazu soll am 21. Juni 2022 stattfinden.

„Als Frau, die ihre gesamte Karriere in der Tech-Branche verbracht hat, bin ich optimistisch, dass die Maßnahmen, zu denen sich Google im Rahmen dieses Vergleichs bereit erklärt hat, für mehr Gleichberechtigung für Frauen sorgen werden“, so Holly Pease, eine der Klägerinnen.

Nicht die erste Kritik an Google wegen Diskriminierung

Google stand bereits häufiger aufgrund der Ungleichbehanldung von Arbeitnehmer:innen im Fokus. Im vergangenen Jahr erklärte sich der Suchmaschinen-Gigant beispielsweise bereit, 2,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Klage beizulegen.

Darin wurde das Unternehmen beschuldigt, weibliche Ingenieurinnen und asiatische Bewerber:innen übersehen zu haben. Außerdem wird Google wegen Beschwerden aufgrund möglicher Belästigung und Diskriminierung von weiblichen People of Color beobachtet. In einem Statement teilt Google mit, dass es sich über die Einigung mit den Klägerinnen freut.

Der Konzern fühle sich absolut verpflichtet, alle Angestellten fair und gleich zu bezahlen, einzustellen und gleichzustellen. Zudem werde Google Gehälter künftig anpassen, wenn Lohnunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehältern festgestellt werden sollten.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.