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Meta verkauft jetzt virtuelle Designer-Klamotten für echtes Geld

Meta, Facebook, Instagram, Avatars Store
Meta
geschrieben von Fabian Peters

Facebook Mutterkonzern Meta hat ein digitales Bekleidungsgeschäft eröffnet, in dem User virtuelle Designer-Klamotten für ihre Avatare kaufen können. Das Sortiment umfasst unter anderem Outfits der Marken Balenciaga, Prada und Thom. 

Meta hat ein virtuelles Bekleidungsgeschäft auf seine Plattformen Instagram und Facebook eröffnet. Nutzer:innen können dort virtuelle Designer-Outfits für ihre Avatare kaufen. Das Sortiment umfasst unter anderem Marken wie Balenciaga, Prada und Thom.

Das kündigte Meta-CEO Mark Zuckerberg via Facebook an. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagte ein Unternehmenssprecher außerdem, dass die Preisspanne für die virtuellen Designer-Klamotten bei 2,99 bis 8,99 US-Dollar liegen soll.


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Meta Avatars Store: Ein offener Marktplatz?

Zuckerberg äußerte wiederum, dass er hoffe, den Avatar Store zu einem offenen Marktplatz ausbauen zu können. Ziel sei es demnach, dass Entwickler:innen ein umfangreiches Sortiment an virtueller Kleidung anbieten und verkaufen können. Er ergänzte:

Digitale Güter werden eine wichtige Möglichkeit sein, sich im Metaversum auszudrücken und ein wichtiger Motor für die Kreativwirtschaft. Ich freue mich darauf, weitere Marken hinzuzufügen und dies bald auch auf VR zu übertragen.

Nutzer:innen der Virtual-Reality-Headsets des US-Konzerns können beispielsweise Avatare erstellen, um Videospiele zu spielen, Sportkurse zu besuchen und an Videokonferenzen teilzunehmen. Die virtuellen Outfits werden laut Meta jedoch zunächst nur auf Facebook, Instagram und im Facebook Messenger verfügbar sein.

Der nächste Schritt in Richtung Metaverse

Bereits im vergangenen Jahr hat der Zuckerberg-Konzern seine VR-Avatare überarbeitet, um sie dreidimensionaler und ausdrucksstärker zu gestalten. Seit Anfang des Jahres stehen die neuen 3D-Avatare auf Facebook und Instagram zur Verfügung.

Meta will seinen Usern damit die Möglichkeit bieten, ihre Identität in den hauseigenen Netzwerken und bei anderen Diensten auszudrücken. Dazu wolle der US-Konzern verschiedene Plattformen enger miteinander verknüpfen. Ziel sei der Aufbau eines immersiven Metaverse, in dem sich Nutzer:innen in einer virtuellen Welt treffen und miteinander vernetzen können.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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