Klimawandel, Maldives Floating City, schwimmende Stadt

Auf den Malediven entsteht die erste schwimmende Kleinstadt der Welt

Felix Baumann
Maldives Floating City

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Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel ansteigen. Für vielen Inselstaaten stellt das ein ersthaftes Problem dar. Um dem entgegenzuwirken planen die Malediven aktuell die erste schwimmende Kleinstadt der Welt. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. 

Der Klimawandel birgt viele Gefahren. Er konfrontiert uns mit Hitzewellen und extremen Witterungsbedingungen. Für einige Regionen geht es dabei ums blanke Überleben. Denn weltweit liegen einige Städte bereits unterhalb des Meeresspiegels oder stehen dem Problem gegenüber, bald unterzugehen.

Aber wie die meisten andere Problem gibt es auch hier Lösungsansätze. Bereits seit 2009 entwickelt das Architekturbüro Waterstudio aus den Niederlanden nämlich eine Alternative für die Malediven. Denn noch besteht das Gebiet aus über 1.100 kleinen Inseln und Atollen.

Klimawandel wird für Malediven zum Problem

Der Grund für das nun gestartete Projekt ist der rasch steigende Meeresspiegel. Bereits in einigen Jahren könnten große Gebiete der Inselregion unter Wasser stehen. Dutzende Menschen würden dadurch ihr Zuhause verlieren und müssten umsiedeln. Die „Maldives Floating City“, so heißt das geplante Projekt, könnte jedoch eine echte Alternative darstellen.

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Denn die Stadt entsteht nicht etwa an Land, sondern komplett auf dem Wasser. Dazu werden Betonstrukturen errichtet, die mit Stangen im Meeresboden verankert werden. Steigt der Meeresspiegel an, soll sich die Stadt wiederum mitbewegen. Das gleich geschieht natürlich auch bei einem sinkenden Meeresspiegel.

„Maldives Floating City“: Nachhaltigkeit steht im Vordergrund

Das Thema Nachhaltigkeit steht beim Bau des Projekts wiederum im Vordergrund. Schließlich will man den Klimawandel nicht noch verschlimmern. Die Projektteilnehmer:innen schlossen deshalb jegliche Risiken für das maritime Leben aus.

Einwohner:innern sollen Klimaanlagen besipeisweise mit Meerwasser betreiben. Unterhalb der Betonkonstruktion soll Glasschaum für die Ansiedlung von Korallen und anderen Meereslebewesen sorgen.

Das Konstrukt wird wiederum in einer Werft konstruiert und anschließend erst an seinen Bestimmungsort geschleppt. Einmal aufgebaut, finden in der schwimmenden Stadt 20.000 Einwohner:innen in knapp 5.000 Gebäuden Platz. Elektroboote, Fahrräder und E-Scooter sorgen für eine nachhaltige Fortbewegung – Autos gibt es auf der schwimmenden Stadt nicht.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.