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Die Zukunft von Instagram: Adam Mosseri reagiert auf prominente Kritik

Maria Gramsch
unsplash.com/ Claudio Schwarz

Instagram soll wieder mehr Instagram sein: Das fordern derzeit zahlreiche User. Nun hat sich CEO Adam Mosseri zu Wort gemeldet und in einem Video erklärt, wohin die Reise geht. 

Instagram hat es zur Zeit wirklich nicht leicht. Auf der einen Seite versucht die Meta-Tochter mit der steigenden Konkurrenz durch TikTok umzugehen. Auf der anderen Seite hagelt es genau deshalb Kritik aus der eigenen Community.

Inzwischen haben sich aber nicht nur „normale“ User zu dem Thema eingeschaltet, sondern auch Prominente wie Kylie Jenner und Kim Kardashian. Sie alle fordern den Konzern auf, „Instagram wieder zu Instagram zu machen“. Nun hat sich auch CEO Adam Mosseri zu Wort gemeldet.

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Was stört die Community an Instagram?

In der Vergangenheit gab es für die Social-Media-Plattform selten Applaus, wenn der Konzern mit seinem Algorithmus oder der Ansicht im Feed experimentiert hat. Das neuste Update reiht sich nahtlos ein. Denn auf der Plattform kursiert die Forderung, dass sie wieder mehr sie selbst sein soll.

Die Plattform solle nicht versuchen, wie TikTok zu sein. Ein Post der Fotografin @illuminati hat inzwischen fast zwei Millionen Likes. Das Statement wurde auch bereits von einer großen Zahl Nutzer:innen geteilt. Darunter auch Stars wie Kylie Jenner und Kim Kardashian.

Hinter all dem steckt vor allem der neuste Test, die Plattform zu einem Ort mit Vollbild-Ansichten zu machen. Auch spült der Algorithmus den Nutzer:innen immer mehr Beiträge und vor allem Videos in den Feed, die von Konten stammen, denen sie nicht folgen.

Was sagt CEO Adam Mosseri?

Nun hat sich auch Chef Adam Mosseri zu der Debatte geäußert. Am Dienstag kostete er ein Video-Statement auf Twitter. Darin betont er, dass es sich bei dem Vollbild-Design nur um einen Test handele.

Es ist ein Test für einen kleinen Prozentsatz der Leute da draußen, und die Idee ist, dass ein bildschirmfüllenderes Erlebnis, nicht nur für Videos, sondern auch für Fotos, ein bisschen mehr Spaß machen und ansprechender sein könnte.

Mosseri räumt in seinem Statement jedoch auch ein, dass der Test noch nicht gut genug sei. Das Update müsse noch verbessert werden, bevor es für mehr Nutzer:innen ausgerollt werden könne.

Bevorzugt Instagram nun Fotos oder Videos?

Instagram ist dereinst als Foto-Plattform gestartet. Die Implementierung von Video-Content hat dem Konzern in der Vergangenheit immer wieder Kritik beschert. Mosseri bekräftigt nun in seinem Statement, das die Plattform immer Bilder unterstützen werde. Denn diese würden zum Erbe der Plattform dazugehören.

Dennoch würden Videos immer beliebter. „Ich glaube, dass Instagram mit der Zeit immer mehr zu einem Videoportal wird.“ Das liege aber auch an den Nutzer:innen. Diese würden „mehr Videos als je zuvor“ teilen und konsumieren. Das sei auch der Fall, wenn der Konzern nicht eingreife.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.