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Meta muss ersten Umsatzrückgang seit seinem Börsengang verkraften

Maria Gramsch
unsplash.com/ Sandip Kalal

Im Hause Meta hat sich wohl eine Trendwende vollzogen. Denn der US-Konzern musste für das zweite Quartal 2022 erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 2012 einen Umsatzrückgang verkünden.

Es erinnert fast ein bisschen an die Netflix-Zahlen vom ersten Quartal. Denn auch Meta muss erstmals einen Rückgang verkraften.

Dieser findet sich zwar nicht bei den Abonnent:innen, sondern in den Geschäftszahlen. Denn der Konzern hat erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 2012 sinkende Umsatzzahlen verkündet.

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Wie sieht der Quartalsbericht von Meta aus?

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Meta-Umsatz um rund ein Prozent auf 28,8 Milliarden US-Dollar geschrumpft.

Und auch beim Gewinn steht am Ende des zweiten Quartals ein Minus unterm Strich. Der Gewinn schmolz um fast 36 Prozent auf rund 6,7 Milliarden US-Dollar.

Für das laufende Quartal erwartet der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp einen Gesamtumsatz zwischen 26 und 28,5 Milliarden US-Dollar.

Welche Gründe sieht Meta für die schwachen Zahlen?

Ein großes Problem im abgelaufenen Quartal sei die schwache Werbenachfrage. Die Quartalszahlen hätten eine Fortsetzung dieses Trends gezeigt.

Hieran sei vor allem auch die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit schuld. Und auch der starke Dollar und die daraus resultierenden Wechselkurseffekte hätten sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt.

Laut einer Prognose des Unternehmens könnten die Zahlen des dritten Quartals 2022 dadurch im Vergleich zum Vorjahr um satte sechs Prozent beeinträchtigt werden.

Für das aktuell laufenden Geschäftsjahr hat Meta nun erstmal die Prognose für die Gesamtausgaben korrigiert. Zunächst waren 87-92 Milliarden US-Dollar Ausgaben geplant, nun sollen es nur noch 85-88 Milliarden US-Dollar werden.

Immerhin steigen die Nutzerzahlen

Doch nicht alles bei der Verkündung der Quartalszahlen machte einen schlechten Eindruck. Meta konnte immerhin mit steigenden Nutzerzahlen glänzen.

Tochter Facebook beispielsweise legte bei den täglich aktiven Nutzer:innen im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 1,97 Milliarden zu. Bei den monatlich aktiven Nutzer:innen gab es ein Plus von einem Prozent auf 2,93 Milliarden.

Die gesamte App-Familie des Konzerns mit Facebook, Instagram, WhatsApp und dem Messenger konnte sogar noch mehr zulegen. Hier gab es jeweils ein Plus von vier Prozent.

Damit zählt die Konzern-Familie 2,88 Milliarden täglich und 3,65 Milliarden monatlich aktive Nutzer:innen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.