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Rights Manager: Metas verzweifelter Kampf gegen die Rezession

Fabian Peters
Unsplash.com/ Dima Solomin

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Die aktuelle Inflation hält den Markt in Atem. Das gilt auch für Facebook-Mutterkonzern Meta, denn der Sparkurs vieler Unternehmen betrifft vor allem die Online-Werbebranche. Meta ist deshalb auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Beispielsweise mit dem Rights Manager, einem Tool zur Monetarisierung von Musiklizenzen.

Lieferengpässe, die aktuelle Inflation und der Ukraine-Krieg haben den Markt fest im Griff. Das gilt vor allem für zahlreiche Tech-Konzerne und soziale Medien, denn die Online-Werbebranche fürchtet einen Umsatzrückgang. Grund dafür sind die Sparmaßnahmen zahlreicher Unternehmen.

Facebook-Mutterkonzern Meta hat deshalb ein neues Tool an den Start gebracht, den sogenannten „Rights Manager“. Nutzer:innen haben damit die Möglichkeit, mit Videos, die lizenzierte Musik und Werbung enthalten, Geld zu verdienen.

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Rights Manager: Neue Einnahmequelle für User, Künstler und Meta!

Laut einem offiziellen Blogbeitrag von Meta, erhalten entsprechende Facebook-User mit dem Rights Manager künftig 20 Prozent der mit den Videos generierten Werbeeinnahmen. Die übrigen 80 Prozent gehen sowohl an Meta als auch an die Rechteinhaber der Musik, also die Künstler oder deren Labels.

Der US-Konzern teilte jedoch nicht mit, wie die Einnahmen zwischen Rechteinhabern und Meta aufgeteilt werden. Das neue Vergütungsmodell gilt dabei nur für nutzergenierte Videos mit lizenzierter Musik auf Facebook. Offizielle Musikvideos, die ebenso auf der Plattform kursieren, sind von dem Modell ausgenommen.

So funktioniert der Rights Manager

Für den Rights Manager gelten jedoch einige Bedingungen. Damit sie unter das Vergütungsmodell fallen, müsse Videos beispielsweise mindestens 60 Sekunden lang sein. Außerdem müssen sie visuelle Komponenten enthalten. Die Musk darf wiederum nicht „Hauptzweck“ sein.

Nutzer:innen müssen außerdem die allgemeinen Monetarisierungsrichtlinien sowie grundsätzliche Richtlinien auf Facebook erfüllen. Laut Meta soll der Rights Manager bei der Wahrnehmung von Rechten helfen. Das Modell dürfte jedoch vor allem dem Konzern selbst zusätzliche Einnahmen verschaffen.

Meta vs. TikTok

Das Tool sei laut offiziellen Angaben künftig für alle User nutzbar. Allerdings profitieren zunächst nur Nutzer:innen in den USA von den Ausschüttungen. Wie Meta mitteilte, soll das Feature jedoch in den „kommenden Monaten“ auch auf andere Länder ausgeweitet werden.

Der Rights Manager dürfte dabei nicht nur eine Reaktion auf die Inflation, sondern auch auf die wachsende Konkurrenz durch TikTok sein. Der US-Konzern will vermutlich einen zusätzlichen Anreiz schaffen, um auf Facebook vermehrt Videos zu veröffentlichen.

Laut Meta spielen Bewegtbilder auf Facebook nämlich eine immer größere Rolle. Dem Blogbeitrag zufolge verbringen Nutzer:innen 50 Prozent ihrer Zeit mit dem Konsumieren von Videos. Auch Meta-Tochter Instagram entwickelt sich immer mehr zu einem TikTok-Klon. CEO Adam Mosseri musste sich deshalb zuletzt deutliche Kritik gefallen lassen.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).