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Alternativen zu Spotify: 15 Musik-Dienste, die du unbedingt testen solltest

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Unsplash.com / Elice Moore
geschrieben von Marinela Potor

Spotify ist der beliebteste Musikstreaming-Dienst der Welt. Doch es ist bei Weitem nicht die einzige Plattform, auf der du Musik streamen kannst. Wir stellen dir 15 Spotify-Alternativen vor, die du unbedingt testen solltest. 

Spotify-Alternativen? Ja, es gibt sie!

Mit 31 Prozent Marktanteil ist Spotify mit Abstand die beliebteste Plattform für Musikstreaming der Welt. Doch es gibt auch User, die nach Alternativen suchen, sei es aus politischem Protest, um Musiker:innen anderweitig zu unterstützen, weil der Algorithmus ihnen zu sehr „Mainstream“ ist oder auch einfach, um ein anderes Angebot auszuprobieren.

Tatsächlich gibt es zahlreiche gute Spotify-Alternativen für Musik-Fans. Wir stellen dir im Folgenden 15 Musik-Dienste vor, die du definitiv einmal ausprobieren solltest.

1. Aldi Life

Musikstreaming von Aldi? Warum nicht! Immerhin hat der Lebensmittel-Discounter auch regelmäßig E-Scooter oder Computer im Angebot. Für sein Musikangebot hat Aldi sich mit Napster (siehe unten) zusammengetan.

Bei Aldi Life findest du allerdings nicht das gesamte Angebot von Napster. Dafür gibt es das Streaming auch im günstigeren Monatsabo für 7,99 Euro.

Neben unbegrenztem und werbefreiem Zugang zu Musik findest du hier auch Hörbücher, allerdings keine Podcasts. Ein Abo umfasst die Nutzung auf drei Geräten und du hast auch die Möglichkeit, Songs und Hörbücher offline zu hören.

2. Amazon Music

Amazon Music gehört zu den bekanntesten Spotify-Alternativen. Neben Musik findest du bei Amazon auch Podcasts und Radiosender. Die Dienste von Amazon Music sind gestaffelt, von einem Gratis-Angebot bis hin zum Premium-Abo.

Mit Amazon Music Free kannst du zwar die Playlists und Radioangebote gratis nutzen. Doch die Audioqualität ist reduziert (SD) und du kannst ebenfalls nicht bestimmte Lieder oder Alben auswählen. Es ist also eher wie Radio hören.

Bei Amazon Music Prime hast du vollen Zugang zu zwei Millionen Liedern. Hier gibt es keine Werbung, allerdings darf nur eine Person das Angebot nutzen und die Audioqualität ist ebenfalls auf SD begrenzt. Der Vorteil: Wenn du ohnehin Prime-User bist, musst du für diese Spotify-Alternative nicht zusätzlich zahlen.

Das Premium Angebot, Amazon Music Unlimited, bietet dir Zugang zu 90 Millionen Liedern (Qualität: SD, HD, Ultra HD und Spatial Audio).

Dabei hast du die Auswahl zwischen einem individuellen Abo (9,99 Euro im Monat, beziehungsweise 8,99 Euro monatlich und 89 Euro jährlich für Prime-Kund:innen), bei dem du nur ein Gerät auf einmal nutzen darfst. Der Family Plan erlaubt bis zu sechs Konten auf mehreren Geräten. Kostenpunkt: 14,99 Euro pro Monat. Du kannst das Angebot 30 Tage lang kostenlos testen.

Es gibt darüber hinaus auch den abgespeckten Single Device Plan. Hierbei kannst du für 4,99 Euro im Monat den Dienst auf einem Echo-Gerät nutzen.

3. Apple Music

Nach Spotify ist Apple Music die zweitbeliebteste Plattform zum Streamen von Musik und Podcasts. Das Angebot umfasst 90 Millionen Lieder und bietet damit sehr viel Auswahl.

Auch bei Apple Music gibt es gestaffelte Abomodelle. Apple Music für Einzelpersonen (9,99 Euro im Monat) ist der Grundtarif, der dir Zugang zu allen Songs bietet und auf verschiedenen Geräten gestreamt werden kann, auch über Siri.

Die Audioqualität ist in hoher Definition, inklusive verlustfreies Audio und Spatial Audio. Es ist ebenfalls möglich, Musik herunterzuladen und dir die Texte durchzulesen. Die Familienversion dieses Abos kostet 14,99 Euro im Monat und ist für maximal sechs Personen gedacht.

Wie auch Amazon hat auch Apple Music ein abgespecktes Angebot, Apple Music Voice. Ab 4,99 Euro im Monat kannst du damit Musik streamen, allerdings nur online und in niedriger Audioqualität.

Es gibt aber auch einige Nachteile bei Apple Music. Es gibt kein Gratis-Angebot und wer nicht schon im Apple-Universum unterwegs ist, muss sich hier die App eigens herunterladen. Für Podcasts wiederum benötigst du außerdem eine separate App.

4. Bandcamp

Unter den Spotify-Alternativen ist Bandcamp relativ unbekannt. Dabei verfolgt die Musikplattform durchaus einen interessanten Ansatz. Denn hier gibt es keine Abomodelle. Stattdessen bezahlen die Zuhörenden die Musiker:innen direkt. Die Bands legen dabei selbst ihre Preise fest, Bandcamp behält aber eine Provision ein.

Dadurch verdienen die Kunstschaffenden bei Bandcamp angeblich zwischen 80 und 85 Prozent aller Einnahmen.

Das Online-Streaming ist gratis, allerdings kannst du darüber nicht alles Songs von jeder Band hören. Dafür musst du dann zahlen, entweder für eine digitale oder physische Version der Musik. Du kannst übrigens nicht nur Musik anhören und kaufen, sondern auch Waren wie T-Shirts direkt von den Bands erstehen.

Jeden Freitag kannst du die Plattform aber gratis nutzen. Bandcamp hat diese Initiative gestartet, um die fehlenden Live-Konzerte während der Pandemie zu ersetzen.

5. Deezer

Obwohl Deezer mit 73 Millionen Liedern ein ähnlich großes Angebot hat wie Amazon Music, ist diese Plattform international nicht ganz so bekannt.

Neben Liedern findest du auf Deezer auch Podcasts, Radiosender, Hörbüchern und Hörspiele, Playlisten sowie Liedtexte. Die Preismodelle sehen folgendermaßen aus.

In der Gratis-Version hast du lediglich Zugang zu Playlisten, nicht aber zu bestimmten Liedern oder Alben und es gibt Werbung.

Mit der Premium-Variante (9,99 Euro im Monat) fällt die Werbung weg, du kannst einzelne Songs auswählen und anhören und die Tonqualität ist ebenfalls besser. Dieses Abo umfasst drei Geräte pro Konto. Als Familienabo (14,99 Euro im Monat) haben sechs verschiedene Personen Zugriff zum Angebot und es lassen sich bis zu 13 Geräte anbinden.

In der Hi-Fi-Version (14,99 Euro pro Monat) schließlich hast du alle Features von Premium, aber mit High-Fidelity-Qualität.

Du kannst alle Abo-Versionen drei Monate lang gratis testen.

6. Napster

Napster ist ein Musikstreaming-Dienst, der zu Rhapsody International gehört und den Namen der berühmten Musiktauschbörse Napster übernommen hat. Die Streaming-Plattform bietet aktuell Abomodelle für die USA, Kanada, das Vereinigte Königreich sowie Deutschland an.

Für 9,95 Euro im Monat bekommst du bei Napster Musik, Channels für Künstler:innen und Hörbücher online und offline für verschiedene Geräte. Die Tonqualität liegt bei 320 Kilobits pro Sekunde.

Du kannst das Angebot einen Monat lang kostenlos testen.

7. Pandora

Acht Jahre bevor Spotify das Licht der Welt erblickte, gab es schon Pandora. Als einer der ersten Hördienste bot Pandora schon in den frühen 2000ern Vorschläge, die sich nach den Hörgewohnheiten der User richteten.

Das Angebot hat sich über die Jahre hinweg mehrmals verändert. Aktuell gibt es folgende Abomodelle für Musik und Podcasts.

Pandora Plus kostet 4,99 US-Dollar im Monat, ist werbefrei und lässt dich Musik auch offline hören. Allerdings musst du für bestimmte Lieder immer noch Werbung anhören. Die Audioqualität liegt bei 102 Kilobits pro Sekunde.

Das Premium-Angebot kostet 9,99 US-Dollar im Monat und entfernt sämtliche Werbung. Darüber hinaus kannst du damit auch selbst Playlisten erstellen und teilen. Beim Familienplan (14,99 US-Dollar im Monat) sind bis zu sechs Konten erlaubt.

Übrigens: Pandora hat auch ein Gratis-Angebot. Dabei hast du sogar Zugang zu einzelnen Songs und Alben, musst dafür allerdings vorher immer einen Werbespot anhören.

In Deutschland gibt es Pandora zwar nicht offiziell. Du kannst aber mit einigen Kniffen den Service dennoch nutzen. Auf die Website kannst du etwa über VPN-Server zugreifen. Für Smartphones ist es ein wenig aufwändiger.

Spotify-Alternativen: So lädst du dir Pandora für Apple und Android herunter

Über Apple-Geräte kannst du die App über einen iTunes-Account aus den USA herunterladen. Gehe hierzu zu deinen Einstellungen, dann zum iTunes und App Store und melde dich hier mit deiner Apple-ID App. Wähle dann im App Store eine beliebige App zum Download. Wichtig: Es muss eine kostenlose App sein.

Denn dann musst du keine Kreditkarte registrieren. Entsprechend kannst du dann bei den Rechnungsangaben den Haken bei „None“ einfach stehen lassen. Du brauchst dann noch eine US-Postleitzahl, die sich allerdings recht einfach im Netz finden lässt.

Gebe nach dem Download dann die USA als Region an. Damit kannst du dann anschließend auch Pandora herunterladen.

Auf Android-Geräten bietet dir der Amazon Appstore Zugang zu Pandora. Hier musst du allerdings zum Anhören einen VPN-Server installiert haben.

8. Resonate

Resonate bezeichnet sich selbst als „ethische“ Alternative zu klassischen Diensten wie Spotify. Und tatsächlich hat der Streaming-Dienst, der 2016 an den Start ging, auch ein ganz anderes Geschäftsmodell als die Streaming-Riesen. Resonate funktioniert nämlich als Genossenschaft.

Das heißt, Zuhörende und Musiker:innen kaufen sich eine Mitgliedschaft bei Resonate. Nutzer:innen zahlen dafür einen Jahresbeitrag von zehn Euro.  Musikschaffende werden Mitglied, indem sie Lieder hochladen. Auch das Bezahlmodell ist ungewöhnlich.

So erhalten Künstler:innen wie auch bei Spotify Geld, wenn ihre Songs angehört werden. Je öfter aber eine Person den gleichen Song hört, desto mehr Geld wird ausgeschüttet. Sobald ein:e Nutzer:in ein Lied mehr als neunmal angehört hat, wird dieser zur persönlichen Playlist hinzugefügt, und er kann für immer gratis gehört werden. Künstler:innen erhalten trotzdem noch Geld dafür.

Die Auswahl mag einigen Musik-Fans allerdings zu eingeschränkt sein. Derzeit bietet die Resonate-Bibliothek etwa 3.500 Veröffentlichung, allerdings nur von selbstpublizierenden Künstler:innen und unabhängigen Labels, auch wenn der Dienst daran arbeitet, größere Plattenfirmen mit an Bord zu holen.

9. Qobuz

Bei Qobuz steht die Qualität im Vordergrund. Die Musikbibliothek bietet 70 Millionen Lieder, aber keine Podcasts.

Studio Premier startet bei 14,99 Euro im Monat für eine Person (19,99 Euro für zwei Personen und 24,99 Euro für Familien) und bietet Musik zum Streamen und Herunterladen. Neben Musik und Playlisten gibt es hier auch Artikel und Informationen zu Musik und Künstler:innen.

Studio Sublime wiederum lässt dich auch einzelne Alben auswählen und bietet einen Rabatt von 60 Prozent für Warenkäufe. Allerdings: Es gibt das Angebot nur im Jahresabo. Für ein Einzel-Abo liegen die monatlichen Kosten heruntergerechnet damit bei 16,67 Euro im Monat. Für die Duo-Variante zahlst du 24,99 Euro im Monat und das Familienabo liegt bei 29,17 Euro im Monat.

Eine Gratis-Version gibt es nicht. Du hast aber immerhin die Möglichkeit, das Studio-Premier-Angebot 30 Tage lang kostenfrei zu testen.

10. Currents.fm

Auch Currents.fm versucht mit seinem kuratierten Angebot eher ein Anti-Spotify zu sein. Denn hier empfiehlt nicht etwa ein Algorithmus die Lieder, sondern Musiker:innen. Entsprechend ist Currents.fm auch eher eine Empfehlungsplattform als ein eigener Streamingdienst.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Künstler:innen erstellen eigene Playlisten, die Nutzer:innen dann anhören können. Das passiert aber nicht auf Currents selbst, sondern man wird zu den entsprechenden Streaming-Diensten weitergeleitet. Das Nutzen von Currents beschert also Künstler:innen auf den großen Plattformen zusätzliche Einnahmen. Warum macht Currents das überhaupt?

Für die Betreiber:innen ist es wichtig, eine Musikgemeinschaft aufzubauen, und zwar bewusst eine, die vom menschlichen Austausch lebt. „Currents versteht die Playlist als ein kollaboratives, expressives und menschliches Medium“, heißt es auf der Website des Dienstes. Was hast du davon? Einen etwas anderen Ansatz, um neue Musik zu entdecken, die ein Algorithmus eventuell übersehen hätte und auch einen Austausch mit der Community.

11. Soundcloud

Wer einen Streamingdienst mit einem großen Musikangebot sucht, ist bei Soundcloud bestens aufgehoben. Als eine der wenigen Spotify-Alternativen bietet Soundcloud mit 200 Millionen Songs sogar noch mehr Musik als der große Platzhirsch.

Es gibt zudem Hörbücher, Hörspiele und Podcasts und du kannst natürlich auch deine eigenen Lieder oder Podcasts hochladen und teilen. Insbesondere für Menschen, die Musik abseits des Mainstreams suchen, ist Soundcloud eine wahre Fundgrube. Allerdings ist der Dienst in der Anwendung nicht so nutzerfreundlich wie etwa Spotify.

In der Gratis-Variante kannst du (eingeschränkt) Musik hören, wenn auch nur online. Du hast außerdem die Möglichkeit, so viele Titel wie du möchtest zu überspringen, musst aber längere Werbeblöcke von etwa 30 Sekunden in Kauf nehmen. Auch die Tonqualität ist mit 128 Kilobits pro Sekunde (Kbps) relativ niedrig.

Soundcloud Go kostet 5,99 Euro im Monat und bietet dir die Möglichkeit, Lieder offline zu hören und alles ist werbefrei. Allerdings hast du hier ebenfalls nicht Zugang zum vollen Audio-Archiv. Die Tonqualität bleibt zudem bei 128 Kbps. Erst bei Soundcloud Go Plus (9,99 Euro im Monat) wird es komfortabler. Hier bekommst du vollen Zugang zur Bibliothek und die Audioqualität steigt auf 256 Kbps.

Du kannst die verschiedenen Angebote gratis testen.

12. Marine Snow

Marine Snow ist eine Musikplattform, die auf Gamification basiert. Denn wer hier Musik hören möchte, muss nicht etwa ein Abo zahlen, sondern sich freispielen, um Hör-Credits zu bekommen. Diese Credits bekommt man wiederum durch Engagement. Sprich: Du musst mit anderen Mitgliedern interagieren oder im Forum posten.

Mit deinen Credits bekommst du dann Zugang zu exklusiver Musik. Dieser Aspekt ist für Marine Snow sehr wichtig. Das heißt: Das, was du hier zu hören bekommst, kannst du zunächst nirgendwo anders hören. Diese exklusiven Songs bekommt Marine Snow direkt von den Künstler:innen.

Bei diesen kauft Marine Snow nämlich exklusive 90-Tage-Lizenzen für bestimmte Lieder, die dann auch wirklich nur auf der Plattform zu hören sind. Nutzer:innen erhalten also Exklusivität, Künstler:innen faire Bezahlung. Nach Angaben von Marine Snow entspricht nämlich das, was sie für einen Song zahlen, in etwa 500.000 Spotify-Streams. Allerdings: Bislang ist Marine Snow nur für iOS-Nutzer:innen zugänglich.

13. Tidal

Tidal hat sich auf ein innovatives Musikangebot in hoher Soundqualität spazialisiert. Die niedrigste Qualität beginnt bereits bei 160 Kbps. Danach gibt es, je nach Abomodell, Hi-Fi (1.411 Kpbs) und Master (bis zu 9.216 Kbps).

Das Gratis-Angebot startet bei 160 Kbps und bietet dir Zugang zu Playlists. Du kannst aber auch einzelne Songs oder Alben anfragen. Es gibt Werbung, allerdings lediglich von Tidal selbst. Das Unternehmen betont, es gebe hier keine Anzeigen von Drittanbietern.

Das Hi-Fi-Angebot kostet 9,99 Euro im Monat und bietet die Hi-Fi-Qualität sowie ein werbefreies Hörerlebnis und Offline-Musik. In der Familienversion (14,99 Euro im Monat) haben bis zu sechs User Zugriff. Hi-Fi-Plus liegt mit 19,99 (für Familien: 29,99 Euro) höher als andere Spotify-Alternativen. Dafür bekommst du aber auch die höchste Soundqualität. Laut Tidal gehen 10 Prozent deiner Zahlungen an die Künstler:innen, die du am häufigsten anhörst.

Es gibt die Möglichkeit, die Abos 30 Tage lang kostenlos zu testen.

Das Angebot ist mit 80 Millionen Tracks und sehr guten Vorschlägen dabei durchaus beachtlich, wobei es hier keine Podcasts gibt. Achte ebenfalls darauf, ob Tidal dein Gerät unterstützt. Einige Hersteller schließt das Unternehmen nämlich bewusst aus. Dafür kannst du den Dienst aber an überraschend viele Auto-Entertainment-Systeme koppeln.

14. YouTube Music

Obwohl YouTube für viele die Plattform ist, auf der sie Musikvideos anschauen, haben viele das Musikstreaming-Angebot von YouTube nicht auf dem Schirm. Dabei ist YouTube Music ebenfalls eine der nennenswerten Spotify-Alternativen, auch wenn es mit über 50 Millionen Tracks (Stand: Mai 2020) nicht ganz so viel Auswahl bietet wie einige andere Dienste.

Dafür sind darunter aber angeblich viele Live-Performances und Remixes dabei, die du sonst nirgendwo finden kannst.

In der Gratis-Version kannst du sowohl einzelne Songs als auch Alben anhören, allerdings mit Werbung. Du brauchst eine separate App für YouTube-Musik, die für einige User aber nicht immer reibungslos funktioniert.

Bei Music Premium (9,99 Euro im Monat) gibt es keine Werbung mehr und du kannst dir die Musik herunterladen. Wer bereits ein YouTube-Premium-Abo hat, kann Music Premium ohne Zusatzkosten mitnutzen.

Auch YouTube bietet ein Familienabo ab 14,99 Euro im Monat. Dieses schließt bis zu sechs User mit ein.

15. Audius

Audius ist eine Streaming-Plattform, die auf der Blockchain aufgebaut ist und reiht sich damit auch in die Liste der Spotify-Alternativen ein, die das Abomodell von Spotify infrage stellen. Mit dem Hype von NFTs und Kryptowährungen, konnte Audios angeblich Millionen-Investitionen einheimsen. Unter anderem investierten auch Sängerin Katy Perry und Rapper Nas in die Plattform.

Audius verspricht, dass 90 Prozent der Einnahmen direkt an die Künstler:innen gehen. Wie diese generiert werden, ist nicht ganz klar. Nutzer:innen können aber über einen hauseigenen Token, $AUDIO, bestimmte Premium-Features freischalten.

Die Sicherheit der Plattform ist aber umstritten. So konnten Hacker erst vor wenigen Tagen Audio-Tokens im Wert von sechs Millionen US-Dollar stehlen.

Spotify-Alternativen: Die Qual der Wahl

Wie du an dieser Übersicht erkennen kannst, gibt es wirklich eine beachtliche Anzahl an Spotify-Alternativen.

Sie decken nicht nur eine große Bandbreite ab, sondern bieten auch ein Angebot für alternativen Musikgeschmack und teilweise auch Zugang zu Podcasts, Hörbüchern und Hörspielen.

Interessant ist auch, dass eine Reihe von neuen Plattformen auch direkt das Geschäftsmodell von Spotify attackiert und mit kuratiertem Content und anderen Einnahmemöglichkeiten für Künstler:innen das Streaming fairer gestalten möchte.

Wenn du also nach mehr Abwechslung beim Musikstreaming suchst, hast du definitiv viele Optionen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien erstmals im März 2022 und wurde im Juli 2022 mit weiteren Spotify-Alternativen aktualisiert. 

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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