Instagram, Meta, Datenschutz bei Instagram

Datenschutz bei Instagram: Irische Behörde verhängt 405 Millionen Euro Strafe

Maria Gramsch
Unsplash.com / Claudio Schwarz

Anzeige

Der Datenschutz bei Instagram hat die irische Datenschutzbehörde wohl nicht so recht zufriedengestellt. Denn der Meta-Tochter steht eine Rekordstrafe in Höhe von 405 Millionen Euro ins Haus.

Instagram hat mal wieder Ärger in Sachen Kinder- und Jugendschutz. Denn die irische Datenschutzbehörde hat dem sozialen Netzwerk eine Rekordstrafe in Höhe von 405 Millionen Euro aufgebrummt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf die Behörde.

Was wird am Datenschutz bei Instagram beanstandet?

Bereits seit 2020 untersucht die irische Datenschutzbehörde den Datenschutz bei Instagram. Im Fokus stand hier insbesondere der Umgang mit minderjährigen Nutzer:innen im Alter von 13 bis 17 Jahren.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Denn die konnten sich bei Instagram Business Accounts erstellen, bei denen die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse öffentlich sichtbar sind.

Und genau dieses Vorgehen mit den Daten von Kindern und Jugendlichen beanstandet die irische Datenschutzbehörde.

Instagram handelt sich eine Rekordstrafe ein

„Wir haben unsere endgültige Entscheidung am vergangenen Freitag getroffen, und sie enthält eine Geldstrafe in Höhe von 405 Millionen Euro“, zitiert Reuters den Sprecher des irischen Datenschutzbeauftragten.

Die vollständigen Details zur Untersuchung und der Entscheidung will die irische Datenschutzbehörde in der kommenden Woche veröffentlichen.

Bereits im Dezember hatte die Behörde einen Entwurf für die Entscheidung in diesem Fall vorgelegt und mit anderen Aufsichtsbehörden der Europäischen Union geteilt. So sieht es das „One-Stop-Shop“-System der EU vor, über das multinationale Unternehmen reguliert werden.

Was sagt Instagram zu der Strafe?

Doch ob Instagram die Rekordstrafe tatsächlich auch zahlen wird, steht noch nicht fest. Denn der Konzern will gegen die Geldstrafe Berufung einlegen, zitiert Reuters einen Sprecher von Instagram-Mutter Meta.

Die Plattform habe die beanstandeten Einstellungen „vor über einem Jahr aktualisiert“. Auch seien laut dem Meta-Sprecher neue Funktionen hinzugekommen, die Kinder und Jugendliche sowie ihre Daten besser schützen sollen.

Deshalb sei Instagram mit der Berechnung der Geldstrafe nicht einverstanden und wolle die Entscheidung „sorgfältig“ prüfen.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.