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Profiltransfer: Verlangt Netflix bald Gebühren fürs Account-Sharing?

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Netflix
geschrieben von Beatrice Bode

Netflix bietet ab sofort eine Funktion zum Profiltransfer an. Abonnenten können damit künftig auch mit einem neuen Account auf ihre persönlichen Daten zugreifen. Damit ebnet der Streaminganbieter anscheinend den Weg, um Zusatzgebühren für das Account-Sharing zu verlangen. 

Ob innerhalb der Familie oder unter Freunden: Ein Netflix-Konto zu teilen, gilt in den meisten Haushalten als gängige Praxis. Doch wenn ein gemeinsamer Accounts nicht mehr von allen Personen genutzt werden kann, gehen die Daten verloren. Vor allem wenn Nutzer:innen viel Zeit in die Personalisierung ihrer Kontos gesteckt haben.

Netflix kündigt Profiltransfer an

Wie Netflix nun allerdings verkündet, führt die Streaming-Plattform weltweit den Profiltransfer ein. Mit der neuen Funktion können User, die einen gemeinsam genutzten Account verlassen, ihre Daten in ein eigenes Profil übertragen.


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Dazu gehören beispielsweise die persönliche Merkliste, Bewertungen für bereits gestreamte Filme und Serien sowie gespeicherte Spiele und andere Einstellungen.

So können User ihr Profil übertragen

Laut Netflix führt das Unternehmen die neue Funktion ab sofort weltweit ein. Allerdings steht die Funktion erst nach und nach zur Verfügung. Demnach erhalten alle User eine Benachrichtigung, sobald sie ihren Account übertragen können.

Ab dann finden Abonnenten die neue Option im Dropdown-Menü auf der Netflix-Startseite. Außerdem kann die Profilübertragung jederzeit in den Kontoeinstellungen auch wieder deaktiviert werden.

Netflix generiert zusätzliche Einnahmequellen

Die Profilübertragung könnte ein erste Hinweis darauf sein, dass Netflix eine zusätzliche Gebühr für geteilte Konten erheben will. Denn das sogenannten Accounts-Sharing, sprich das User einen Account über einen Haushalt hinaus teilen, ist eigentlich nicht erlaubt und dem Unternehmen schon länger ein Dorn im Auge.

In einigen lateinamerikanischen Ländern erhebt Netflix bereits seit Juli 2022 eine Zusatzgebühr. Zuvor hatte das Unternehmen auch dort die Profilübertragung eingeführt. Deshalb gilt es als wahrscheinlich, dass das Account-Sharing bald auch hierzulande etwas kosten wird.

Aufgrund der sinken Nutzerzahlen sucht der Streaminganbieter derzeit jedoch auch nach neuen Einnahmequellen. Kürzlich gab das Unternehmen bereits bekannt, ab November 2022 ein neues Netflix-Abo mit Werbung einzuführen.

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Über den Autor

Beatrice Bode

Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.