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Amazon will offenbar über 10.000 Mitarbeiter entlassen

Fabian Peters
Unsplash.com/ Daniel Eledut

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Die Entlassungswelle in der Tech-Branche nimmt kein Ende. Berichten zufolge will Amazon im Laufe der Woche rund 10.000 Angestellte entlassen. Damit würde der US-Konzern die größte Massenentlassung in seiner Geschichte einleiten.

Online-Versandhändler Amazon will offenbar rund 10.000 Mitarbeiter entlassen. Das geht aus einem Bericht der New York Times (NYT) hervor. Demnach würden die Entlassungen rund ein bis drei Prozent der gesamten Belegschaft des Unternehmens betreffen.

Amazon plant Massenentlassung: Rund 10.000 Mitarbeiter betroffen

Nach Facebook-Mutterkonzern Meta mit 11.000 Entlassungen würde sich Amazon damit auf Platz zwei der Unternehmen mit den meisten ausgesprochenen Kündigungen in diesem Jahr einreihen. Zum Vergleich: Ende 2019 meldete der US-Konzern noch 798.000 Mitarbeiter.

Im Dezember 2021 beschäftigte das Unternehmen bereits 1,6 Millionen Voll- und Teilzeitbeschäftigte. Das entspricht einem Anstieg von 102 Prozent. Mit dem geplanten Stellenabbau würde Amazon derweil die umfangreichste Kündigungswelle seiner Geschichte einleiten.

Einstellungsstopp und Sparmaßnahmen

Aufgrund sinkender Umsätze und der aktuellen Wirtschaftslage hatte Amazon zuvor bereits einen Einstellungsstopp verhängt. Ziel von CEO und Jeff Bezos Nachfolger Andy Jassy ist es dabei vor allem die laufenden Kosten zu senken. Die Aktie verlor in diesem Jahr rund 40 Prozent an Wert.

Laut NYT steht die genaue Mitarbeiteranzahl des drohenden Stellenabbaus aber noch nicht fest. Die erwähnte Anzahl von 10.000 Angestellten könne sich noch ändern – sowohl nach oben als auch unten. Die Entlassungen kämen derweil zu einer Zeit, in der der Versandhändler eigentlich Mitarbeiter einstellt. Denn zur Weihnachtszeit herrscht bei Amazon Hochkonjunktur.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).