Kryptowerte, Bundesregierung, Kryptomarkt, Kryptowährungen, Bitcoin Behörden

Kryptowerte: So viele Bitcoin bunkern die deutschen Behörden

Maria Gramsch
Unsplash.com / Kanchanara

Anzeige

Ende November hat die AfD-Bundestagsfraktion eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung formuliert. Die Abgeordneten wollten wissen, wie viel Bitcoin und Co. der Bund und die deutschen Behörden besitzen und ob Spenden in Form von Kryptowährungen an die Ukraine geflossen sind. Die Antwort gibt nun Aufschluss.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bittet das Land um Spenden in Form von Digitalwährungen. Bisher sind dabei mehr als 270 Millionen US-Dollar zusammengekommen.

Mit einer Kleinen Anfrage wollte die AfD-Bundestagsfraktion unter anderem herausfinden, ob sich auch die deutsche Bundesregierung an diesen Spenden beteiligt hat.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Hat die deutsche Bundesregierung Kryptowährungen an die Ukraine gespendet?

Die klare Antwort auf diese Frage lautet: nein. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung an die AfD-Fraktion hervor.

Die Bundesregierung hat sich zu keinem Zeitpunkt seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an Krypto-Spenden an die Ukraine beteiligt.

Demnach habe es außerdem keine Krypto-Spenden an Drittstaaten oder nichtstaatliche Empfänger gegeben. Darüber hinaus gibt die Bundesregierung an, auch nicht zu solchen Spenden aufgerufen zu haben.

Die Bundesregierung weist stattdessen darauf hin, den „Menschen in der Ukraine mit Geldspenden oder Sachspenden wie warmer Kleidung, Decken und Schlafsäcken“ zu helfen. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten seien einer speziell dafür eingerichteten Website der Bundesregierung zu entnehmen.

So viele Bitcoin besitzen deutsche Behörden

Mit der Kleinen Anfrage wollte die AfD-Bundestagsfraktion außerdem herausfinden, ob und in welchem Umfang der Bund im Besitz von Kryptowährungen ist.

Laut der Antwort auf die Kleine Anfrage besitzen „ausgewählte Bundesbehörden“ 31,41954211 Bitcoins. Das sind aktuell umgerechnet rund 600.000 Euro.

Diese Kryptowerte stammen aus Ankäufen, die zwischen 2015 und 2021 getätigt wurden. Diese „werden nicht für Investitionszwecke genutzt“, heißt es weiter in der Antwort der Bundesregierung.

Kryptowährungen werden auch in Strafverfahren beschlagnahmt

Auch im Zuge von Strafverfahren beschlagnahmte Kryptowährungen befinden sich im Besitz deutscher Behörden. Seit dem Jahr 2015 sind dabei 38,66446619 Bitcoin zusammengekommen, das sind rund 740.000 Euro.

Aber auch weitere Kryptowerte gehören hierzu. Darunter fallen unter anderem Ethereum, Monero und Doge.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Folgen:
Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.