Silizium-Batterie, Batterie, Flugzeug, Akku, Elektrisch

Diese Silizium-Batterie lädt in nur zehn Minuten auf bis zu 80 Prozent

Felix Baumann
Ionblox

Das US-amerikanische Start-up Ionblox entwickelt seit einiger Zeit eine Silizium-Batterie, die sich sehr schnell aufladen lässt. Laut dem Unternehmen ist sowohl ein Einsatz bei E-Autos als auch Flugtaxis möglich.

Der Bedarf an Energiespeichern wird vermutlich weiter zunehmen. Neben der alltäglichen Nutzung in Smartphones oder anderen Geräten benötigen dabei auch Städte immer mehr Batterien zur Absicherung ihrer Stromnetze. Doch ein Problem bleibt: Denn klassische Lithium-Ionen-Akkus laden sich meist nur langsam auf, um eine lange Haltbarkeit zu erzielen.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem entwickelt nun das Unternehmen Ionblox aus Kalifornien. Den Fokus richtet das Start-up dabei auf Elektrofahrzeuge und kleine Fluggeräte, die uns gegebenenfalls eines Tages auf der Kurzstrecke befördern. Die Besonderheit liegt darin, dass die Anode der Batterien aus einer speziellen Silizium-Mischung besteht.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Silizium-Batterie lädt auf 80 Prozent in nur zehn Minuten

Mit dem Ansatz möchte Inblox Akkus produzieren, die eine etwa 50 Prozent höhere Energiedichte besitzen als konventionelle Lösungen. Einmal eingesteckt, steigt der Akkustand dann in gerade einmal zehn Minuten von null auf rund 80 Prozent. Und das bei einer Kapazität von 50 Amperestunden. E-Autos ließen sich so in einer ähnliche Zeit auftanken wie Verbrenner.

Auch einige Investoren glauben an eine Realisierung der Pläne. Denn in einer kürzlichen Finanzierungsrunde sammelte Ionblox etwa 32 Millionen US-Dollar ein und fährt damit die Produktion an einer Pilotanlage hoch. Aber wie funktioniert eigentlich die Technologie im Vergleich zu einer klassischen Batterie?

Weiterentwickelte Anode ermöglicht schnellen Elektronenfluss

In einer normalen Lithium-Ionen-Batterie besteht die Anode meist aus Graphit. Das hat den Nachteil, dass sich die gespeicherten Elektroden nur vergleichsweise langsam von A nach B bewegen können. Mit der eingesetzten Anode auf Silizium-Basis (und kleinen Lithium-Anteilen) gehört dieses Problem der Vergangenheit an.

Außerdem reduziert sich das Risiko von Ablagerungen an der Anode, die Lebensdauer der Batterie verlängert sich also. Trotzdem gibt es noch einige Nachteile. So ist die Leitfähigkeit etwas niedriger und die Anode nutzt sich leichter ab. Darunter könnte langfristig die Effizienz und Performance der Batterie leiden.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Content Manager (m/w/d) in Teilzeit als Elter...
wenglor sensoric gmbh in Tettnang
Senior Digital Marketing Manager (Berlin/Leip...
Legartis Deutschland GmbH in Leipzig, Berlin
Social Media Manager – Paid Social / Pe...
meap GmbH in Witten
Online Marketing Manager (m/w/d) – Fokus Kamp...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
Social Media Consultant & Account Lead (m...
Social DNA GmbH in Frankfurt am Main
Digital Marketing SEO Specialist (m/w/d)
Reimo Reisemobil-Center GmbH in Weiterstadt
Junior Social Media Manager – Paid Soci...
meap GmbH in Witten
KI-Manager/in (m/w/d) Technische Umsetzung un...
DeutschlandRadio KdÖR in Berlin, Köln
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.